Meier, Mutter, Maskenball! oder Meier! Mutter! Maskenball! | ©Christian-Schwier | © Christian Schwier | Cantus Theaterverlag

Neu im Theaterverlag – „Meier! Mutter! Maskenball!“

Die 80er waren eine herrliche Zeit! Brigitte und ihre Freundin „Schmidt“ waren  Hausbesetzer, Szenestars und bei jeder Demo dabei. Davon übrig ist nur noch eine Kneipe voller alter Politplakate. Heute aber wollen die beiden den jährlichen Maskenball feiern, samt eigener Showeinlage. Da steht  Meier in der Kneipe, der miese Spekulant, der damals ihre besetzte Traumfabrik in ein Parkhaus verwandelt hat. Nun wird das Kostümfest zur Chance, unerkannt Rache zu üben. Leider kommt einiges dazwischen: Verfrühte Gäste, vergessene Frikadellen, „Mao“, Schläger im Hasenkostüm, Maria und Margot Helwig, und Brigitte muss auch noch verhindern, dass ihr Sohn einer Frau einen Antrag macht, die überhaupt nicht in Frage kommt. Und was um Himmels willen will Meier?

Eine Komödie hat alles, um das Haus voll zu kriegen: Einen wunderbaren Titel, Slapstick, Musiknummern, Gags, Hasenkostüme, Verwechslungen, aber weder Schauspieler noch Zuschauer müssen ihren Verstand in der Garderobe abgeben, um Spaß zu haben. Die Figuren haben eine Psychologie und eine Geschichte. Die Witze entstehen aus dem Dialog und nicht umgekehrt. Natürlich ist der Auslöser der Komödienhandlung ein hanebüchener Zufall, aber dann geht alles folgerichtig seinen Gang. Die Figuren tun stets das Nächstliegende und nicht das Nächstdämliche, wie in so vielen deutschen Komödien. Ach ja: Es ist kein Stück, dass in den 80ern spielt.

Wir, die in den 80ern jung waren, verdienen eine Komödie, die zeigt, wie wir auf die 60 zu marschieren: Gar nicht mal so schlecht. Gib Gas, ich will Spaß!

Mehr von Meier! Mutter! Maskenball! finden Sie in den Theatertexten des CANTUS Verlags.

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