Das Ende | Duane Kelly | © Juliann Itter (Workfile 1829) | Cantus Theaterverlag
Histotainment, Theater / Drama

Das Ende

Autor: Duane Kelly
Orchestrierung: keine
Besetzung: Damen 2 / Herren 4
Dauer: 90–110 Min.
UA: März 2017, 18th & Union Theatre, Seattle, Washington USA

Cantus Empfehlung: "Nun liegt die Aufgabe und mögliche Größe der Sterblichen darin, dass sie es vermögen, Dinge hervorzubringen - Werke, Taten, Worte - , die es verdienen, in dem Kosmos des Immerwährenden angesiedelt zu werden, und durch welche die Sterblichen selbst den ihnen gebührenden Platz finden können in einer Ordnung, in der alles unvergänglich ist außer ihnen selbst."
- Hannah Arendt

Um einen Fluch von ihrer Familie zu entfernen, versucht eine Frau, ein gestohlenes Manuskript zur selben Zeit zurückzugeben, als ihr toter Autor es sucht. Der Autor ist der Komponist Richard Wagner, der sein Vermächtnis bewahren will.

Besetzung/Rollen/Charakter

Besetzung

  • Damen/Anzahl: 2; Die Schauspielerin Arden braucht eine kompetente Sopranstimme, aber nicht unbedingt auf Opernniveau.
  • Herren/Anzahl: 4; Zwei männliche Rollen, Grampa und Alberich, sollen doppelt besetzt werden.

Rollen

  • GRAMPA – Matthew Barstow, 88, Matties sterbender Großvater.
  • WAGNER – Jedes Erwachsenenalter. Er ähnelt dem historischen Richard Wagner nicht äußerlich. Er spricht mit deutschem Akzent. Seine Kleidung hat einen extravaganten Stil.
  • ALBERICH – Hässlicher, schlauer Zwerg aus „Der Ring des Nibelungen“; ähnelt zumindest in einigen Aspekten Arthur Rackhams frühen Darstellungen des 20. Jahrhunderts.
  • MATTIE (Mathilde), 49. Sie hinkt leicht wegen einer Beinverletzung, die sie im Alter von 5 Jahren bei einem Autounfall erlitt.
  • PERRY, 49. Matties nicht identischer Zwillingsbruder.
  • ARDEN, 48. Perrys Frau. Erfordert eine kompetente Sopranstimme (nicht auf Opernniveau) für einige kurze Gesangauszüge.
  • OTTO, Ende der 40er / frühen 50er Jahre. Manager bei den Bayreuther Festspielen.

Hinweis: Es gibt 7 Charaktere, die von 6 Schauspielern aufgeführt werden. Die Rollen von Alberich und Grampa sollen doppelt besetzt werden.

Bühnenbild/Inszenierung

Dieses Spiel wurde so geschrieben, dass die Einstellungen für seine 18 Szenen einfach realisiert werden konnten. Es gibt drei allgemeine Welten, in denen das Spiel stattfindet:

  • ein Wohnzimmer in Residenzen in Seattle und San Francisco,
  • ein Hotel in Bayreuth
  • und ein imaginärer Raum zwischen Erde und Jenseits.

Regisseure und Bühnenbildner haben großen Spielraum, wie sie das Stück physisch interpretieren. Bei der Premiere in Seattle wurde ein einheitliches Set verwendet, das nur minimale Möbelbewegungen erfordert. Leichte Höhenunterschiede unterschieden die drei Welten. Das Lichtdesign trug natürlich auch dazu bei, die drei Welten zu unterscheiden. Eine Rezension dieser ersten Inszenierung beschrieb es als „eine einfach inszenierte Produktion mit einer geschichteten Reihe von Sets von der Vorderseite des Inszenierungsbereichs bis zur Rückseite.“

Ausführliche Synopsis

Richard Wagner schrieb mehrere Ausgänge für seinen Opernzyklus „Ring des Nibelungen“ und ging ins Grab, unsicher, ob er es richtig gemacht hatte. Im sogenannten „offiziellen“ Ende reitet Brunnhilde ihr Pferd in ein riesiges Feuer und Walhalla brennt nieder. Das Ende präsentiert eine Zeitreise in eine andere Welt, in der sich Wagner und Alberich im Jenseits treffen, während Wagner auf die Erde ins Jahr 2013 reist, um einen schlechten Ausgang seines „Rings“ zu zerstören, der sein Erbe als weltgrößter Künstler gefährden könnte, würde er jemals auftauchen. Alberich ist entschlossen den Plan des Künstlers, der ihn erschaffen hat, zu durchkreuzen.

Eine amerikanische Familie, die aufgrund eines gestohlenen „Ring“-Manuskripts verflucht wurde, schickt eine Tochter nach Bayreuth, um den Fluch aufzuheben. Sie und Wagner prallen aufeinander. „Das Ende“ ist eine reizvolle Erkundung des Mysteriums, was Künstler antreibt, ihre Werke zu erschaffen.

Presse

„Die phantastische Verschwörung zwingt Sie, herauszufinden, was als nächstes passieren wird, so unwahrscheinlich es auch sein mag. Wer mag keine surrealistische Geistergeschichte? Und Sie müssen kein Wagnerianer sein, um Das Ende genießen zu können.“
– Seattle Homosexuell Szene

Das Ende stellt sich ein alternatives Universum vor, in dem Alberich, der Erzschurke des Rings, den Fängen seines Schöpfers Wagner entkommt. Ein entzückender Spielzug über Jahrhunderte.“
– Speight Jenkins, ehemaliger Generaldirektor von Seattle Opera und weltbekannter Wagner-Experte

Video

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