Helden von heute - Cantus Verlag
Allgemein, Musical / Musiktheater, Schulmusical

Helden von heute

Ein Leben für die Menschheit

Autor: Manuel Buch
Musik: Manuel Buch
Orchestrierung: Band, Playback, Chor
Besetzung: Damen 5 / Herren 4
Dauer: 60–80 Min.
UA: Leipzig 09.01.2007
DE: Leipzig 09.01.2007
Spielbar ab: 14–15 Jahre

Cantus Empfehlung: Humorvolles Agentenmusical, das mit den Eigenheiten bekannter Filmcharaktere spielt und mit eingängigen Liedern zwischen pointierten Dialogen einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend garantiert.

Der britische Geheimagent Jack Boon bekommt den Auftrag, einen mysteriösen Dr. Mortus zu beobachten, der, wie sich herausstellt, die Menschheit vernichten und die Welt beherrschen möchte. Hilfe bekommt Boon dabei von seinem Freund von der CIA und einer Sekretärin, die ihm nach langem vergeblichem Liebeshoffen heimlich auf die Mission folgt und dabei bis in die Zentrale des Bösen gerät, wo sie an die Vernichtungsrakete gefesselt wird. Befreiung und Entschärfung wären nun natürlich kein Problem für Boon, wäre da nicht auch noch seine ehemalige Geliebte, die nun unglücklich mit Mortus liiert ist, und ein schießwütiger Gehilfe …

Besetzung/Rollen/Charakter

Hauptrollen

  • Jack Boon, britischer Geheimagent und Frauenheld (Tenor)
  • Samuel Peter, sein Freund (Bariton)
  • N, seine Chefin (original Mezzosopran, jedoch prinzipiell beliebige Stimmlage)
  • Miss Moneycent, deren Sekretärin (Mezzosopran)
  • Dr. Mortus, der Böse, der die Weltherrschaft an sich reißen will (Tenor)
  • Jane, dessen Freundin, die aber von Boon gerettet wird (Mezzosopran)
  • T, der Erfinder, regt sich darüber auf, dass seine wertvollen Erfindungen immer zerstört werden (Mezzosopran, auch Bariton möglich)
  • Agent J, die frisch von der Ausbildung kommt und hilft, eine Bombe zu finden (Sprechrolle)
  • Moderatorin, bildet den Rahmen für das Geschehen (Sprechrolle)
  • Chor der Ex-Boongirls, Techniker, MI6-Angestellte, Agenten, Ballgäste, Bösewichte (dreistimmiger gemischter Chor, zweistimmige Besetzung auch möglich)

Nebenrollen

  • Rickschal, Handlanger von Mortus
  • Mr. Dalton, Handlanger von Mortus
  • Nancy, eine Liebschaft von Boon, deren Namen er vergisst
  • 3 Assistenten von T, unterstützen ihren Chef
  • Kellner, bringt Boon sein Lieblingsgetränk
  • Gast, der Boon nicht kennt

Hinweis

  • Besetzung Herren/Anzahl: 4
  • Die kleineren Rollen sind flexibel besetzbar.

 

Band

  • E-Gitarre
  • Klavier
  • E-Bass
  • Schlagzeug
  • Violine
  • 2 Querflöten (fakultativ)
  • 2 Klarinetten (fakultativ)
  • Alt-Saxophon (fakultativ)
  • Posaune (fakultativ)

Bühnenbild/Inszenierung

Erforderlich sind mehrere Bilder (Büro, Kneipe, Festsaal, Zentrale des Bösen), die sich jedoch durch wenige Requisiten auch problemlos nur andeuten lassen. Allemal sollte den Solisten und dem Chor genug Platz eingeräumt werden, um auch tänzerisch in Aktion zu treten. Einige Nummern bieten dazu gute Gelegenheiten. Eine Verstärkung der szenischen Extreme durch entsprechend farblich akzentuierte Lichtstimmungen (z. B. für Liebesszenen, Todesszenen, Feiern,…) ist wünschenswert. Das übersichtlich gestaltete Libretto beinhaltet Vorschläge für die szenische Gestaltung.

Ausführliche Synopsis

Der Superspion Jack Boon wird während eines Rendezvous‘ von der Chefsekretärin des britischen Geheimdienstes MI6, Miss Moneycent, in die Zentrale gerufen, wo er von seiner Chefin N Anweisungen bekommt, mit seinem amerikanischen Freund Samuel Peter zusammen den Briten Dr. Mortus näher zu begutachten, da dieser auffällige Kontakte zum amerikanischen Untergrund pflegt. Die beiden Spione besuchen zu diesem Zweck einen von Mortus veranstalteten Wohltätigkeitsball, heimlich gefolgt von Moneycent, die dafür kämpfen will, auch einmal mit Boon liiert zu sein. Während dieser noch auf dem Ball in Person von Mortus` Lebensgefährtin Jane seine Ex-Freundin wiedersieht – die auch sofort wieder auf ihn anspringt – wird Moneycent von den Bösen (d.i. Mortus mit seinem Gefolge) entdeckt und nach einem erfolglosen Rettungsversuch durch den sie zufällig bemerkenden Samuel Peter in die Zentrale des Bösen entführt.

