Der Fragwürdige | © alexandco | Cantus Theaterverlag
Theater / Drama

Der Fragwürdige

Eine alte Farce

Autor: Klauspeter Bungert
Orchestrierung: keine
Besetzung: Damen 2 / Herren 2
Dauer: 120–150 Min.

Cantus Empfehlung: Für erfahrenes Amateurtheater geeignet. Leicht zu inszenieren.

Ein junger Mann, dessen Dasein zu nichts nütze scheint, lebt auf Kosten eines Mäzens frei in einem Mietshaus. Er wird von einer lästigen Putzfrau gestört, die seit neuestem unbegrenzten Zutritt hat. Das Haus soll verkauft und für die Übergabe auf Hochglanz gebracht werden. Was nun? Was wird aus dem jungen Mann?

Besetzung/Rollen/Charakter

  • Nichtsnutz, junger Mann
  • Putzfrau, 60jährig
  • deren Tochter
  • der neue Hausbesitzer, Anfang 40

Bühnenbild/Inszenierung

Ein weiträumiges, sparsam ausgestattetes Zimmer mit altmodischen Gegenständen von teils praktischem, teils symbolischem Wert.

Ausführliche Synopsis

Nach dem Schock bringt auch noch eine irritierende Schönheit, Tochter der Putzfrau, eine rätselhafte Einladung. Nichtsnutz bliebe der angekündigten Buchpräsentation gerne fern, da er, wie er betont, rund um die Uhr konzentriert arbeitet.

Tochter bleibt über Nacht, ohne dass es zu einer Annäherung kommt. Am nächsten Abend liegt er immer noch faul auf der Luftmatratze, die er neben dem Bett aufgeschlagen hat. Das Essen ist verzehrt und der Zeitpunkt zum Einkaufen verpasst. Ehe er entscheiden kann, ob er die Buchvorstellung nun doch besucht, wo es Happen gibt, stürmen Putzfrau und der neue Hausbesitzer herein und werfen ihn hinaus.

Nach der Veranstaltung, die Tochters eigenem Roman galt, trifft Nichtsnutz sie als stolze Stipendiatin und Geliebte des neuen Hausbesitzers in seinen alten Räumen. Inzwischen Putzmann und Nachfolger ihrer Mutter, verreißt er „Hilmar und die Straße am Horizont“ als Manifest des Mittelmaßes und erntet lautstarken Protest. Es gelingt ihm, die zur Nachfeier versammelte kleine Runde unbeobachtet zu verlassen und kurzzeitig aufzuschrecken.

Presse

Überblicksartikel über die Buchausgabe sämtlicher Dramen Klauspeter Bungerts (Verlag 28 Eichen, Barnstorf 2015) bis zum Redaktionsschluss in:

http://magazin.16vor.de/klauspeter-bungert-frische-und-lebendigkeit-an-die-staunen-macht-2015-08-05/

 

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