Die Prinzipalin - Die vergessene LegendeDas Duell | Cantus Theaterverlag
Histotainment, Theater / Drama

Die Prinzipalin – Die vergessene Legende

Porträt in 2 Akten und 46 Szenen

Autor: Helmut Fuchs Bardun
Musik: Helmut Fuchs Bardun
Besetzung: Damen 1 / Herren 1
Dauer: abendfüllend

Cantus Empfehlung: Für erfahrenes Amateurtheater geeignet.

Vorzeigejüdin oder Prinzipalin mit einer großen Idee für das deutsche Theater? Ida Ehre, geboren 1900, begann ihre Karriere in großer Freiheit 1920. Während des Nationalsozialismus wurde sie mit Auftrittsverbot belegt. 1945 erhielt sie als Vertreterin einer Gruppe von Schauspielern, deren Vergangenheit nicht durchweg frei von braunen Flecken war, ein Theaterhaus:
die Hamburger Kammerspiele – das erste Theaterhaus Europas, das eine Frau leitete. Zur Eröffnung schrieb sie ein Manifest für das Deutsche Theater, das weithin unbeachtet geblieben ist – nicht zuletzt auch von ihr selbst. Dabei enthält es eine Vision, die auch heute noch Beachtung finden sollte.

Besetzungsliste

  • Der Mann – den Autor des vorliegenden Stücks, Ida Ehres Mann Bernhard Heyde, Ida Ehres Liebhaber Wolfgang, den Autor Gerhard Menzel, Theateroffizier John Olden, Autor Wolfgang Borchert, dessen Kunstfigur Beckmann, den Schauspieler Helmut Käutner, einen unbekannten Schauspieler und den Poltiker Philipp Jenninger
  • Die Frau – Ida Ehre in allen Lebensphasen und eine Nazionalsozialistin

Ausführliche Synopsis

Ida Ehre begegnet sich selbst – ein Autor gerät auf der Suche nach einer Idealbesetzung für ein Porträt von Ida Ehre ins Deutsche Theater in Bukarest – 1920. Er trifft die spätere Theaterleiterin, die ihm ideal, wenn auch ein wenig zu jung erscheint. Sie wehrt sich gegen diese Rolle, sie lebt ein angenehmes Leben, mit Kavalieren und klassischen oder prozierenden Stoffen. Das Thema scheint ihr zu schwer, es ist unangenehm, beinah finster. Doch sie weiß auf wundersame Weise, wie es zu spielen ist, sie inszeniert den Autor, so dass der die zahlreichen männlichen Rollen übernimmt. Auf diese Weise dringt sie, während sie das Stück ablehnt, immer tiefer in das Leben der Ida Ehre ein, das sie selbst einmal führen wird.

Der erste Akt behandelt die Zeit bis 1945 – Privatleben, Rollen und Flucht.
Der zweite Akt beginnt 1945 – Ida Ehre verlangt vom britischen Theateroffizier Olden ein Theaterhaus, in Kirchen könne ihre Gruppe nicht länger spielen … „Die Ehre“, „Mütterchen“, „Die Prinzipalin“ wird zum Symbol für den Neuanfang in der Bundesrepublik, für das Lavieren zwischen Brot und Kunst, zwischen Kultur und Politik.
Es gibt ein Bühnenbild: Eine kleine Garderobe im Deutschen Theater in Bukarest 1920; rechts ein Gang, der nach draußen führt, der Gang links führt ins Innere des Theaters. Rechts neben der Garderobe hängt im Gang ein schwarzes Wandtelefon, links sind Toiletten, daneben weitere Garderoben.

Mit Musik ist sparsam umzugehen.

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