Santera - Musical zwischen den Welten | Cantus Theaterverlag
Familienmusical, Musical / Musiktheater, Schulmusical

Santera

Musical zwischen den Welten

Autor: Peter Branka, Andrea Hörmann, Otto Scholtze, Erhard Forster
Musik: Peter Branka
Orchestrierung: Band, Playback, Chor
Besetzung: Damen 2 / Herren 3
Dauer: 120–150 Min.

Cantus Empfehlung: Santera ist ein Fantasy-Musical, das anders als die meisten Musicals nicht nur typische Bühnenmusik und Musicalsongs enthält, sondern über weite Strecken mit einer Art Filmmusik unterlegt ist. Das Stück, ein modernes Märchen, das zwischen zwei Welten spielt ist für Jung und Alt geeignet.
Durch diese beiden Welten in denen es spielt, einer romantisierten Welt, in der ein magisches Schwert, ein sich liebendes Königspaar und die böse Hexe Santera, die versucht die Idylle zu zerstören die Hauptrollen spielen und einem bizarren Nachtclub im heutigen New York, den Satan höchstpersönlich führt, ist das Stück abwechslungs- und facettenreich.

Santera ist ein Fantasy Musical, das in einer fernen Parallelwelt, in der es ein magisches Schwert gibt, und in der unseren spielt. Die böse Hexe Santera schickt die dortige Königin durch ein Zeitloch auf Nimmerwiedersehen in unsere Welt. Diese landet mit Gedächtnisverlust in einem New Yorker Nachtclub, neben ihr ihr magisches Schwert, das ihr ein Getreuer im letzten Moment als Rettungsanker durchs Zeitloch nachgeworfen hat. Der Prinzgemahl versucht seine Angetraute zu finden und überlistet dabei Hexe. Er gaukelt vor, Santeras Zuneigung zu ihm zu erwidern und nutzt den Aufenthalt im Schlafgemach dazu, ihre Kristallkugel, mit der sie überall hinsehen und die Handlungen ihrer Gegenspieler verfolgen kann, zu entwenden. Um ihr Spiel noch zu gewinnen scheut Santera letztlich auch nicht davor zurück Satan zu ehelichen …

Besetzung/Rollen/Charakter

Besetzung:

  • Damen/Anzahl: 2  große Rollen. Dazu einige Tänzerinnen und Sängerinnen mit kleinen Sprechrollen in beiden Welten
  • Herren/Anzahl: 3 große Rollen. Dazu einige Tänzer und Sänger mit kleinen Sprechrollen in beiden Welten

Rollen:

  • Amira (Königin), Sopran/Mezzo
  • Santera (böse Hexe),  Mezzo
  • Argon (Prinzgemahl), Tenor/Bariton
  • Satan/Magier Bariton, (soll Stärke und Persönlichkeit ausstrahlen)
  • Hofnarr, Tenor/Bariton
  • Einige Tänzer/Tänzerinnen und Sänger/Sängerinnen im Nachtclub und in der anderen Welt, die auch kleiner Sprechrollen übernehmen
  • Band: 8 Musiker (1 Klavier, 3 Synthesizer, 1 Gitarre, 1 E- Bass, 1 Schlagzeug, 1 Percussions) falls vorhanden, können einzelne der Synthesizer Parts auch von echten Instrumenten übernommen werden (Holz, Blechbläser oder Streicher) bis hin zu großem Musical-Orchester

Bühnenbild/Inszenierung

Eine einem Fantasystück entsprechende Dekorationen und Requisiten. Für die Szenen im New Yorker Nachtclub mondänes, frivol erotisches Ambiente.

Das Bühnenbild könnte angelehnt an die auf YouTube vom Stück befindlichen Videos gestaltet werden:

Ausführliche Synopsis

Prolog:

Satan schmiedet 2 Schwerter, um Tod und Verderben in eine heile Welt zu bringen. In einer Schlacht treffen die Anführer, ein Mann und eine Frau aufeinander, doch die Liebe ist stärker als Satans Plan. Sie verlieben sich, die Schwerter verschmelzen  zu einem einzigen, magischen, das fortan das Land vor allem  Bösen beschützt. Genährt von der immerwährenden Liebe des Herrscherpaares zueinander, sollte es in der Hand des rechtmäßigen Herrschers geradezu unendliche Macht entfalten. Einzig die böse Hexe Santera  störte die Idylle …

Bei einem Fest nützt die vermummt erscheinende Hexe ihre Chance, nimmt Prinz  Argons Platz beim Schwert ein, verhext alle Anwesenden und macht sie zu willenlosen Sklaven. Dabei verbannt sie Amira in eine ferne Welt. Ein herbeikommender und daher noch nicht in ihrem Bann stehender Diener ergreift das magische Schwert und wirft es der Königin durchs Tor in die andere Welt nach. Reflexartig schleudert Santera einen Blitz nach ihm …

Der Prinz, der niedergeschlagen worden war kommt zu sich und findet den sterbenden Diener, der ihm gerade noch sagen kann was passiert ist und dass das Schwert auch in der anderen Welt ist.

