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Schulmusical

Das Urwald Musical

Ein tierisches Vergnügen für die ganze Familie

Autor: Imke Frobeen, Klaus Steiner
Orchestrierung: Band, Playback, Chor
Dauer: 60–80 Min.
UA: Eitorf, Theater am Park, 20.09.2008
DE: Eitorf, Theater am Park, 20.09.2008
Spielbar ab: 11–13 Jahre

Cantus Empfehlung: Die unterschiedlichen Charaktere und Musikstile sprechen Kinder (Chor und Schauspiel) als auch Jugendliche (Band und Instrumental-Ensemble) gleichermaßen an. Für ein- bis dreistimmigen Kinderchor, Band und evtl. gemischtes Instrumental-Ensemble

Darf der Urwald gerodet und insbesondere der Wunderbaum einfach so gefällt werden? Wo sollen dann die Paradiesvögel ihren Schönheitsschlaf halten? Wie das Affenkind Dschombo und seine Freunde diese kurzsichtigen Zweibeiner mit ihren ohrenbetäubenden Maschinen davon abhalten erzählt dieses Musical in acht Szenen. Vom Dschungel-Swing über aggressive Rocknummern bis zu nachdenklichen Balladen wird der musikalische Fächer weit gespannt – Achtung: Ohrwürmer!

Ausstattung

  • Urwald mit gigantischem Wunderbaum, Wasserlauf und großen, beweglichen Blättern zum Verstecken
  • Steppe mit Gräsern und verdorrten Büschen

Besetzungsliste

Erzähler – erzählt die Geschichte, führt nebenbei Regie

Die Affen-Band:

  • Dschombo – Solo: Viele Fragen
  • Affe 1+2

Die Elefantenherde:

  • Mutter – Solo: Schlaflied
  • Vater+ Bruder/Schwester
  • Elefantenkind – Solo: Das verlorene Elefantenkind

Die Raubkatze – Solo: Die Raubkatze
Drei rappende Waldameisen – Sprechrollen mit evtl. Tanzverstärkung
Drei elegant tanzende Paradiesvögel – Sprechrollen mit evtl. Tanzverstärkung
1-2 Faultiere – Solo: Das Faultier
Drei Waldarbeiter – Sprechrollen, evtl. Erwachsene
Traumgeister – verzaubern tanzend das Publikum

Chorkinder, Solisten, Schauspieler und Solisten von 6-12 Jahre.
Ein Erzähler führt vom Rand aus Regie.
Geeignet für fächerübergreifende Projektarbeit.
Band- und Instrumentalstimmen leicht bis mittelschwer.

Ausführliche Synopsis

Darf der Urwald gerodet und insbesondere der Wunderbaum einfach so gefällt werden? Wo sollen dann die Paradiesvögel ihren Schönheitsschlaf halten? Wie das Affenkind Dschombo und seine Freunde diese kurzsichtigen Zweibeiner mit ihren ohrenbetäubenden Maschinen davon abhalten erzählt dieses Musical in acht Szenen. Vom Dschungel-Swing über aggressive Rocknummern bis zu nachdenklichen Balladen wird der musikalische Fächer weit gespannt – Achtung: Ohrwürmer!
Das Musical richtet sich an Zuhörer von 4 – 99 Jahren und kann von Kindern zwischen 6 und 12 Jahren entweder mit Playback oder Band + kleinem Schulorchester aufgeführt werden. Es gibt Möglichkeiten für Solo-Partien, ausschließliche Sprechrollen und potentielle Tanzeinlagen: Von schwebend-eleganten Paradiesvögeln bis zu rappenden Waldameisen ist für alle Charaktere etwas dabei. Die Regie wird erleichtert durch den Erzähler, der vom Bühnenrand aus durch die Abenteuer führt.
Das Notenmaterial für Klavier, Chor, Band, Trompete, Klarinette, Altsaxophon, Querflöte, Violine „easy“, Violoncello und/oder Bass umfasst B- und C-Stimmen und ist leicht bis mittelschwer Schulorchester-freundlich arrangiert. Eine Ideen-Sammlung zu fächerübergreifendem Unterricht dient als Gedanken-Anstoß für weitere kreative Ansätze.

1. Szene:
Die Geschichte beginnt mit einem Sonnenaufgang im Urwald und Dschombo, dem Bongo-spielenden Affenkind (1. Über’m Urwald geht die Sonne auf – Dschungel-Swing). Die anderen Affen lassen sich musikalisch anstecken und schleppen noch mehr Instrumente herbei. Sie gründen eine Affen-Band, üben fleißig und brechen zu einer Tournée auf … (2. Dschombo, Dschombo mit der Bongo – Live-Percussion-Einlage ad libitum)

2. Szene:
In der Steppe marschiert eine Elefantenherde auf (3. Wanderlied der Elefanten – ein ansteckender Marsch durch’s Publikum). Beim routinemäßigen Durchzählen wird das Elefantenkind Dschambala vermisst: Es hat sich allein auf Entdeckungsreise begeben …

3. Szene:
… und gerät in den Dschungel und damit in die Regenzeit (4. Regenzeit – mit Bandgewitter und tanzenden Blätter). Hier zwischen den tropfenden Bäumen und allein im aufziehenden Sturm fühlt Dschambala sich nun doch sehr einsam. (5. Das verlorene Elefantenkind – ein musikalisches Wechselbad zwischen rührender Ballade und Reggae in Aufbruchsstimmung).

