Es ist nicht leicht ein Kind zu sein | Cantus Theaterverlag
Kindertheater / Jugendtheater, Theater / Drama

ES IST NICHT LEICHT EIN KIND ZU SEIN

Ein Stück von Kindern für Erwachsene

Autor: Manfred Loydolt
Dauer: abendfüllend

Cantus Empfehlung: Da die einzelnen Episoden dem Autor von Kindern in Erzählungen als Erfahrungswerte berichtet wurden, sind die dramatischen wie die einzeln auftretenden witzigen Momente der Handlung authentisch. Für den erwachsenen Zuseher wird dadurch der Blick auf das Geschehen durch Kinderaugen gezeigt. Es empfiehlt sich daher auch, die wichtigsten Rollen tatsächlich von Kindern spielen zu lassen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es erwachsenen Darstellern nicht gelingt, diese Situationen glaubwürdig von der Bühne zum Publikum zu bringen.

Sechs Episoden sollen die Zuschauer an ihre Kindheit erinnern:

  • E1:  Der Opa erzählt seinem Enkel von der verstorbenen Oma und der bekommt dadurch erste Eindrücke vom Krieg.
  • E2: Ein Alkoholiker verschweigt seiner Frau die Einstellung der AMS-Unterstützung, was zu der Entzweiung des Paares führt. Ihre Tochter versucht verzweifelt die Familie zusammenzuhalten.
  • E3: Ein Mädchen und ein Bub erkennen die pädophilen Absichten von Menschen, die sie fotografieren, die Eltern nicht.
  • E4: Ein Hamster, das Abschiedsgeschenk des nach der Scheidung aus dem gemeinsamen Haushalt ausgezogenen Vaters, ist gestorben. Das Kind sitzt am Grab und monologisiert weinend um das Tier, welches letztlich eine Metapher für den Vater ist.
  • E5: Ein erster BH einer Freundin entfachte in Mädchen verschiedenen Alters Liebe und Eifersucht und bringt dabei die Tochter der Mutter näher.
  • E6 (4 Bilder): Teenager im Drogenmilieu und eine beginnende Freundschaft eines Mädchens mit einer Süchtigen zeigen auf, um wie viel besser Kinder als Erwachsene mit diesem Problem umgehen. Nach einer Befragung von 50 Kindern entstand dieses Episodenstück. Kinder im Alter zwischen 5 und 15 Jahren sollten Begriffe wie Schule, Eltern, Tod, Liebe oder Freundschaft in einfachen Erklärungen, aufgeschriebenen Erlebnissen oder in Gesprächen definieren.

Besetzung/Rollen/Charakter

Personen und ihre Charakterbeschreibung.

1. Episode „Abschied“

  • Opa (um die 60): Liebevoll, schläfrig
  • Enkel (9-jährig): wissbegierig, brav

 

2. Episode „Sylvi“

  • Vater (38): Alkoholiker mit all den dazu gehörigen Eigenschaften
  • Mutter (35): Liebt ihren Mann, verzweifelt jedoch an ihm
  • Sylvi (7-jährig): traurig, verzweifelt aber mit kindlicher Schlauheit belegt
  • Peter(7-jährig): liebevoller Spielkamerad

 

3. Episode „Im Strandbad“

  • Vater: (Stimme aus dem Off) – naiv, gutgläubig
  • Mutter: (Stimme aus dem OFF) – detto
  • Mädchen (7-jährig): trotzig, aber ehrlich und abwehrend
  • Bub (7-jährig): detto

 

4. Episode „Pipsi“

  • Mädchen (7-jährig): Sehr traurig, verweint und verzweifelt

 

5. Episode „Töchter und Mütter“

  • Mutter (40): freundlich, aber bestimmt
  • Cindy (12-jährig): noch kindlich, überschwänglich, eifersüchtig, trotzig aber auch bestimmend
  • Sandra (12-jährig): weiter fortgeschritten in der Pubertät, schon fraulich, aber auch noch Kind
  • Bobby (6-jährig): boshaft, fühlt sich in allem was er tut gut.
  • Kathrin(6-jährig): naseweis, weiß alles besser

 

6. Episode „Auch die Engel weinen“

  • Oma (75): nazistisch angehaucht – ‚früher hätt’s des net geb’n‘
  • Barbara, ihr Enkel (7-jährig): aufgeweckt, neugierig
  • Frau Cermak (30-jährig): Oberflächlich, Problem diskutierend ohne Lösung zu bieten, mütterlich nur um ihre Kinder besorgt
  • Claudia, ihre Tochter (7-jährig): aufgeweckt, neugierig
  • Susi, ihre Tochter (Baby): schlafend ab und zu quengeln
  • Dorli (13-jährig): Heroinsüchtig, abgemagert, schon sehr erwachsen im Milieu, verzweifelt, lustlos – überhaupt eine breite Palette verschiedenster Emotionen
  • Das Wrack (14-jährig): Unfähig irgendetwas zu tun, auf das erlösende letale Ende wartend
  • Karli (15-jährig): Zuhälter und Stricher, abgebrüht, mutig aber auch zerbrechlich und liebevoll
  • Evi (10-jährig): Mutig, naseweis, teilweise bestimmend, aber auch noch kindlich naiv, traurig
  • Ihre Mutter (43): panisch
  • Eine Polizistin (28): lustlos im Tun
  • Ein Polizist (55) proletenhaf
  • Eine Ärztin (38): Freundlich, hilfsbereit, wissend was das Leben so alles bringt
  • Ein Sanitäter (ohne bestimmtes Alter): teilnahmslos
  • Männliche und weibliche Stricher (12 – 16jährig): abgestuft in den verschiedenen Stadien ihrer Sucht
  • Männliche und weibliche Stimmen (aus dem Off) bösartig, proletarisch
  • Schulkinder (verschiedenen Alters): neugierig, schwatzend, sportlich, wie Schüler ebenso sind

Bühnenbild/Inszenierung

n.n.

Ausführliche Synopsis

n.n.

 

 

 

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