Der Märchenprozess | © llhedgehogll | Cantus Theaterverlag
Kindertheater / Jugendtheater, Märchen, Puppentheater / Figurentheater

DER MÄRCHENPROZESS

Schneewittchen klagt an

Autor: Georg Martin Lange
Dauer: 60–80 Min.
Spielbar ab: 11–13 Jahre

Cantus Empfehlung: Das Brüder-Grimm-Märchen als heiterer Gerichtsprozess. Die Verhandlung ist sehr mehr als unterhaltsam. Hier tragen nicht nur die Zwerge ihren Beitrag dazu, auch zwei Reinmachefrauen, die sich für die Verhandlung eigentlich überhaupt nicht interessieren, aber die Bühne als heitere Plattform für sich ausnutzen.

Wir alle kennen das Märchen von „Schneewittchen und den 7 Zwergen“. Niemand hat bisher beanstandet, dass dort eine Anstiftung zum Mord und drei Mordversuche stattgefunden haben.

Im Namen des Märchenvolkes und aller Kinder, wird der bösen Stiefmutter von Schneewittchen endlich der Prozess gemacht. Sie wird des dreifach versuchten Mordes und Anstiftung zum Mord an Ihrer Stieftochter Schneewittchen angeklagt. Zur Last gelegt werden ihr zudem Eifersucht, Eitelkeit und extreme Verschwendungssucht.

Wird es dem Staatsanwalt mit seinen Zeugen der 7 Zwerge und dem Jäger endlich gelingen, der bösen Stiefmutter ihrer gerechteten Strafe zukommen zu lassen?

Besetzung/Rollen/Charakter

  • 4 Sprechrollen, 1 stumme Rolle
  • 5 Sprechrollen, 5-7 Zwerge Sprechrollen, 2 stumme Rollen

Besetzung:

  • 2 Putzfrauen
  • Gerichtsdiener
  • Richter
  • 2 Schöffen
  • Schriftführerin
  • Staatsanwalt Dr. Grünspecht
  • Verteidiger Dr. Hähnchen
  • Schneewittchen
  • Hubertus der Jäger
  • 7 Zwerge
  • Königin, Stiefmutter Schneewittchen
  • Publikum nach Bedarf

Bühnenbild/Inszenierung

  • Ausstattung und Kostüme „märchenhaft“
  • Gerichtssaal

Ausführliche Synopsis

Schneewittchens Stiefmutter wird des 3-fachen Mordversuchs und einer Anstiftung zum Mord an ihrer Stieftochter vor Gericht angeklagt. In einem penibel aufgerollten Ablauf, wann, wo und wie diese „Verbrechen“ begangen wurden, zeigt dieser Prozess deutlich auf.

Dass es bei den Verhören durch den Staatsanwalt und den Verteidiger nicht immer ernst zugeht, dafür sorgen schon Schneewittchen in ihrer jugendlichen Art und die aus Sachsen kommenden Zwerge, deren Zeugengeld dringend für ihr Frühstück benötigt wird.

Zwei weibliche Reinigungskräfte, die für die Staubfreiheit des Gerichtssaals zuständig sind, machen sich um den Prozess keine Sorgen, eher darum, wie sie an den attraktiven Staatsanwalt  ran kommen können.

Der Staatsanwalt fordert für 3-fachen Mordversuch und Anstiftung zum Mord an der Stieftochter, eine lebenslange Haftstrafe in einer verspiegelten Zelle. Und wenn sie den Spiegel befragt, „wer ist die Dümmste im Land“, wird er antworten „Frau Königin, es gibt viele Dumme im Lande, die Dümmste aber seid ihr.“

Doch auch der Verteidiger spielt seine Trümpfe aus und  lässt kein gutes Haar an Schneewittchen. Schließlich sei sie ins Haus der Zwerge eingebrochen und habe sich dort unerlaubt satt gegessen. Sie hat definitiv Hausfriedensbruch und Diebstahl begangen. Zudem haben die Zwerge ihr gesagt, sie soll niemals die Tür öffnen, auch das beweist erneut, wie widerspenstig und ungehorsam Schneewittchen schon immer war.

Eine spannende Gerichtsverhandlung nimmt ihren Lauf, erfährt die böse Stiefmutter nun endlich ihre gerechte Strafe? Oder tritt nach 200 Jahren eine Verjährung in Kraft?

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