flussgeistmelodie_1
Familienmusical, Schulmusical

Die Flussgeistmelodie

Ein Singspiel für Kinder nach einer Geschichte von Dirk Petrick

Autor: Dirk Petrick, Tanja Schmitz
Musik: Alexander Kral
Orchestrierung: Band, Playback
Dauer: 60–80 Min.
UA: 20.10.2014 im Schottengymnasium in Wien
DE: 31.10.2014 in der Schwartzschen Villa in Berlin Steglitz
Spielbar ab: 14–15 Jahre

Cantus Empfehlung: Gesanglich kein einfaches Stück, als Schulstück noch keine Erfahrungswerte, sicher nicht mit Schülern unter 12 Jahren zu besetzen.

Gustav liebt Instrumente, hat aber nicht die Ausdauer eins zu erlernen. Als er eines Tages ein Klavier erhält und im Unterricht erneut scheitert, trifft er auf den Flussgeist Schwippschwapp, der auf seinem winzigen Klavier wunderschöne Melodien spielt. Als dieser ihm das Klavierspielen beizubringen versucht, hält Gustav wieder nicht durch und beschließt, den Flussgeist an seiner Stelle beim Geburtstag seines Vaters spielen zu lassen. Schwippschwapp muss aber zurück an den Fluss und verliert am Auftrittstag all seine Kraft. Gustav und seine Freundin Lucy bringen ihn gerade rechtzeitig ans Ufer, wo er sich schnell erholt.

Inszenierung

Regie: Tanja Schmitz
Bühnenbild: Elena Schiff

Besetzungsliste

  • Lucy
  • Gustav
  • Gustavs Vater
  • Hubertus
  • Schwippschwapp/ kann von einer Dame besetzt werden
  • Verkäufer/in

Schwippschwapp und Verkäufer können auch von Damen besetzt werden Gustavs Vater und Hubertus kann auch als Doppelbesetzung gespielt werden Schwippschwapp und Verkäufer kann auch als Doppelbesetzung gespielt.

Ausführliche Synopsis

Gustav ist der Sohn eines Politikers. Der Elfjährige liebt Musik und ist begierig, möglichst viele Instrumente zu erlernen. Sich im Unterricht zu konzentrieren und regelmäßig zu üben, fällt ihm jedoch sehr schwer. Er meint, man könne ein Instrument auf Anhieb beherrschen. So ist er schnell frustriert und es bleibt nicht aus, dass er in seiner Wut das ein oder andere Instrument kaputt macht. Mit seinem Musiklehrer Hubertus gerät Gustav ständig in Streit und gibt ihm die Schuld für sein Versagen. Obwohl sich Gustavs Vater sehr über das Verhalten seines Sohnes ärgert, beschließt er, ihm eine letzte Chance zu geben und ein Klavier zu kaufen, denn diesmal scheint es Gustav ernst zu sein. Vielleicht möchte Gustav auch Lucie beeindrucken und ist deshalb hoch motiviert? Gustav muss dem Vater versprechen, seine ersten Versuche des Klavierspiels drei Wochen später auf dessen Geburtstagsfeier zu präsentieren. Gustav lässt sich auf den Handel ein und bekommt sein Klavier.

Aber auch diesmal verliert er bald die Lust am Üben und läuft wütend in den Park. Im Schilf entdeckt er Schwippschwapp. Der Flussgeist spielt auf seinem winzigen Klavier zauberhafte Melodien. Zunächst kann Gustav seinen Augen nicht trauen – er glaubt schließlich nicht an Geister! Bald aber ist er überzeugt, in Schwippschwapp den richtigen Lehrer gefunden zu haben und überredet ihn, mit nach Hause zu kommen. Gustav muss Schwippschwapp allerdings versprechen, ihn pünktlich in zwei Wochen wieder zurück zum Fluss zu bringen. Ohne seinen Fluss kann Schwippschwapp nicht länger als zwei Wochen überleben und trocknet aus. Leider kann auch Schwippschwapp Gustav nicht besser motivieren und so ist der Junge wieder einmal schnell frustriert. Er sieht es nicht ein, mit leichten Übungen zu beginnen. Um sich auf dem Geburtstagsfest des Vaters aber nicht zu blamieren, heckt Gustav einen Plan aus: Schwippschwapp soll mit seinem kleinen Klavier im Klavierkorpus versteckt werden und an Gustavs Stelle spielen. Das Geburtstagsfest ist allerdings erst nach dem versprochenen und notwendigen Termin von Schwippschwapps Rückkehr zum Fluss! Schwippschwapp wird sterbenskrank und kraftlos. Kurz vor dem Auftritt kommt Gustav in sein Zimmer und erkennt, was er seinem Freund und Lehrer angetan hat. Ihm wird klar, dass er durch seinen Egoismus das Leben eines Freundes riskiert hat. Mit Hilfe von Lucie bringt Gustav Schwippschwapp schnellstens zum Flussufer. Glücklicherweise kann Schwippschwapp gerettet werden. Gustav hat seine Lektion fürs Leben gelernt und nimmt sich nun ernsthaft vor, Klavierspielen zu lernen und Geduld zu üben. Auch sein egoistisches Verhalten will er ändern.

„Gefördert vom Kulturamt Steglitz-Zehlendorf aus Mitteln des Bezirkskulturfonds des Landes Berlin.“

Hörprobe

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