Kalif Storch - Cantus Verlag
Familienmusical, Kindermusical, Märchen, Schulmusical, Weihnachten

Kalif Storch – Das Musical

Musical für Kinder nach dem Märchen von Wilhelm Hauff

Autor: Uwe Heynitz
Musik: Uwe Heynitz
Orchestrierung: Band, Playback
Besetzung: Damen 13 / Herren 11
Dauer: 60–80 Min.
UA: 5. Dezember 2015 in Hamburg
DE: 5. Dezember 2015 in Hamburg
Spielbar ab: 8–10 Jahre

Cantus Empfehlung: Geeignet für Kindertheater ab 8 Jahren, erwachsene Amateure und professionelles Theater
Zielgruppe: Kinder ab 3 Jahren

Ein böser Zauberer verkauft dem gutmütigen Kalifen Chasid und seinem Großwesir ein Zauberpulver, mithilfe dessen die Beiden sich in Tiere verwandeln und deren Gespräche verstehen können. Begeistert stürzen sich die beiden in das Abenteuer ihres Lebens und lassen sich in Störche verzaubern. Dummerweise lassen sie die Warnung, dass sie während ihrer Verzauberung nicht lachen dürfen, außer Acht und vergessen prompt das Zauberwort, mit dem sie sich in Menschen zurückverwandeln können.

Über den Dächer ihrer Stadt fliegend müssen sie hilflos zusehen, wie der Sohn des bösen Zauberers die Macht in der Stadt an sich reißen will. Bei ihrem Versuch, diese zu retten, erhalten Chasid und sein Freund plötzlich Hilfe von unerwarteter Seite und der Kalif findet die Liebe seines Lebens.

Besetzung/Rollen/Charakter

Besetzung:

  • Scheherazade: Eine wunderschöne und kluge junge Frau
  • Der unglaublich dicke Sultan
  • 3 große Sänftenträger
  • 1 kleiner Sänftenträger
  • Fakir: Ein schelmischer Strassenkünstler
  • Fakirri: Seine süße kleine Gehilfin
  • Bedriye: Eine wunderschöne arabische Dame
  • Sharifa: Eine wunderschöne arabische Dame
  • Fatima: Eine wunderschöne arabische Dame
  • Jamila: Eine wunderschöne arabische Dame
  • Layla: Eine arabische Krämersfrau
  • Maisha: Ihre süße, kleine Gehilfin
  • Nahla: Ein süßer, quirliger Flaschengeist
  • Chasid: Der gutmütige, humorvolle Kalif
  • Mansor: Der edle Großwesir
  • Ramize: Die wunderschöne Mutter des Kalifen
  • Selim: Ein sehr gelehrter Weiser, der Latein kann
  • Kaschnur: Ein bitterböser Zauberer
  • Rasha: Seine ebenso böse kleine Tochter
  • Ada: Ein wunderbarer verliebter Storch
  • Adi Storch: Eine schüchterne Störchin
  • Adu Storch: Ein verrückter Storch
  • Die Eule: Eine verzauberte Prinzessin, die wunderbar singen kann
  • Mizra: Der böse Sohn des Zauberers
  • Ajdina: Eine wunderschöne Prinzessin

Musikalische Besetzung:

  • Klavier, 2-3 Keyboards, Gitarre, Bass, Drums
  • Wahlweise Playback

Ausführliche Synopsis

Das Musical „Kalif Storch“ wurde für die Inszenierung mit vielköpfigen Theatergruppen entwickelt. Es bietet Raum für orientalisch angehauchte Tanzszenen und hat wunderschöne Effekte und zauberhafte Momente.

Eine Fakir bringt eine Klapperschlange – am besten gespielt von einem Puppenspieler – zum Tanzen, ein Flaschengeist entweicht einer Flasche, eine Eule steigt singend zur Decke empor und breitet dort ihre Flügel aus. Die durchgeknallt musizierenden Störche sorgen für Partystimmung.

Darüber hinaus ist das Stück sowohl witzig als auch anrührend; an anderen Stellen wiederum bitterernst. Die meist fröhliche Popmusik klingt stellenweise orientalisch und lädt zum Tanzen ein.

