AELITA
Histotainment, Musical / Musiktheater, Oper

Aelita

Oper nach einem phantastischen Roman von Alexej Tolstoi

Autor: Reinhard Meyerricks
Musik: Ernst Muntaniol
Orchestrierung: Orchester, Playback
Besetzung: Damen 4 / Herren 7
Dauer: abendfüllend
UA: 14. Mai 2000 Uraufführung in Hamburg
DE: 14. Mai 2000 Uraufführung in Hamburg
Spielbar ab: ab 18 Jahren

Cantus Empfehlung: Wundervolle Liebesgeschichte zwischen der Prinzessin (Aelita) vom Mars und einem Raumfahrer von der Erde. Ein Spektakel, das eingebettet ist in Politik, Macht und Tragödie. Dem heutigen Zeitgeist entsprechend, ist dieses Thema aktuell und interessant aufgearbeitet.

St. Petersburg um 1920: Der Ingenieur Losj und der ehemalige Soldat und Friedenskämpfer Gussew starten mit einem selbstgebauten Raumschiff zu einer Reise auf den Mars. Das St. Petersburger Volk feiert die mutigen Helden und auch auf dem Mars werden die Reisenden vom stolzen Mars-Volk fröhlich begrüßt. Die Raumfahrer sind beeindruckt von der freundlichen Aufnahme und treten ahnungslos in die Hauptstadt Soazera. Dort treffen sie auf den tyrannischen Herrscher Tuskub, der seine Macht durch ihr Erscheinen in Frage gestellt sieht. Die fröhliche Stimmung schlägt um, als der Herrscher mit seinen Soldaten auftritt, und den irdischen Raumfahrern wird klar, dass auch auf dem Mars die Welt nicht in Ordnung ist und dass sie fliehen müssten – wäre da nicht Aelita, die Tochter Tuskubs. Ein Blick zwischen ihr und Losj genügt, um beide Herzen zu entflammen …

Wird die große, sehnsuchtsvolle Liebe den dramatischen Kampf um Soazera und die Trennung überdauern? Eine Liebe so groß wie die Entfernung zwischen ihren Welten?

Besetzung/Rollen/Charakter

  • Mstislaw Los: Ingenieur und Erfinder des Raumschiffes (Bariton/Tenor)
  • Alexej Gusev: Techniker und Reisegefährte (Tenor)
  • Mascha: Frau von Gusev (Sopran)
  • Artschibald Skajls: Reporter aus Amerika (Tenor)
  • Aelita: Tochter von Tuskub (Sopran)
  • Tuskub: Herrscher vom Mars, Vater von Aelita (Bass)
  • Icha: Mädchen vom Mars (Sopran)
  • Hor: Anführer der Aufständischen (Bariton/Tenor)
  • Feldherr/in: Tuskub ergeben (Sopran/Tenor, Bariton)
  • Palastverwalter im Hause Aelitas (Tenor)
  • Kusmin, Chochlow: Arbeiter am Raumschiff
  • Volk/Chor in Petersburg: Chor und Tanz
  • Volk/Chor auf dem Mars: Chor und Tanz

Bühnenbild/Inszenierung

Die Handlungen spielen auf der Erde in St. Petersburg und auf dem Mars.

Ausführliche Synopsis

Erster Akt

Um ein startbereites Raumschiff haben sich fröhliche Petersburger Bürger versammelt. Sie verabschieden sich von den tapferen Astronauten Los und Gusev. Die Astronauten sprechen über das Ziel ihres Fluges und antworten auf die Fragen des Korrespondenten der amerikanischen Zeitung Skails. Die Techniker und das Volk geben ihnen ihre besten Wünsche mit auf die Reise.

Zweiter Akt

Das Oberhaupt des Marsstaates Asora, Tuskub, der von der Landung der Erdenbürger erfahren hat, ist beunruhigt. In Begleitung der Soldaten des Planeten Mars erscheinen Los und Gusev. Ein Chor von „Marsianern“ preist den Staat Asora und empfängt die Erdenbürger wie Gesandte der Götter. Los und Gusev sind begeistert von der Hauptstadt Asoras und begrüßen Tuskub. Tuskub antwortet zweideutig auf diese Begrüßung. Er ist besorgt wegen des unerwarteten Besuchs und fürchtet seine Macht über die Marsianer an die Erdenbürger zu verlieren. Die Soldaten treiben die versammelten Bürger auseinander. Los und Gusev erkennen allmählich, in welcher Gefahr sie sich befinden. Da sieht Los zum erstenmal Aelita, die Tochter Tuskubs.  Auf dem festlich geschmückten Platz singt Aelita. Sie ist glücklich, hat aber ein ungutes Gefühl. Aelita überreicht den Astronauten einen Blumenstrauß vom Staatsoberhaupt. Los fühlt, dass es zu mindestens Tuskub nicht ehrlich meint.

Die Marsianer tanzen auf dem Stadtplatz zu Ehren ihres Oberhauptes Tuskub. Los lobt die Achtsamkeit und die Sorge Aelitas. Beide sind sich näher gekommen. Gusev ist mit der Isolation, in der sie sich mitderweile befinden unzufrieden und schlägt vor, die Gegend zu untersuchen. Los ist einverstanden. Aber alle seine Gedanken sind bei Aelita, die ihm sehr gefällt. Als sie sich treffen, singt er über seine Träume und das Glück auf der Erde. Das Herz des Mädchens ist dem Himmelssohn offen. Sie will Glück für sich und das Volk. Tuskub ist es in seiner Einbildung „klar“ geworden, dass seine Untertanen mit Hilfe von Los und Gusev, mit ihm kämpfen wollen. Plötzlich erscheint Tuskub. Er überreicht Aelita eine Flasche mit Gift und befielt ihr, die Erdensöhne Los und Gusev damit zu töten.

Dritter Akt

Mit Hilfe des „Zauberrauches“ und Versprechungen, betäubt Tuskub ständig sein Volk. Tuskubs Nichte Icha erzählt Gusev von dem Zauberrauch, den die Marsianer bei den Festlichkeiten einatmen. Bald schon brennen die Feuer und durch die verbrennenden Kräuter, fangen die Leute an, sich „gut“ und unsterblich zu fühlen. Dann kommt der weise Hor, der das alles längst durchschaut und ruft das Volk zur Umkehr. Hor warnt auch die Gäste von der Erde vor der schleichenden Gedankenvernebelung. Ein Teil der Marsianer hört auf Hor und man plant den Umsturz und will Tuskubs Palast stürmen. Hor entlarvt Tuskub öffentlich, als einen Despoten, wird aber von diesem verhaftet, was zu Tumulten und leider auch zu blutigen Kämpfen führt. Los und Gusev befinden sich plötzlich zwischen den Fronten. Sie wollen da nicht mit hineingezogen werden, sondern schnell mit ihrem Raumschiff wieder zur Erde starten; jedoch nicht ohne Aelita, um die Los sich sorgt und die er liebt. Tuskub bekommt davon eine Kenntnis und es gibt einen Kampf auf Leben und Tod, wobei Los schwer verletzt wird. Tuskubs Soldaten vereiteln den Plan eines gemeinsamen Glückes, denn sie führen Aelita weg. Gusev bringt Los in Sicherheit und sie können zur Erde zurück fliehen.

Epilog

Petersburg. Newas Uferstraße. Los ist körperlich wieder gesundet und träumt von einem neuen Flug zum Mars, um seiner Geliebten wegen, die er zurücklassen musste. Er sieht sie im Geiste vor sich und glaubt Aelitas Stimme zu hören, – die Stimme der Liebe.

Hörprobe

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