Knut und die Chorifeen | © Konstantin Yuganov - Fotolia.com | Cantus Theaterverlag
Schulmusical, Weihnachten

Knut & die Chori-Feen

Ein Weihnachtsmärchen mit Musik

Autor: Andreas Schmidt-Hartmann
Musik: Andreas Schmidt-Hartmann
Orchestrierung: Playback
Besetzung: Damen 5 / Herren 4
Dauer: 60–80 Min.
UA: Berlin, Dezember 2008
DE: Berlin, Dezember 2008
Spielbar ab: 14–15 Jahre

Cantus Empfehlung: Traditionelle Weihnachts- und Winterlieder in unglaublich vielen Farben. Einzigartig sind die frischen Adaptionen. Für Chöre besonders geeignet, da es sehr flexible Besetzungsmöglichkeiten gibt.

Als Karl und Karla durch den Wintermärchenwald spazieren, wird Stoffteddy Knut durch Karlas Tränen lebendig. Er erzählt ihnen von den Chori-Feen und dem Zu-viel-Vogel. Schnell treffen sie viele Freunde und lernen das Fliegen. Alle bekannten Winter- und Weihnachtslieder sind entweder rockig, jazzig oder mit großem Orchester arrangiert. Dazwischen steigern die Hintergrundgeräusche und filmmusikalische Passagen die Intensität der Geschichte.

Ausstattung

  • Bühnenbilder: Wintermärchenwald, Dorfkirche, Tannenbaum, Kinderzimmer
  • Requisiten: Seifenblasen, Kunstschnee, Schlafdecken

Besetzungsliste

  • Karl & Karla (Zwillinge)
  • 7 Kinder (Tino & Tina, Max & Maxi, Bruno & Britta, Frida)
  • Teddy Knut (lebendiger Stoffteddybär)
  • Schneemann (15-18-Jähriger)

Ausführliche Synopsis

Karl und Karla, zwei Zwillingsmenschenkinder, spazieren durch den Wintermärchenwald und sprechen über den Sinn und Zweck von Weihnachten. Karla fragt sich, wozu all die Geschenke gut sind, wenn Mama und Papa so wenig Zeit für sie haben. Karl bemerkt, dass die Menschen, auch ihre Freunde, zu Weihnachten immer so unruhig werden. Karlas Tränen fallen auf das Fell ihres Stoffteddys Knut, der lebendig wird und ihnen gleich munter drauf los von den Chori-Feen erzählt, denen die Menschen in ihrer Hektik kaum noch zuhören können. Das läge wiederum am Zu-viel-Vogel, der ebenso unsichtbar auf der anderen Schulter der Menschen säße.
Als ihnen ihre besten Freunde Tino, Tina, Max, Maxi, Bruno, Britta und Frida begegnen, bricht eine große Schneeballschlacht herein. Die sieben Freunde staunen nicht schlecht über den sprechenden Teddy, der ihnen durch das Wunder der Langsamkeit das Fliegen beibringt. Sie fliegen über den Wald und kommen zu einer Lichtung, auf der eine Kirche steht. Durch das kaputte Dach gelangen sie ins Innere. Nach ihnen fällt farbiger Zauberschnee hindurch. Aus ihm formen sie einen wunderschönen großen Schneemann, der wie Teddy Knut mit einem Male lebendig wird, weil sie ihn mit den richtigen Gefühlen und dem Zauberschnee gebaut haben, so erzählt er ihnen.
Er spricht mit den Kindern über die Freude im Hier und Jetzt zu sein und wie schnell die Menschen sich durch Zukunft und Vergangenheit davon abbringen lassen. Inmitten einer letzten großen Schneeballschlacht erwachen die Kinder allerdings Zuhause bei Karl und Karla, reiben sich die Augen und wundern sich, wie sie alle gemeinsam denselben Traum haben träumen können.
Irgendetwas muss an dem Traum echt gewesen sein!

Das Musical untergliedert sich in zehn Szenen. Da die Gesamtspielzeit einundachtzig Minuten beträgt, sollte es in zwei Teilen mit einer Pause aufgeführt werden. Der Kinderchor singt insgesamt achtzehn Weihnachts- und Winterlieder. Die Hauptfiguren singen nicht. Alles ist chorisch gesetzt. Nach Belieben können Gesangspassagen solistisch behandelt werden. Schauspiel- und Chorbereich können klar getrennt sein.

Alle bekannten Winter- und Weihnachtslieder des Musicals sind entweder rockig, popig, jazzig mit Big Band oder mit großem Orchester arrangiert. Die Hintergrundgeräusche vom Schneestapfen und Stürmen, Gewitter oder Kirchengeläut sowie viele filmmusikalische Passagen steigern die Intensität der Geschichte. Die entsprechenden CD-Track-Nummern sind im Textbuch verzeichnet. In Szene vier hat der Kinderchor die Option, allein oder gemeinsam mit dem Sprechchor von CD die „Chori-Feen“ zum Leben zu erwecken.

Der Darstellung der zwei Fantasiefiguren Teddy Knut und Schneemann sind keine Grenzen gesetzt. Knut kann von einem Puppenspieler mit Puppe gespielt werden als auch von einem Kind im Kostüm oder als Teddy kostümiert sein. Der Schneemann sollte allerdings von einem Erwachsenen ab achtzehn Jahren gespielt werden. Als Bühnenbild während des gesamten Stückes kann ein Wintermärchenwald stehen. In ihm tauchen im Verlauf eine Dorfkirche und ein großer Tannenbaum auf. Ob letzterer echt ist oder anderweitig dargestellt ist, bleibt der Regie überlassen. Das zweite Bühnenbild von der Innenarchitektur der Dorfkirche wäre als durchbrochenes bei den Kirchenfenstern möglich, durch die der Märchenwald zu sehen ist. Nachdem die Kinder erwacht sind, verwandelt sich das Hintergrundbild entweder in reines Weiß oder in ein Kinderzimmer, in dem die Kinder auf dem Boden in Schlafdecken eingekuschelt liegen.

GEMA gemeldet

Pressestimmen

[zur Hörspiel- & und Chor-CD „Knut & die Chori-Feen“]
„Ein wunderschöner Spaziergang durch die Vielfältigkeit von Arrangements von Jazz, Rock, Pop und Klassik. Ein Muss für alle, die sich die Adventszeit mit den Engelsstimmen der „Friedrichshainer Spatzen“ versüßen möchten.“
Neue Chorzeit, 2009

Hörprobe

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