In ihrer Kristallkugel sieht Santera  Amira im heutigen New York in einem Nachtclub liegen, das Schwert in ihrer Nähe. Amira kommt langsam zu sich. Sie hat ihr Gedächtnis verloren. Sie sieht Spiegelscherben eines Psychespiegels, obwohl der Spiegel intakt ist. Was ist bloß geschehen? Man gaukelt Amira vor, dass sie im Club arbeite und das Schwert wird in eine unversperrbare Requisitenkiste gelegt. Es zeigt sich schnell, dass der recht bizarr anmutende Club neben dem Künstlerischen noch eine Nebeneinnahme hat, nämlich wichtige Personen zuerst im Separee zu verwöhnen und später mit den gemachten Fotos und Videos zu erpressen …

Santera erkennt welche Gefahr droht, wenn Amira ihr Gedächtnis wieder erlangt, und ihr Schwert findet. Es wäre für sie ein Leichtes wieder zurück zu kommen. Sie überlegt was zu tun ist. Sollte sie neuerlich einen Bund mit dem Teufel eingehen? Es kommt zu einem Deal. Sie bekommt Kräfte für die andere Welt, da sie dem Teufel für ihre bisherigen Kräfte aber schon ihre Seele verkauft hat, erklärt sie sich einverstanden seine Braut zu werden um Satans Macht in die heile Welt Amiras tragen zu können. ….

Argon beschließt zu Santera ins Schloss, das diese sich gleich nach Amiras Verschwinden angeeignet hat, zu gehen. Alle Personen dort sind seine ehemaligen Vertrauten, die nun unter dem Bann der Hexe stehen. Als der Hofnarr des Weges kommt schnappt Argon ihn sich, doch der Hofnarr, auch verzaubert,  will den Prinzen töten. Der Prinz überwältigt ihn, schnippt zufällig mit dem Finger und der Hexenbann ist  gebrochen. Argon  rätselt warum der Hofnarr plötzlich nicht mehr unter Bann steht. Dass es das Fingerschnippen war, dämmert ihm erst später. Argon schafft es ins Schloss, wo sich  bald heraus stellt, dass Santera ein Auge auf den Prinzen geworfen hat. Sie denkt den Prinzen überzeugt zu haben nicht hinter Amiras Verschwinden zu stecken, und verführt ihn. Er geht voraus ins Schlafgemach und sie  überlegt sich, was sie durch den Pakt mit dem Teufel angerichtet hat, wo sie doch nun den Mann, den sie schon immer geliebt hat bekommt und seine Untreue zu Amira auch dem  Schwert seine  Macht nimmt. Sie lässt sich von der Zofe Mutterkorn besorgen, um das  Kind des Teufels abzutreiben. Spät in der Nacht schleicht sich der Amira nicht untreu gewordene Prinz aus dem Schlafgemach und nimmt Santeras Kristallkugel mit. Der Hofnarr geht mit ihm …

Argon muss das Tor zur anderen Welt finden und befragt vergebens die Zauberkugel. Als Santera Argons Betrug entdeckt und nun ohne ihre Kristallkugel auch nirgends mehr hinblicken kann, beschließt sie sofort in die andere Welt zu gehen …

– Pause –

Vor dem  Psychespiegel liegen wieder Scherben am Boden. ….

Santera ist im Club. Sie versucht  die unversperrte Kiste, in die man das Schwert gegeben hat zu öffnen, aber kein Mittel lässt sie zu ihrem Ziel kommen, da ihre magischen Kräfte offenbar blockiert sind. Sie hat zu Recht Satans Rache in Verdacht. Als Amira in den Raum kommt, versucht Santera sie mit einem Messerwurf zu töten, verfehlt ihr Ziel aber um Haaresbreite und flüchtet. Irgendwie kommt Amira die Frau bekannt vor, langsam kommen ihre  Erinnerungen wieder. Während der Show erscheint ein Mann der auch vom Magier erpresst wurde, doch die Sache läuft diesmal anders als erwartet. Der Mann hat seinen Seitensprung seiner Frau gebeichtet. Die Sache war es ihm nicht wert die Welt an den Rand des Abgrunds zu bringen. Der Magier ist erbost wieder an der Liebe zu scheitern. Ist der Magier wirklich nur ein Magier?…

Bei einem Zaubertrick, bei dem Schwerter verwendet werden, entreißt die sich auf die Bühne schleichende Santera der Assistentin des Magiers  das magische Schwert. Amira hat ihre Erinnerung zurück und erkennt in Santera ihre Schwester, die sich aus unerklärlichen Gründen irgendwann von ihr abgewandt hat und zur Hexe und Feindin geworden ist. Der Magier ergreift Santeras Hand und sie erkennt in dem Magier Satan persönlich. Sie kann nicht fliehen und Satan holt sie zu sich in die Hölle, da sie in ihrer Welt keinen Nutzen mehr für ihn hat.

Amira geht mit Hilfe des Schwertes  durch den Psychespiegel in ihre Welt zurück und wird von ihrem Volk überschwänglich empfangen …

 

 

 

 

Hörprobe

Video

Kennen Sie schon diese Theaterstücke?

Toulouse-Lautrec - Die Musical-Operette | Cantus Theaterverlag

Toulouse-Lautrec


urwaldmusical_33566104xx_ger

Das Urwald Musical


GRIESS – Das Musical | Cantus Theaterverlag

GRIESS - Das Musical


© Freilichtbühne Nettelstedt Nils Holgersson | Cantus Theaterverlag

Nils Holgersson