Hartwig | © Ljupco-Smokovski | Cantus Theaterverlag
Theater / Drama

Hartwig

Ein symbolisches Trauerspiel in drei Akten

Autor: Klauspeter Bungert
Besetzung: Damen 1 / Herren 2
Dauer: 90–110 Min.

Cantus Empfehlung: Für erfahrenes Amateurtheater erreichbar, wenn überragende Schauspieler vorhanden. Im übrigen leicht zu inszenieren.

Alleinstehende Mutter definiert ihr Leben als Opfer und verlangt vom erwachsenen Sohn, sein Leben in gleicher Haltung einem, wie sie glaubt, überragenden Talent zu widmen. Sohn opponiert, ohne mit seinem Protest eine Wendung zu erreichen. Auch ein Arzt, der eine ungeklärte Rolle spielt, kann die Tragödie nicht verhindern.

Besetzung/Rollen/Charakter

  • Marianne, genannt Anne oder Mariann, Hartwigs Mutter, Anfang 60, aber älter wirkend; führt einen antiquierten Kramladen
  • Hartwig, Anfang 20, Schauspieler; von einer ominösen Traumbeziehung beherrscht; in Opposition zur Mutter und ihren Zwängen
  • Ansgar, Arzt ohne Promotion, Anfang 60; will Hartwig gegen die lähmenden Zwänge schützen

Bühnenbild/Inszenierung

Wohn-Essbereich in einer Altbauwohnung.

Ausführliche Synopsis

Der junge Schauspieler Hartwig beklagt in einem imaginären Dialog mit einer jungen Frau, die nie ganz konkret wird, seine Unselbständigkeit im Haushalt seiner Mutter Marianne, bei der er immer noch wohnt. Streit mit der aus ihrem Kramladen kommenden Marianne. Hartwig wird von einer körperlichen Lähmung erfasst.

Hartwig, fortan im Rollstuhl lebend, zerstört die Hoffnungen seiner Mutter, er könne den Schauspielberuf wiederaufnehmen. Marianne gesteht dem Arzt Ansgar, dass sie Hartwig lieber tot sähe als außerstande, seiner Sendung zu folgen. Ansgar erklärt ihre Lebenseinstellung für krank und zur Ursache von Hartwigs Leiden.

Hartwig sinnt in seiner Verzweiflung für den an ihm begangenen geistigen Missbrauch auf Rache.

Presse

Überblicksartikel über die Buchausgabe sämtlicher Dramen Klauspeter Bungerts (Verlag 28 Eichen, Barnstorf 2015) bis zum Redaktionsschluss in:

http://magazin.16vor.de/klauspeter-bungert-frische-und-lebendigkeit-an-die-staunen-macht-2015-08-05/

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