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Schulmusical

Indianer träumen

Autor: Andreas Schmidt-Hartmann
Musik: Andreas Schmidt-Hartmann
Orchestrierung: Playback
Besetzung: Damen 4 / Herren 4
Dauer: 60–80 Min.
UA: Berlin, Juni 2009
DE: Berlin, Juni 2009
Spielbar ab: 11–13 Jahre

Cantus Empfehlung: Lebe und fühle intensiv! Ein Musical für die ganze Familie. Besonders für Kinderchor geeignet. Sehr flexible Besetzungsmöglichkeiten.

In „Traumkämpfen“ messen zwei Indianerstämme ihre geistigen Kräfte. Ihre Anführer bemerken, wie schwarze Flugwesen beim Fernseheschauen den jungen Indianern ihre Kraft und Gedanken rauben. In der versöhnenden Schlussszene schauen sie hinter deren Geheimnis und gewinnen mehr, als sie ahnen konnten. Die Mischung aus meditativen Indianerliedern, Geräuschatmosphären und groovenden Kinderpophits macht die Musik zu etwas ganz Besonderem.

Ausstattung

  • Bühnenbild: Amazonaslandschaft, Fernseher, Lagerfeuer, Sonnenpyramide (gemalt), Himmelsschlange
  • Requisiten: Pfeil und Bogen, Zielscheibe, Seifenblasen,3 schwarze Umhänge, Fernbedienung

Besetzungsliste

Erzähler (Chorleiter)

8 Jugendliche

  1. Xiuhtecuhtli, nordamerikanische Häuptling (temperamentvoll, klar; Alter: 12-18)
  2. Tunghak, nordamerikanische(r) Medizinfrau/-mann (kämpferisch, entschlossen; Alter: 12-18)
  3. Calako Mana, mexikanischer Häuptling (sprunghaft, leichtfüßig; Alter: 12-18)
  4. Fledermausmann, mexikanische(r) Medizinfrau/-mann (mysteriös; Alter: 12-18)
  5. Sophie/ Elisabeth (TV-Szene; Alter: 12-18)
  6. Cindy (TV-Szene; Alter: 12-18)
  7. Phillip/ Jack (TV-Szene; Alter: 12-18)
  8. Andi/ Frank (TV-Szene; Alter: 12-18)

Aus dem Kinderchor zu besetzen

  1. Kleiner Schwan (mit Pfeil und Bogen; Alter: 8-11)
  2. Kleine Ameise (Alter: 8-11)
  3. 3 Flieger (mit schwarzem Umhang; Alter: 8-11)

Kinderchor geteilt in zwei Gruppen

  1. Nordamerikanischer Indianerstamm
  2. Mexikanischer Indianerstamm

2 Schattentänzer (ad libitum)

Ausführliche Synopsis

Zu jedem Vollmond müssen die jungen Indianer von Häuptling Xiuhtecuhtli und Häuptling Calako Mana einen Traumkampf bestehen. Diesen fechten sie allein durch ihre geistigen Kräfte schlafend aus, indem sie ihren indianischen Gegnern im Traum begegnen. Die beiden Anführer und ihre Medizinmänner Tunghak und Fledermausmann entdecken, wie ausgerechnet vier Monde vor der Wiederkehr von Quetzalcoatl, der gefiederten Himmelsschlange, ihre Schützlinge an Kraft verlieren. Als sie der Sache auf den Grund gehen, entdecken sie schwarze Flugwesen, die, für die jungen Krieger unsichtbar, ihnen während des Fernsehschauens Lebensenergie aus den Köpfen saugen. Mit Tricks und Unterweisungen im Bogenschießen können die Anführer wieder Herr der Lage werden. Doch als das Indianerkind „Kleine Ameise“ in einem Traumkampf verlorengeht, wird die Lage sehr bedrohlich. Das Blatt wendet sich erst wieder zum Guten, als die Wesen sich ihnen offenbaren: Sie sind die vergessenen Träume, Wünsche und Fantasien, die aus vielerlei Gründen von den Indianern nicht gelebt werden konnten. Dank der Kraft von Mutter Erde können sie die verdrängten Wesen wie verlorengegangene Kinder wieder in ihren Stamm aufnehmen und versöhnen sich mit ihnen.

Das Musical untergliedert sich in zwei Teile mit insgesamt elf Szenen, in denen der Kinderchor siebzehn Auftritte hat. Die Hauptfiguren singen nicht. Alles ist chorisch gesetzt. Nach Belieben können Gesangspassagen solistisch behandelt werden.
Jeder der beiden Indianerstämme demonstriert mit seiner Sorte von Maske oder Bemalung seine Zugehörigkeit zu einem der beiden Indianerstämme, die sich an den Bühnenrändern aufstellen oder zum Traumkampf niederknien und den Trancerhythmus auf dem Boden trommeln. Die Mehrzahl der Indianerlieder sind als Kanon angelegt, den sich die beiden Chorgruppen wechselseitig zu singen.
Zwischen den beiden Chorbereichen breitet sich der eigentliche Spielraum aus. Acht Jugendliche zwischen zwölf und einundzwanzig besetzen die Anführer und die vier Figuren der humorvoll karikierenden TV-Szene.

Weitere Requisiten neben den Masken sind Pfeil und Bogen, eine Zielscheibe, Seifenblasen, Fernbedienung sowie drei schwarze Umhänge für die Flieger.

Für das Bühnenbild sollte eine bühnengroße Amazonaslandschaft als Hintergrund angefertigt werden. Eine Lösungsmöglichkeit für den überdimensionalen Fernseher, das Lagerfeuer, die Sonnenpyramide und eine Kakteenlandschaft bilden drei kindsgroße längliche Kartons mit quadratischer Grundfläche, deren vier Seiten zu je einem Drittel mit dem Motiv bemalt werden und während der Aufführung je nach Bedarf umgestellt werden. Es bietet sich weiterhin der Bau einer großen Himmelsschlange aus Kartons und/ oder Pappmaschee an.
Währende der Traumkämpfe kann alternativ auf einer parallelen Kleinbühne mit Scheinwerfer hinter weißem Vorhang ein Schattentanz von zwei oder drei Tänzern aufgeführt werden.

GEMA gemeldet.

Hörprobe

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