Robin Hood – Das Musical | Cantus Theaterverlag
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Robin Hood – Das Muscial

Theater mit Musik für Kinder und Erwachsene

Autor: Patrick Ritschel
Musik: Dominik Maringer, Ewald Boch
Orchestrierung: Playback
Besetzung: Damen 11 / Herren 15
Dauer: 60–80 Min.
UA: 15.4.2017, Leiblachtalsaal Hörbranz, Österreich, Theater Hörbranz
DE: 15.4.2017, Leiblachtalsaal Hörbranz, Österreich, Theater Hörbranz
Spielbar ab: 11–13 Jahre

Cantus Empfehlung: Es ist in erster Linie ein <strong>humorvolles Musiktheater</strong> über Gerechtigkeit, Freundschaft, Loyalität und natürlich die Liebe um die Legende des Helden mit Pfeil und Bogen. Besonders im Mittelpunkt steht die Pfeilszene, die in Schwarzlicht ausgeführt wird und bei den Kindern zu Erstaunen, sowie bei den Erwachsenen zu großem Amüsement geführt hat. Die Lieder unterstützen durch den Einsatz mittelalterlicher Stile die phantastische Zeitreise ins Hochmittelalter. Viele Frauen- und Kinderrollen lockern das Stück auf, es wurde auch mit Bedacht Gewalt vermieden. Das Stück ist für das gemeinsame Spiel von Kindern und Erwachsenen geschrieben, kann aber beliebig besetzt werden. Mehrfachbesetzungen sind auch möglich.

Es ist eine düstere Zeit in England, als der böse Prinz John statt seines Bruders Richard Löwenherz das Land regiert. Das Volk ist verarmt, weil der Prinz zu viele Steuern verlangt. Einzig Robin Hood trickst mit seiner Bande den Prinzen und seinen Sheriff aus, um etwas Geld zurückzuholen und im Volk zu verteilen. Doch Prinz John heckt mit der bösen Hexe Moreley einen Plan aus, um Robin Hood in die Falle zu locken und veranstaltet ein Bogenschützenturnier. Dabei trifft er auf die wunderschöne Marian …

Besetzung/Rollen/Charakter

  • 11 Damen
  • 15 Herren, viele Rollen lassen sich auch von Damen spielen

Der Englische Hof:

  • Richard Löwenherz, König von England
  • Prinz John, genannt Johann Ohneland, Prinz von England (Bariton)
  • Neffe Frederick, sein Neffe
  • Lady Marian, angebetet von allen
  • Zofe von Lady Marian
  • Sheriff von Nottingham, Bösewicht durch und durch
  • Wache 1 von Prinz John
  • Wache 2 von Prinz John
  • Herold des königlichen Hofes
  • Walküre aus dem hohen Norden, typisch gekleidet

Das Volk:

  • Robin Hood, enteigneter Graf Robin von Locksley (Tenor)
  • Little John, Robins bester Freund und Mitstreiter
  • Bruder Tuck, ein Mönch, der gerne mal ein Schlücklein Wein trinkt (Tenor/Bariton)
  • Walpurga, eine Frau aus dem Volk
  • Emma, eine Frau aus dem Volk
  • Jonathan, ein Mann aus dem Volk
  • Kind eins, ein Kind aus dem Volk
  • Kind zwei, ein Kind aus dem Volk
  • Kind drei, ein Kind aus dem Volk
  • Kind vier, ein Kind aus dem Volk
  • Kind fünf, ein Kind aus dem Volk
  • Kind sechs, ein Kind aus dem Volk
  • Kind sieben, ein Kind aus dem Volk
  • Barde Allan a Dale, mit Dudelsack und/oder Laute (Tenor/Bariton)

Die Zauberhaften:

  • Hexe Moreley, eine böse Hexe (Sopran/Alt)
  • Sheba, die Katze der bösen Hexe

Bühnenbild/Inszenierung

Das Stück findet in fünf Bildern statt:

