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Theater / Drama

Die Schmeißfliegen

Eine antike Komödie

Autor: Klauspeter Bungert
Orchestrierung: keine
Besetzung: Damen 5 / Herren 10
Dauer: 120–150 Min.

Cantus Empfehlung: Nichtsnutz, eine von Zweifeln angekratzte unkämpferische Denkernatur, mutwillig, schwer durchschaubar, wird konfrontiert mit einer Bande erklärter Bluffer, die in einer grotesken Vernissage die Grabfeier auf das Zeitalter der Dichter und Denker inszenieren.

Für erfahrenes Amateurtheater geeignet. Nicht für Zuschauer unter 18 Jahre geeignet.

Ein philosophisch veranlagter junger Mann sieht sich einer Bande von Bluffern ausgeliefert, die in einer Vernissage das Zeitalter der Dichter und Denker zu Grabe tragen. Während sie eine verlachte Tradition mit priesterlich anmutender Choreographie unter Einhaltung der heiligen Zwölfzahl ausgestellter Sekretionsprodukte begraben, erwarten sie andererseits den gleichen kultischen Respekt. Ein Schelm, wer Übles dabei denkt

Besetzungsliste

  • Nichtsnutz, junger Mann
  • Putzfrau, Mitte 50
  • deren Tochter, Ende 20
  • Emil, Großmakler, 45
  • Der alte Hausbesitzer, alter Mann

Vernissagegesellschaft

  • Alte, klein, munter
  • Kunstkritikerin, magersüchtig, lang
  • Junge Frau, Freundin des Cellisten, Exfreundin des Pianisten
  • Fabrikant dick, Brille
  • Jungfilmer, mit Videokamera und Fotoapparat
  • Galerist
  • ein Professor der Philosophie
  • drei Musiker in Fräcken (an Instrumentenattrappen): Pianist, Geiger, Cellist

Anonyme Gäste und Helfer

  • 4 Hauptrollen (2 w, 2 m),
  • 11 unterschiedlich große Nebenrollen (3 w, 8 m),
  • Statisten in großer Anzahl (Vernissagegesellschaft).

Ausführliche Synopsis

Ein junger Mann ohne sichtbare Beschäftigung wird von einer zudringlichen Putzfrau, die aus Unvermögen oder einer Marotte folgend Fremdwörter mehrdeutig entstellt, in Angst versetzt: es wird Schluss sein mit der Faulheit, das Haus geht in andere Hände über.

Unterdessen bauen im Hintergrund Helfer eines Galeristen, begleitet von einer snobistischen Kritikerin und einem prätentiösen Professor, schwarzbestrichene Leinwände auf. Es sind Versatzstücke der Vernissage, zu der die attraktive Putzfrauentochter, Nichtsnutz erotisch irritierend, einlädt.

Emil, der neue Hausbesitzer, ertappt Nichtsnutz bei sinnlosen Telefonstreichen und verlangt einen Beweis der Arbeit, für die er bisher Logis erhält. In seiner Not improvisiert Nichtsnutz ein reimloses Sonett, das ihm die Verspottung der immer zahlreicheren Gesellschaft einträgt. Er wird zur Strafe als Putzmann eingekleidet, um den drogenkonsumierenden Gästen bei ihren unappetitlichen Verrichtungen zu dienen.

Presse

Überblicksartikel über die Buchausgabe sämtlicher Dramen Klauspeter Bungerts (Verlag 28 Eichen, Barnstorf 2015) bis zum Redaktionsschluss in:

http://magazin.16vor.de/klauspeter-bungert-frische-und-lebendigkeit-an-die-staunen-macht-2015-08-05/

 

Buchausgabe in:

Klauspeter Bungert: Dramen. Band 1

Verlag 28 Eichen, Barnstorf 2015. 376 S. 18,- €

ISBN: 978-3-940597-83-0

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