metropoli
Histotainment, Musical / Musiktheater, Schulmusical

Metropoly

Autor: Tobias Öller
Musik: Tobias Öller
Orchestrierung: Band, Playback
Besetzung: Damen 5 / Herren 8
Dauer: 120–150 Min.
UA: 2. Dezember 2005, Miesbacher Oberlandhalle
DE: 2. Dezember 2005, Miesbacher Oberlandhalle
Spielbar ab: 16–18 Jahre

Cantus Empfehlung: Schulmusical - Besonders für große Gruppen geeignet.

Wie über ein Spielfeld herrscht Joh Fredersen über Metropolis, die Stadt der Götter, jenen Schauplatz des legendären Fritz-Lang-Films aus dem Jahr 1926. Sein Sohn Freder gefällt sich in der Rolle des umschwärmten Lebemanns, genießt den täglichen Müßiggang in der Schlossallee, dem nobelsten Club im urbanen Paradies. Doch die Hochglanz-Idylle wird jäh gestört durch den Auftritt der Arbeitersklaven – der Aufstand gegen die Götter beginnt …

Besetzungsliste

  • Freder – Bass
  • Fredersen – Tenor
  • Jay – Tenor
  • Rotwang – Bass
  • Maria – Alt
  • Beolina – Alt
  • Annika – Sopran
  • Paolo – Bass
  • Luigi – Bass
  • Skipper – Alt
  • Hump – Bass
  • Pandora – Alt
  • Josafat – Tenor/Bass – transponierbar

Ausführliche Synopsis

Metropoly ist ein Spiel, das bestens funktioniert: Alle Straßen, alle Häuser und Hotels gehören einem einzigen Industriemagnaten. Wie über ein Spielfeld herrscht Joh Fredersen über Metropolis, die „Stadt der Götter“, jenen Schauplatz des legendären Fritz-Lang-Films aus dem Jahr 1926. Sein Sohn Freder gefällt sich in der Rolle des umschwärmten Lebemanns, genießt den täglichen Müßiggang in der „Schlossallee“, dem nobelsten Club im urbanen Paradies. Doch die Hochglanz-Idylle wird jäh gestört durch den Auftritt einiger verschmutzter, halbblinder Proletarierkinder, und Freder beginnt an der Legitimation seiner Privilegien zu zweifeln. Mit Hilfe seines Dieners Josafat gelangt er in die unterirdischen Maschinenhallen, wo die Arbeitersklaven Tag und Nacht für den ewigen Wohlstand von Metropolis schuften – ein Zustand, der für den edlen, aber naiven Helden untragbar scheint. Vergeblich versucht er, seinen Vater vom Ideal der Freiheit zu überzeugen.

Durchweg pragmatischer übt sich unterdessen Freders Halbbruder Jay in der Rolle des Retters. Aus den Katakomben der Arbeiter entführt er die Priesterin Maria, um sie für seine Zwecke gefügig zu machen. Jays Vater Rotwang, ein verrückter Wissenschaftler und Erfinder, erprobt indes seine neueste Kreation, den stählernen Maschinenmenschen. Als Marias Klon soll die Maschine eingesetzt werden, um dem verhassten Stadtfürsten die Stirn bieten zu können. Mit dem Segen der Geistlichkeit tritt Jay schließlich als der sagenumwobene „Mittler“ vor die Arbeitermassen und legt die Lunte an das Pulverfass der Revolution. Der Aufstand gegen die Götter beginnt …

In einer trivialen Welt wie Thea von Harbous „Metropolis“ siegen Vernunft und Kompromiss, reichen sich Herrscher und Beherrschte die Hand zum Sozialvertrag – ein schöner, allzu süßer Traum. Das Musical „Metropoly“ startet mit dem gleichen Kurs wie Fritz Langs Stummfilmklassiker, aber dreht frühzeitig gegen den Wind – und strandet in der Realität.

Hörprobe

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