„Kalif Storch“ beginnt mit einer Rahmenhandlung, die 1001er Nacht entlehnt ist: Die wunderschöne Scheherazade wird von dem unglaublich dicken Sultan gezwungen, ihn zu unterhalten. Als dieser selbst den lustigen Fakir und seine tanzende Klapperschlange langweilig findet, erfindet sie aus dem Stegreif die Geschichte vom Kalif Storch.

Auf dem Marktplatz der Stadt Bagdad entdeckt der neugierige Kalif Chasid eine geheimnisvolle Flasche. Als er sie öffnet, entweicht ihr ein liebenswerter Flaschengeist, der sich umgehend in ihn verliebt. Chasid aber ist nicht interessiert und schickt ihn wieder seine Flasche zurück. Der Flaschengeist schenkt ihm das Versprechen, dass bald etwas Tolles passieren wird. Beim weiteren Stöbern entdeckt Chasid eine Schachtel mit einem geheimnisvollen Pulver und einer Inschrift. Der Gelehrte Selim, der in einer Tonne wohnt, entziffert diese. Sie besagt, dass man sich mit diesem Pulver in Tiere verwandeln könne. Das Zauberwort, um sich zu verwandeln heiße „Mutabor“. Eine Warnung steht auch geschrieben: Wer verwandelt ist, darf nicht lachen, weil er sonst das Zauberwort vergisst. Begeistert beschließen Chasid und Mansor das auszuprobieren.

In einem Park entdecken sie ein paar Störche und beschließen spontan, sich in ebendiese zu verwandeln um zuzuhören, was diese so denken und sagen. Gesagt, getan! Nach einigen Hin und Her’s sind sie zu Störchen verwandelt. Sie entdecken, dass die Störche auf der Wiese komplett verrückte Musikanten sind, die den Zuschauern eine Storchenpolka und einen deftigen Ska präsentieren. Darüber müssen sie dermaßen lachen, dass sie prompt das Zauberwort vergessen, mithilfe dessen sie sich zurückverwandeln können. Auf einmal ist das Ganze kein Spaß mehr. Die Beiden stellen fest, dass sie einer List des bösen Zauberers Kashnur auf den Leim gegangen sind und alles nur ein Plan war, damit dessen Sohn Mizra die Macht in der Stadt erhält.

Als alles verloren scheint, taucht eine bemerkenswert hässlich Eule auf, behauptet, dass sie eine verzauberte Prinzessin sei und verspricht, dass sie ihnen helfen würde, wenn der Kalif verspricht, sie nach der Rückverzauberung zu heiraten. Wenig begeistert geht Chasid auf den Handel ein. Der Plan der Eule, den Zauberer so lange zu belauschen, bis er das Zauberwort seinem Sohn verrät, gelingt, und Chasid und Mansor werden wieder zu Menschen. Gemeinsam mit der ebenfalls zurück verzauberten Eule, die jetzt in der Tat eine sehr schöne Prinzessin ist, verzaubern sie die Bösen in Frösche. Zum Abschluß der Rahmenhandlung öffnet der unglaublich dicke Sultan die geheimnisvolle Flasche, der Flaschengeist entweicht und verliebt sich in den Sultan, woraufhin Scheherazade frei ist.

Presse

Einfach nur gut. Eine tolle Bühnenshow mit tollen Kostümen. Eine „Eule“, die über die Bühne schwebt, und ganz viel Musik. Mit dem Stück „Kalif Storch“ haben die Musical Kids gezeigt, wie man alte Märchen, es entstammt der Feder von Wilhelm Hauff und wurde 1826 geschrieben, zeitgerecht unter der Regie von Uwe Heynitz umsetzt. Die Geschichte führt in den alten Orient. Es geht um böse Zauberer, einen Kalifen, Störche und eine hübsche, verwunschene Prinzessin, die erst als schlaue Eule sprichwörtlich abhebt, später von einem Fluch befreit wird, am Schluss den Kalifen heiratet und so das Publikum begeistert.

Harburg Aktuell, 6. Dezember 2015

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