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Weihnachten

Weihnachten unter Wasser

Autor: Swetlana Alfjorowa, Natalja Nischegorodzewa
Besetzung: Damen 7 / Herren 4
Dauer: 60–80 Min.
UA: 2011 in Tschita, Russische Föderation
Spielbar ab: 5–7 Jahre

Cantus Empfehlung: Das Stück ist für Kinder von etwa 5-12 Jahren geeignet.
Es kann auch von den Kindern selbst gespielt werden.

Die verwöhnte Meeresprinzessin Rusalia, gelangweilt von immer den gleichen gewohnten Festen, will unbedingt auch einmal Weihnachten feiern. Sie reist nach Sibirien, terrorisiert die Bewohner des Baikalsees und entführt sogar Väterchen Frost unter Wasser. Seine Enkelin Snegurotschka macht sich mit einigen Tieren auf, ihn zu retten, damit das Weihnachtsfest stattfinden kann.

Bühnenbilder

  • Unterwasserreich von Neptun in der Südsee
  • Im Baikalsee
  • Am Ufer des Baikalsees

Besetzungsliste

  • Väterchen Frost: Der russische Weihnachtsmann.
  • Snegurotschka,seine Enkelin: Gütig und hilfsbereit, hilft mit beim Beschenken der Kinder, daher ist sie wesentlicher Bestandteil des Weihnachtsfests in Russland.
  • Baikal, Herrscher des Baikal-Sees in Sibirien: Gutgläubig, neigt zu Schläfrigkeit.
  • Neptun, Herrscher aller Meere und Ozeane: Hat Probleme mit seiner verzogenen Tochter.
  • Rusalia, seine Tochter: Egoistisch und herrschsüchtig, will nur feiern und sich bedienen lassen. Um ihre Ziele zu erreichen, schreckt sie vor nichts zurück.
  • Der Krebs: Berater an Baikals Hof. Sieht als Einziger dort das Unheil nahen.
  • Die Krabbe: Unterhält und berät Rusalia. Sehr belesen, neigt zu geschwollenen Formulierungen, kann nie den Mund halten.
  • Der Rochen (stumme Rolle): Rusalias Diener. Kann Stromstöße austeilen und leuchten.
  • Der Hase: Wohnt am Ufer des Baikal-Sees, entdeckt als erster an Land die Erwärmung des Wassers und versucht zu helfen.
  • Der Wassermann: Bewacht die Heiße Quelle. Sieht sehr alt aus und ist im Denken eher träge.
  • Die Wasserfrau: Wesentlich jünger und gescheiter, weiß auf alles eine Antwort.
  • Nixen und Fische: Ballett und kleinere Sprechrollen.


Ausführliche Synopsis

Im Unterwasserreich von Neptun in der Südsee
Prinzessin Rusalia, gelangweilt vom Tanz der Nixen, will ein Fest feiern. Geburtstag hat sie dieses Jahr schon 25 Mal gefeiert, das Ozeanfest 12 Mal und den Tag der Großen Welle 58 Mal. All das findet sie langweilig, sie will ein neues Fest. Die belesene Krabbe erzählt vom Weihnachtsfest, wofür man einen Tannenbaum, Väterchen Frost und Snegurotschka braucht. Obwohl Neptun argumentiert, dass all dies in der Südsee nun mal nicht zur Hand sei, besteht Rusalia darauf, dass sie unbedingt Weihnachten feiern will. Genervt schickt Neptun sie nach Sibirien, die Krabbe und der Rochen müssen sie begleiten.

Im Baikalsee
Rusalia, die Krabbe und der Rochen finden sich im zugefrorenen Baikalsee zwischen schlafenden Fischen wieder. Um Luft zu bekommen, schlägt der Rochen ein Loch in die Eisdecke, die Fische wachen auf und lachen die Neuankömmlinge wegen ihres komischen Aussehens aus. Rusalia spielt sich als neue Herrscherin des Sees auf und kommandiert die Fische herum. Diese wollen sich bei Vater Baikal über sie beschweren.
Baikal fragt Rusalia wer sie ist und woher sie kommt. Sie erzählt ihm eine rührselige Geschichte von ihrem herzlosen Vater Neptun, der ihr keine Freude gönne und sie zur Strafe nach Sibirien verbannt habe. Weil ihr das Wasser zu kalt ist, heizt Baikal es trotz Einwänden des Krebses und der Fische auf. Da Rusalia unbedingt Weihnachten feiern will und man dazu einen Tannenbaum braucht, lässt Baikal sich seinen Spiegelkarpfen bringen, mit dem er sehen kann, was an Land geschieht.

Am Ufer des Baikalsees
Der Hase läuft mit einem Tannenbaum für seine Kinder vorbei, als er ein Loch im Eis bemerkt. Beunruhigt über das viel zu frühe Tauwetter beugt er sich über das Eisloch, dabei fällt der Tannenbaum ins Wasser und wird in die Tiefe gezogen. Der Hase erschrickt und läuft schnell weg, um Väterchen Frost zu holen.

Im Baikalsee
Baikal schenkt Rusalia den Tannenbaum, den sie schmücken kann, während er schlafen geht. Rusalia will unbedingt auch noch Väterchen Frost für ihr Fest haben und lässt sich vom Rochen den Spiegelkarpfen bringen. Der Krebs beobachtet alles hinter einem Felsen.

Am Ufer des Baikalsees
Der Hase zeigt Väterchen Frost das Eisloch und macht vor, wie er hineingerufen hat, bevor der Baum ins Wasser fiel. Väterchen Frost ruft auch ins Eisloch hinein, Rusalia zieht ihn nach unten. Der Hase läuft verzweifelt herum.

Im Baikalsee
Rusalia hält Väterchen Frost unter Wasser in einer Luftblase gefangen. Der Krebs und die Krabbe eilen heimlich davon, um Hilfe zu holen. Sie wollen seine Enkelin Snegurotschka finden. Im Wasser und an Land wird es immer wärmer.

Am Ufer des Baikalsees
Die Krabbe und der Krebs tauchen aus dem Eisloch auf und treffen auf Snegurotschka und den Hasen, die das Verschwinden von Väterchen Frost untersuchen wollen. Da Snegurotschka Luft braucht und ihnen daher unter Wasser nicht helfen kann, machen sich alle zum Wassermann auf, denn der kennt sich mit Wasser aus und weiß vielleicht Rat. Die Wasserfrau gibt ihnen einen Zaubertrank, durch den man eine halbe Stunde lang unter Wasser atmen kann. Sie eilen schnell zum See zurück und springen hinein.

Im Baikalsee
Sie finden Väterchen Frost und geben ihm den Rest des Zaubertranks. Rusalia hat derweil den Tannenbaum fertig geschmückt und will Baikal mit dem gefangenen Väterchen Frost überraschen. Baikal kommt hinzu und konfrontiert sie mit ihren Untaten. Als Strafe ruft er ihren Vater herbei. Rusalia schämt sich sehr und bittet alle um Verzeihung. Väterchen Frost lädt alle zum gemeinsamen Weihnachtsfest ein.

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