Zusammen mit Jane muss Boon versuchen, sie wieder zu befreien und nebenbei eine menschenvernichtende Rakete am Abheben und eine ebenso gefährliche Bombe am Explodieren zu hindern…

Das Musical bewegt sich musikalisch im Pop-Rock-Bereich und kokettiert – ohne eine Parodie zu sein – mit bekannten Agentenfilmen. Dabei ist die Story im Ganzen neu erfunden, beinhaltet natürlich aber einige Anspielungen. Neben den solistischen Rollen kann auch der Chor auf vielfältige Weise (als Geliebte, Techniker, Angestellte, Agenten, Ballbesucher, Bösewichte) singend, tanzend und schauspielend auf der Bühne agieren.

Presse

Leipzig Almanach 11.01.2007

„Zur Hälfte Hommage und zur Hälfte wohlwollende Parodie präsentiert die Aufführung die gewohnte Arbeitsroutine des MI6-Agenten, der sich auch dieses Mal in das Anwesen eines reichen Superschurken einschleichen muss, um dessen Pläne zur Ergreifung der Weltherrschaft zu vereiteln – und nebenbei vielleicht die eine oder andere kurzweilige Liebschaft anzutreten. So sehr dieser Plot auch dem üblichen Strickmuster entspricht, so erfrischend und originell ist seine Umsetzung als Musical.“

„Ob ein Chor den hohen Frauenkonsum des Geheimagenten anprangert oder ob der Superschurke seine Welteroberungspläne musikalisch offen legt – noch bevor der Zuschauer den Refrain eines Stückes vollends verinnerlicht hat, wird ihm schon der nächste Ohrwurm präsentiert. Das musikalische Repertoire umfasst hierbei sämtliche Genres, von entspannter Loungemusik über romantische Balladen bis hin zu heißblütigen Tango, immer begleitet und unterstützt von einem kraftvollen, gemischten Chor.“

„Das enthusiastische Ensemble, das humorvolle Drehbuch mit zahllosen Anspielungen und Seitenhieben auf berühmte Agentenfilme, eine bis ins letzte Detail funktionierende Choreographie der Tänze und nicht zuletzt elf eingängige Songs lassen die 70 Minuten Spielzeit wie im Flug vergehen.“

(Moritz Ostertag)


Rheinpfalz vom 08.09.2007

„Das engagierte Projekt überzeugt in allen Belangen.“

„So gelingt es Manuel Buch, mit Einfallsreichtum, Charme und Ironie etwas Eigenständiges zu kreieren. Das Musical ist eine liebvolle Hommage und humorige Persiflage gleichermaßen.“

„Nebenfiguren erfahren ein stärkeres Gewicht. Neue Gesichter wie der hibbelige Agent J sorgen für zusätzlichen Spaß. Die Gags zünden wie erwünscht, sie sind frech, aber nicht anzüglich. „Helden von heute“ ist eine kurzweilige Nummernrevue, die mit Sololeistungen ebenso in den Bann zieht wie mit geschlossenen Ensemblebildern.“

„Klassisch geschulte Stimmen, die mal a cappella im Kanon über Kreuz geführt werden, sich mal in verschiedenen Lagen zu einem homogenen Chor vereinen, bringen alle Akteure mit. Dazu sorgt die vierköpfige Live-Band für einen sauber abgemischten Sound aus Rock, jazziger Lounge-Musik, schwelgerischen Balladen und hitzigen Tangoklängen.“

„Für Cineasten hält das Musical einen Zusatzgenuss bereit: szenische wie musikalische Anspielungen an Kinohits wie „Men in Black“, „Mission Impossible“ und „Moulin Rouge“. Schön, dass diese Reminiszenzen an die jüngere Filmgeschichte sich nahtlos in den Spielfluss fügen. Überhaupt wirkt alles wie aus einem Guss, sorgen eine schlüssige Dramaturgie und eine wohl durchdachte Führung der Figuren eine gute Stunde lang für beste Unterhaltung.“

(Anna Hahn)


Amberger Zeitung vom 22.11.2007

„Die gut aufgelegte Band hatte die poppigen, eingängigen und originellen Stücke einwandfrei im Griff, und der Chor war präzise zur Stelle und trat selbst agierend auf der Bühne in Erscheinung (…). Sehr gut wirkte auch ein A-cappella-Stück der Agenten, die in Close-Harmony-Akkorden über ihren harten Alltag sangen (…)“

„Das Amberger Publikum klatschte jedenfalls begeistert.“

(Peter Ringeisen)

Hörprobe

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