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Histotainment, Komödie / Sketche

Papageno streikt!

Die Entzauberflöte

Autor: Thomas Rau
Orchestrierung: Playback
Besetzung: Herren 1
Dauer: abendfüllend
UA: 16.03.2006 Berlin
DE: 16.03.2006 Berlin

Cantus Empfehlung: Brillante Rolle für einen versierten Schauspieler/Kabarettisten oder einen sehr erfahrenen Amateur.

Zauberflöten-Streik! Nach reichlich 200 Jahren auf der Opernbühne hat Papageno die Nase voll von seinem Job in der Zauberflöte und streikt. Grollend, schmollend, frotzelnd sitzt er in seiner Garderobe und macht sich in einem wortreichen Rundumschlag Luft …

Ausführliche Synopsis

Ein Mozartopfer packt aus. Von wegen „stets lustig, heißa, hopsasa!“. Papageno erzählt und singt, wie es bei Mozarts Opernhelden wirklich ist. Krisen, Kräche, Psychomacken. Viel hat sich über die 200 Jahre angestaut, das muss nun einfach mal raus. Papageno räumt mit so manchen liebgewordenen Vorstellungen von Mozarts Opernhit auf und geizt nicht mit intimen Einblicken in das gar nicht so glanzvolle Leben in den Kulissen der Oper. Außerdem singt Papageno die erste Coming-Out-Arie der Operngeschichte und enthüllt das Geheimnis um Mozarts frühen Tod.

Pressestimmen

„Eine furiose Mozartanklage, die in Wahrheit eine Verteidigung ist. Das Publikum erwartet ein praller Theaterabend – dafür sorgen schon Papagenos wirkungsbewusst dosierte Wutausbrüche und in bester Kreisler-Nachfolge pointiert umgetextete Schikaneder-Verse.“ (Deutschlandfunk)
„Witzige Entzauberflöte, eine etwas andere Enthüllungsstory. Wer kennt Sie nicht, Mozarts berühmte ‚Zauberflöte‘? Seit ihrer Uraufführung wurden unzählige Vorstellungen gespielt. Doch hat sich jemand mal Gedanken um den Dauerstress der bedauernswerten Personage gemacht? Ständiges Aufeinanderhocken bei ewig gleichen Arien und Dialogen. So was birgt Konflikte! Jetzt ist der erste Aussteiger zu vermelden: Papageno bestreikt genervt die Vorstellung und lässt seinem Frust in einem geharnischten Monolog endlich mal freien Lauf.“
Berliner Morgenpost

„Ein Mozartopfer packt aus! In einem pointenreichen Monolog räumt Papageno auf mit kostbar gepflegten Illusionen, die sich um die 1791 uraufgeführte Oper ranken. Wortreich und äußerst unterhaltsam verschafft sich der Gebeutelte Luft, vermittelt in Wahrheiten und Halbwahrheiten Hintergrundinformationen, legt die Brüchigkeit und Unlogik des Werkes offen und enthüllt die Krisen und Kräche hinter der Bühne einschließlich der Psychomacken seiner Kollegen, die sich in 200 Jahren Zwangsgemeinschaft eingeschlichen haben. Witzig-intelligent!“
Westfalen-Blatt

„Es ist eine völlig andere Art von kabarettistischer Unterhaltung, die das Publikum im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert.“
Badische Zeitung

„In dem Ein-Mann-Stück gibt Papageno einen ironischen Einblick hinter die Kulissen der glitzernden Opernwelt. ‚Stets lustig heißa hopsasa’, soll er sein, der Vogelfänger Papageno in der ‚Zauberflöte’ – hier kommt Papageno unplugged, frustriert und ungeschminkt.“
Märkische Allgemeine

Der Monolog des Berliner Autors Thomas Rau ist hochgradig anspruchsvoll in Wortwahl und -witz und verlangte ein konzentriertes Publikum. Das hörte auch genau zu, entdeckte die Feinsinnigkeiten und erfreute sich an den umgetexteten Arienauszügen
Neue Westfälische

„Der Entzauberflöte gelingt es, die Grenze zwischen „E“ und „U“ geschickt zu durchbrechen. Trotz zahlreicher respektloser Seitenhiebe auf die Zauberflöte und ihre Figuren, ist die Entzauberflöte eine heimliche Hommage an Mozart und sein Meisterwerk. Papagenos Monolog ist oft derb, aber niemals plump. In seiner Komik steckt auch immer ein wenig Tragik. Das ist es wohl, was Papageno trotz seines „Schandmauls“ so sympathisch macht. Die Entzauberung der Zauberflöte dürfte vielleicht einigen konservativen Mozartverehrern sauer aufstoßen, doch wer zum Beispiel Mozarts „Bäsle-Briefe“ kennt, der weiß, dass der Meister selbst alles andere als ein Heiliger war und eine gehörige Portion deftigen Humors und Selbstironie besaß. Mozart jedenfalls hätte sicherlich seine Freude an der Entzauberflöte.
Internetforum meinberlin.de – Autor: Kookaburra

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