In 80 Tagen um die Welt – Das Musical | Cantus Verlag
Familienmusical, Musical / Musiktheater, Schulmusical

In 80 Tagen um die Welt – Das Musical

Autor: Manuel Buch, Jules Verne
Musik: Manuel Buch
Orchestrierung: Band, Playback, Chor
Dauer: 120–150 Min.
UA: 23.06.2014 Mainz
DE: 23.06.2014 Mainz
Spielbar ab: 14–15 Jahre

Cantus Empfehlung: Anspruchsvolle Adaption des Klassikers, die in zahlreichen Liedern und Szenen die Geschichte einer außergewöhnlichen Wette erzählt.

Der englische Gentleman Phileas Fogg wettet, dass er es schafft, innerhalb von 80 Tagen die Erde einmal komplett zu umrunden. Auf seiner abenteuerlichen Reise trifft er auf die unterschiedlichsten Gruppen, Personen und Hindernisse, findet aber einen guten Freund und seine große Liebe.

Der bekannte Roman von Jules Verne in einer erzählerisch vielfältigen und anspruchsvollen Musicalfassung.

Besetzung/Rollen/Charakter

  • Mr. Phileas Fogg, ein sehr genauer britischer Gentleman, der in 80 Tagen die Erde umreist und dabei einen Freund und eine Partnerin findet (hat sehr wenige solistische Partien, ist aber in zahlreichen Szenen vertreten)
  • Passepartout, sein lebenslustiger Diener, der in vielen Situationen eine große Hilfe ist und der schließlich über sein Alter Ego Fix siegt (hat wenige solistische Partien, ist aber in zahlreichen Szenen vertreten)
  • Fix, Ermittler von Scotland Yard, der als Passepartout Fogg auf der Reise begleitet in der Hoffnung, ihn festnehmen zu können (hat solistische Partien und zahlreiche Auftritte)
  • Mr. F. John, der Erzähler, stammt von Passepartout ab (hat größere Sprechpartien am Stück)
  • Aouda, eine vor dem Scheiterhaufen gerettete junge Frau, die Fogg nach England begleitet und dort seinen Heiratsantrag annimmt (hat recht wenig Text)
  • Sophie, in Passepartout verliebte Französin, die ihm heimlich folgt (mit solistischem Auftritt)
  • Sarah Bernhardt, französische Sängerin und Leiterin der Euridicees (hat ein solistisches Lied)
  • Konsul, der Fogg in Suez ein Visum ausstellt, obwohl Fix ihn daran hindern will
  • Saif, hilft mit seinem Elefanten aus, als die Zuggleise aufhören
  • Sir Francis Cromarty, der Foggs Weg mehrmals kreuzt
  • Forster, zu Beginn Foggs Diener, der jedoch entlassen wird (hat ein solistisches Lied)
  • Ralph, Flanagan, Stuart und Sullivan, Mitglieder des Reformclubs, die gegen Fogg wetten
  • Richter und sein Schreiber, leiten das Verfahren gegen Passepartout in Indien, da dieser einen Tempel mit Schuhen betrat (Richter mit kleinem solistischen Part)
  • Schiffsdame, heißt die Passagiere willkommen und weist sie ein (hat ein solistisches Lied)
  • Goldie Wilson und John McLane, streitsüchtige Anwärter auf einen US-Bürgermeisterposten (haben ein gemeinsames Lied)
  • Proctor, ein rüpelhafter Amerikaner, mit dem sich Fogg duellieren will
  • Schaffner, der die Fahrgäste durch Amerika begleitet
  • Maschinist, der den Zug mit hoher Geschwindigkeit über eine defekte Brücke fahren will
  • Bahnwärter, glaubt nicht, dass dies gelingt
  • Hauptmann, der Fogg Männer zur Verfügung stellt, um Passepartout zu befreien
  • Kapitän, nimmt für viel Geld Passagiere mit und verkauft sein Schiff an Fogg
  • Assistentin, hat kurze Auftritte mit wenig Text, wenn der Erzähler auftritt
  • Raumgeist und Zeitgeist, wetten in einer Rahmenhandlung darum, ob Fogg es schafft
  • Verkäuferinnen, Gäste, Touristenjäger, Windhexen, Reporter, Crewmitglieder, Wähler, Wahlhelferinnen, Fahrgäste, Priester, Indianer, Schiffsdamen, zweistimmiger Chor (für Sopran und Alt-/Männerstimme)
  • Trompete
  • E-Gitarre
  • Klavier
  • E-Bass
  • Schlagzeug