  • Das erste Bild zeigt einen Jahrmarkt in einer Waldlichtung, mit kleinem Karussell und Marktständen.
  • Bild 2 ist das Häuschen der Hexe Moreley. Unter Blitz und Donner wird das Haus gedreht.
  • Auf Bild 3 findet das Bogenschützenturnier statt, gedacht in einem Burghof. Für die Pfeilszene wird Schwarzlicht verwendet.
  • Bild 4 findet in einer kleinen Waldlichtung statt. Diese Szene kann auch bei geschlossenem Vorhang auf der Vorbühne gespielt werden.
  • Bild 5 zeigt den Burghof. Hier wird das gefangene Volk hergeführt, und auch Richard Löwenherz erscheint mit seinem Gefolge.

Spielbar ab:

  • 11 bis 13 Jahre
  • sieben Rollen für Kleinkinder (ab 5 Jahre)

Ausführliche Synopsis

Es ist geschichtlich belegt, dass Richard Löwenherz bei der beschwerlichen Rückreise vom dritten Kreuzzug in Wien gefangengenommen wurde. Für Richard wurde ein extrem hohes Lösegeld von 23 Tonnen Silber festgesetzt. Sein Bruder Johann Ohneland regierte in der Zwischenzeit während vom Volk das Lösegeld ausgepresst wurde. Auf diesem Hintergrund bildete sich der Mythos von Robin Hood, der im Stück der geächtete Graf Robin von Locksley ist.

Im Stück immer wieder in Verkleidung wird Robin von Prinz John nicht erkannt und raubt mit seiner Bande im ersten Akt den Goldtransport, der beim Jahrmarkt im Wald anhält. Hier erkennt Robin auch die Begleiterin von Prinz John, Lady Marian, die er noch aus seiner Kindheit kennt. Beide verlieben sich ineinander während Prinz John auf Rache sinnt und sich mit seinem Neffen im zweiten Bild zur bösen Hexe Moreley und ihrer Katze Sheba begibt.

Gemeinsam entwickeln sie den Plan, ein Bogenschützenturnier abzuhalten, bei dem der Sieger einen Kuss von Lady Marian erhält. Das Stechen zwischen Robin, dem Sheriff von Nottingham, Bruder Tuck und der Walküre Brünhilde entscheidet der als Greis verkleidete Robin für sich, wird jedoch beim Siegerkuss erkannt und verhaftet. Durch eine List kann er entfliehen und nimmt Lady Marian mit.

Im vierten Bild plant das Liebespaar, sich bei Prinz John zu entschuldigen und vom Räuberleben Abschied zu nehmen. In diesem Moment erfährt die Bande, dass das gesamte Volk verhaftet wurde.

Zur Befreiung des Volks verkleidet Robin sich als heimkehrender König Richard Löwenherz, doch als ihm der Bart abfällt, wird er von Prinz John erkannt und verhaftet. Die Szene der Heimkehr Richard Löwenherz‘ wiederholt sich, doch als Prinz John an seinem Bart zieht, stellt er fest, dass es wirklich sein königlicher Bruder ist. Dieser nimmt die Bösewichte gefangen und gibt Robin seine Ehre zurück und Lady Marian zur Frau.

Presse

„In turbulenten und spannenden Szenen tauchen dann die berühmten Namen wie Little John, Bruder Tuck oder Richard Löwenherz auf. […] beste und überraschende Unterhaltung. […] Im vollen Leiblachtalsaal erntete die Premiere begeisterten Applaus von den jungen und junggebliebenen Besuchern.“ (VOL.AT, 15.4.2017)

„Zwei Stunden unterhaltsamstes Theater mit jungen Nachwuchsschauspielern […] Mehr als 1.300 junge und junggebliebene Besucher ließen sich so in die mittelalterliche Zeit von England entführen und feierten alle fünf Vorstellungen mit begeistertem Applaus.“ (Hörbranz Aktiv, Ausgabe 245)

Hörprobe

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