4. Szene:
Auf seiner Suche nach der Elefantenherde begegnet Dschambala zunächst den rappenden und HipHop-tanzenden Waldameisen. (6. Die Waldameisen – ein cooler Rap für echt starke Typen!) Diese Waldexperten haben natürlich die Trampel-Spuren der Herde längst bemerkt – schließlich mussten sie hernach alles wieder aufräumen! Sie weisen Dschambala den Weg und freuen sich im Gegenzug über die tatkräftige Hilfe des starken Elefantenkindes.

5. Szene:
Eine spannende Begegnung mit einer gefährlichen und übel gelaunten Raubkatze: Eine dämliche Elefantenherde hat ihr das Frühstück verjagt! Zum Glück ist sie wasserscheu … (7. Die Raubkatze – geschmeidiger Swing, der in einer fiktiven Wasserschlacht endet)

6. Szene:
Dschambala entdeckt auf einer Lichtung den riesigen, phantastisch aussehenden Wunderbaum, auf dem die Paradiesvögel ihren Schönheitsschlaf halten. (8. Die Paradiesvögel – eine romantische Ballade mit möglicher Tanzeinlage und Flöten- bzw. Cello-Solo).
Hier erfährt es auch, dass die Waldarbeiter am nächsten Tag den Urwald roden wollen! In der großen Ratlosigkeit erscheinen die Faultiere und haben eine grandiose Idee: Weil sie doch unter Naturschutz stehen, könnten sie doch mal ganz demonstrativ auf dem Wunderbaum abhängen, so dass die Waldarbeiter ihn gar nicht fällen dürfen. (9. Die Faultiere – eine extrem gechillte Musette)

7. Szene:
Die Versammlung der Tiere – nun müssen alle zusammen halten!
Die Paradiesvögel sind ausgeschwärmt und haben die Affen-Band von ihrer Tournée zurückgeholt. Die Elefantenherde stößt dazu und Mutter Elefant schließt Dschambala glücklich in die Arme.
Dschombo, das Affenkind, lässt seinem Ärger über die ungerechten Menschen stellvertretend für alle freien Lauf. (10. Viele Fragen – eine sehr wütende Rocknummer)
Dann erklärt es seinen Plan: Alle Tiere sollen sich am nächsten Morgen im Unterholz verstecken, nur die Faultiere werden auf ihrem Wunderbaum-Schlafplatz zu sehen sein und Wache halten. Wenn die Waldarbeiter dann auftauchen, sollen sie ein gehöriges Urwaldkonzert auf die Ohren bekommen!
Aber Dschambala ist doch sooo müde! Mutter Elefant singt deshalb erst einmal ein Schlaflied … schwebende Traumgeister erscheinen und verzaubern das Publikum (11. Schlaflied / Traumgeister – sphärische Klänge entführen ins Irgendwo)

8. Szene:
Am nächsten Morgen kommen wie erwartet drei Waldarbeiter mit Motorsägen bewaffnet auf die Lichtung, um den Wunderbaum zu fällen. Ins Gespräch vertieft bemerken sie gar nicht die im Gebüsch versteckten Tiere, entdecken aber schließlich die Faultiere im Wunderbaum. Als sie, Naturschutz hin oder her, gerade die Motorsägen anwerfen wollen, werden sie von den tierischen Waldbewohnern erschreckt und zum Konzert eingeladen! (12. Das Urwaldkonzert – mitreißendes Finale mit Disco-Beat)
Tatsächlich haben die Tiere Erfolg und die Waldarbeiter verlangen sogar eine Zugabe!

Wir danken Tido Frobeen für die Anregungen zu einigen Songs und dem Kinderchor der Evangelischen Kirche Eitorf für das Fortspinnen der Geschichte.

Pressestimmen

„Tolle Liedtexte mit eingängigen Melodien … ein hörens- und sehenswerter Genuß!“
(Rhein Sieg Echo, 24.09.2008)

„Im Theater am Park fand die Uraufführung des anderthalbstündigen Urwald-Musicals von Eitorfern für Eitorfer statt. Mit großem Erfolg, jeweils 300 Zuschauer im zwei Mal ausverkauften Saal waren begeistert.“
(Rhein-Sieg-Rundschau, 26.09.2008)

„Prospekte und Maschinen wurden nicht geschont für ein Urwald-Spektakel, in dem Affen, Elefanten, Raubkatzen, Waldameisen, Paradiesvögel und Faultiere die Bühne bevölkerten. (…) Am Bodelschwigh-Gymnasium Herchen dient das Urwald-Musical als willkommene Plattform für fächer- und jahrgangübergreifenden Unterricht, … . 68 Schülerinnen und Schüler aus 11 Klassen wirkten in unterschiedlichen Rollen, spielend, singend, tanzend …
(Mitteilungsblatt Windeck, 28.06.2013)

Hörprobe

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