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Musical / Musiktheater, Schulmusical

Eine schrecklich echte Familie

Family Affairs

Autor: Niels Fölster
Musik: Niels Fölster
Orchestrierung: Band, Orchester, Playback, Chor
Besetzung: Damen 5 / Herren 4
Dauer: 90–110 Min.
UA: 22.10.2011 Kulturzentrum Rathenow
DE: 22.10.2011 Kulturzentrum Rathenow
Spielbar ab: 14–15 Jahre

Cantus Empfehlung: Das neue Oberstufen-Musical! Spritzige Texte, fetzige Musik! Einfache Bühnenbild-Umsetzung.

Als Stefan beschließt auszuziehen, steht seine Mutter Sabine vor einer Identitätskrise. Zwar wohnt die jüngere Tochter Lisa weiterhin im elterlichen Haus und auch ihr Mann Klaus steht an ihrer Seite, doch was tun, wenn die Kinder groß sind und anfangen ihren eigenen Weg zu gehen? Die beste Freundin weiß Rat: Ein Job muss her! Der ist zwar schnell gefunden, bringt aber den Stein ins Rollen. Der neue Chef will mehr als nur Chef sein, die Beziehung zu ihrem Mann beginnt zu bröckeln und die Geschichte nimmt eine unerwartet dramatische Wendung.

Ausstattung

  • Familienhaus in einer Kleinstadt (Wohnzimmer und Küche)
  • ein Büro
  • ein Restaurant
  • ein Feldweg
  • ein Zimmer im Krankenhaus

Besetzungsliste

  • Klaus, Vater (55), Alleinernährer der Familie, beruflich tut sich nichts mehr bei ihm, fühlt sich ausgebrannt.
  • Sabine, Mutter (49), in der Midlife-Crisis, fragt sich, was passiert, wenn die Kinder aus dem Haus sind.
  • Lisa, Tochter (18), gerade volljährig geworden: Schockt die Mutter mit 40-jährigem Freund.
  • Stefan, Sohn (19), cool. Will endlich ausziehen in eine richtig coole 3er-WG.
  • Martin Beinahe-Liebhaber der Mutter, schöner Mann ohne Frau, frustriert, kann gut tanzen …
  • Marcy (17), beste Freundin der Tochter, ausgeflippt, cool
  • Lara (17), zweitbeste Freundin der Tochter, auch cool, tiefere Stimme
  • Barbara Beste Freundin der Mutter, alleinstehend, ohne Kinder, wichtige Bezugsperson für die Tochter
  • Rick, Arzt (40), Freund der Tochter, aus dem Rockermilieu, tätowiert, lange Haare, Schnauzbart, fährt Motorrad. Der Arzt hat einen kurzen Auftritt im 2. Akt., im Krankenhaus.
  • Basti, Micha (18, 19), Stefans Kumpel und Partner der 3er-WG.
  • Patricia und Domicella*, zwei Hausgeister Beobachten das Geschehen, Domicella ärgert die Menschen gerne. Patricia ist etwas in den Vater verliebt und sorgt sich um ihn. Spielen im 2. Akt eine wichtige Rolle.
  • Parva, Magna und Crassa, drei weitere Hausgeister Spielen in der Hausgeisterkonferenz (Eröffnung 2. Akt) eine Rolle.
  • Pizzaservice 5 Stepptänzer (1 Mann, 4 Frauen)
  • Hausgeister Volk der Hausgeister aus der Nachbarschaft Kinder
  • Kellner Szene Restaurant

* Sollten die Hausgeister männlich besetzt sein, dann nimmt man die männliche Form der Namen: Patricius und Domicellus

 

Ausführliche Synopsis

Ein Musical in 2 Akten und 16 Szenen
Zeit: Gegenwart
1. Akt ca. 60 min, 2. Akt ca. 45 min

