Goethe mal anders | © gudrun | Cantus Theaterverlag

Neu im Theaterverlag – “Goethe mal anders – Ich liebe mich auch”

Im Jahre 1823 traf der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe während einer Kur in Marienbad auf die 19-jährige Ulrike von Levetzow.

Ulrike kannte ihn bereits aus den Jahren 1821 und 1822 näher, da sie sich, zusammen mit ihrer Mutter Amalie und ihren jüngeren Schwestern Amelie und Bertha, schon damals in der tschechischen Kleinstadt aufhielt. Der Schriftsteller verliebte sich bedingungslos und unwiderruflich in das verführerische junge Mädchen, und bat seinen Freund, den Erzherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach darum, bei Ulrikes Mutter um deren Hand anzuhalten. Basierend auf dem durch Ulrikes Abweisung verursachten tiefen Schmerz und der Enttäuschung dieser unerwiderten Liebe, schrieb Goethe seine berühmte „Trilogie der Leidenschaft“, die als „Marienbader Elegie“ in die Geschichte einging.

„Goethe mal anders“ weist erhebliche Abweichungen mit dem historischen Ablauf der Ereignisse auf: So spielt das ganze Geschehen hier an einem einzigen Tag, und die Verhaltensweisen einiger Figuren sind größtenteils nur ein reines Produkt der Fantasie des Autors.

Anders als bei einem normalen Buch ist die Wahrscheinlichkeit bei Theaterstücken weitaus größer, dem Faktor Humor zu begegnen. Das schlechteste Werk des Erdballs kann allein wegen genialer Humoreffekte die Leser begeistern. Der Reiz jedes einzelnen Stückes entsteht aus dem Umstand, dass jeder Autor trotz einer bereits vorgegebenen und hundertmal verwendeten Struktur, seine Codes, seine Werkzeuge, mit einem Wort, seine eigene Art hat, Massen zum Lachen zu bringen.

Mehr zu Goethe mal anders finden Sie in den Theatertexten des CANTUS Verlags.

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