Bühnenbild/Inszenierung

Das Bühnenbild muss sehr flexibel sein, um die zahlreichen Szenenwechsel in rascher Form zu ermöglichen. Jeder besuchte Ort sollte durch das Bühnenbild und die Kostüme eine eigene Ausprägung bekommen. Für die Videoeinspielungen und Projektionen ist eine entsprechende Fläche nötig.

Das übersichtlich gestaltete Libretto beinhaltet zahlreiche Inszenierungsvorschläge.

Ausführliche Synopsis

Anlässlich einer Festveranstaltung zur 185-Jahr-Feier von Scotland Yard berichtet der Hauptredner Mr. F. John von einem ganz besonderen Fall, der sich Ende des 19. Jahrhunderts zutrug und nie endgültig gelöst wurde:

Der sonst sehr zurückhaltende Londoner Gentleman Phileas Fogg geht nach der Diskussion eines Banküberfalls mit seinen Clubkollegen die Wette ein, dass er in genau 80 Tagen die Welt umrunden könne. Noch am selben Abend reist er los, begleitet allein von seinem neuen Diener Jean Passepartout.

Gemeinsam reisen sie per Bahn, Schiff, Elefant u.a. nach Paris, Suez, Bombay, Singapur, Hongkong, San Francisco, New York und schließlich London zurück und lernen dabei die Liebe und das Leben kennen. Als wären die drohende Todesstrafe aufgrund eines mit Schuhen betretenen Tempels, Stürme, eine einstürzende Brücke und Kämpfe mit Indianern und Soldaten noch nicht genug, hängt ihnen die gesamte Zeit der Detektiv Fix an den Fersen. Er versucht verzweifelt, einen Haftbefehl für Fogg zu bekommen, da er ihn verdächtigt, den Banküberfall begangen zu haben.

Am Ende schaffen es die beiden Helden aufgrund der Überschreitung der Datumsgrenze gerade noch, die Wette für sich zu entscheiden. Doch wichtiger als der nun wiedererlangte Wetteinsatz von 20 000 Pfund ist: Fogg hat mit der vom Feuertod erretteten Aouda eine Gattin und in Passepartout einen Freund gewonnen.

Und Fix? Das der Bank von England entwendete Geld?

Erst am Ende kann der Redner Mr. John das Geheimnis lüften.

Das Musical folgt im Großen dem Handlungsverlauf von Jules Verne’s gleichnamiger Vorlage, setzt jedoch eigene Akzente.

So geben z.B. ein Zeit- und Raumgeist der Handlung faustgleich den Rahmen eines universalen Spiels, Fix und Passepartout sind – wie sich im Laufe des Stücks immer stärker andeutet, aber erst am Ende erweist – zwei charakterliche Ausprägungen derselben Person und wir erfahren, dass es nur dank Fogg zum Independence Day kam.

Zahlreiche mögliche Text-, Ton- und Videoeinspielungen (Zeitungsausschnitte, erläuternde Erzähltexte, Interviewauszüge, …) wie auch mehrere Auftritte ganz verschiedener Gruppen (Clubmitglieder, Can-Can-Tänzerinnen, Hindu-Priester, Windhexen, Stadtbewohner, Verkäufer, Indianer, Soldaten, Schiffscrew, …) bieten zusätzliche Facetten, um die Inszenierung im Hinblick auf Bühnenbild, Kostüme und Tänze vielfältig und lebendig zu gestalten.

Die insgesamt 26 Lieder changieren zwischen Pop, Rock, filmmusikalischen Elementen und charakterisierend eingearbeiteten Werken von Bach und Beethoven. Einige Lieder sind rein solistisch zu singen, andere im Duett oder mit Chor. Es gibt zudem mehrere reine Instrumentalstücke zur Szenenuntermalung oder für Umbauten.

Je nach Bedarf und Möglichkeiten sind einige der Rollen durch die gleichen Schauspieler darstellbar.

Hörprobe

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