Die arme Sabine, Mutter, Hausfrau, verheiratet mit 2 Kindern: Stefan, der Älteste, will ausziehen in eine WG in die Stadt! Für Sabine beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Die Kinder verlassen langsam das Haus. Sie spürt die Einsamkeit, die sich anschleicht und hinterfragt auch die Ehe mit Klaus, ihrem Mann. Zum Glück gibt es Barbara, die beste Freundin von Sabine. Die muntert sie auf: Such dir doch ‘nen Job! Mach was aus deiner gewonnenen Zeit! Sabine setzt das gleich in die Tat um und sucht die Jobanzeigen durch, bis Lisa, die Tochter, von der Schule nachhause kommt und der Mutter ihren neuen Freund vorstellt: Rick, ca. 40 Jahre, tätowiert, Lederjacke, lange Haare, fährt Harley Davidson, worauf Sabine prompt in Ohnmacht fällt … Abends kommt Klaus nachhause. Man spürt, es steht nicht zum Besten zwischen den beiden, aber Klaus träumt davon, mit Sabine einfach mal auszubrechen, in die Karibik zu fliegen und alles stehen und liegen zu lassen. Sie erinnert ihn daran, dass die beiden bloß am Wochenende nach München fahren. Am Tag darauf hat Sabine ihr erstes Bewerbungsgespräch als Sekretärin: Dies verläuft insofern erfolgreich, als dass sie den Job bekommt, aber nur, weil sich ihr zukünftiger Chef in sie verliebt hat.

Schließlich brechen Sabine und Klaus auf in ihr Wochenende: Sturmfreie Bude für die Kids, die natürlich eine Party mit einigen Freunden feiern. Zum Essen bestellen sie einen Pizzaservice, der sogleich vor der Tür steht und eine kleine Performance abliefert … (Ende 1. Akt, Pause)

Der zweite Akt wird von einem Heer von Hausgeistern eröffnet, die sich um die Menschen kümmern, aber auch gerne mal Schabernack treiben. Sie tanzen zu Ehren des „V.I.G.“ (very important Ghost) den Geisterwalzer. Dieser Geist taucht dann auch unvermittelt auf … Schließlich sind Klaus und Stefan allein. Klaus erzählt melancholisch von dem Wochenende in München, von Entfremdung, während Sabine sich mit Martin, ihrem Chef in einem noblen Restaurant verabredet. Er will sie verführen, was ihm nicht gelingt: Sabine verlässt allein das Restaurant und geht in ein Hotel. Lisa trennt sich derweil von Rick, ihrem Freund, und fragt sich „Was ist Liebe?“, das Hauptthema des Musicals. Denn auch Sabine stellt sich diese Frage. Klaus betrinkt sich derweil und tanzt Tango mit einem der Hausgeister, die sich um den Vater sorgen, bis Stefan hereinstürzt und die Geschichte eine dramatische Wendung nimmt. So viel sei verraten: Es wird alles gut und auch der Pizzaservice darf zum Schluss zum großen Finale noch einmal auftreten!

Inszenierung Rathenow: Choreographien, Kostüm und Maske: Jenny Knoop, Stepptanz: Katrin Fritze, Kindertanz: Elena Hildebrandt, Bühnenbild: Wolfgang Fischer, Katrin Fritze, Regie und Inszenierung: Zoltan Tombor.

Pressestimmen

„Umjubelte Musicalaufführung. … minutenlanger Schlußbeifall.“
Preussenspiegel 29.10.2011

„Im ausverkauften Kulturzentrum gab es stürmischen Beifall.“
Märkische Allgemeine 24.10.2011

Tanzende Pizzaboten
RATHENOW -Das Musical „Familiy Affairs – eine schrecklich echte Familie“ erzählt Geschichten von erwachsen werden, von Liebe und Streit, von langweiliger Ehe und von Zukunftsaussichten.
Die Märkische Allgemeine 07.03.12

„Schrecklich echte Familie“ kehrt zurück
Vorhang auf! Im März wird es noch einmal drei Aufführungen des Erfolgsmusicals „Family Affairs – Eine schrecklich echte Familie“ im Rathenower Kulturzentrum geben. Nach drei umjubelten und ausverkauften Vorführungen im Oktober 2011 kehrt das Musical, zurück auf die Bühne.
Der Preussenspiegel 09.03.2012

Alte Story, neue Szenen
Viel umjubelt und komplett ausverkauft: Ein Publikumsmagnet war das Musical „Family Affairs -Eine schrecklich echte Familie“ im vorigen Oktober. Darsteller und Initiatoren haben Blut geleckt.„Family Affairs“, ein Stück, geschrieben für Jugendliche, aufgeführt von Jugendlichen – lustig und realitätsnah.
Die-Mark-Online März 27.04.2012

Hörprobe

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