Ein Zeichen des Himmels | Cantus Verlag
Musical / Musiktheater

Ein Zeichen des Himmels

Fantasymusical

Autor: Uwe Heynitz
Musik: Uwe Heynitz
Orchestrierung: Band, Playback
Besetzung: Damen 14 / Herren 6
Dauer: 90–110 Min.
UA: Februar 2016, Hamburg
DE: Februar 2016, Hamburg
Spielbar ab: 11–13 Jahre

Cantus Empfehlung: Spielbar für Kinder zwischen 10 und 18 Jahren.

Ein phantastische Geschichte über Mut, Liebe und Schönheit. Eine mitreißende Show voller Musik, Farbe und Bewegung. Ein Fest für Augen, Ohren und Verstand.

Basierend auf Motiven des oscarprämierten Films „Das 5. Element“ von Luc Besson erzählt „Ein Zeichen des Himmels“ die Geschichte der kleinen Anna, die von den Guten Mächten geschickt worden ist, um die Erde vor dem Bösen zu retten und dabei fast an der Natur der Menschheit scheitert.

Auf ihrem Weg begegnet sie vielen seltsamen Gestalten: Einem tatkräftigen Taxifahrer und seiner vorlauten Tochter, dem tollptaschigen Zauberer Bubél, den Fans der MUSICAL KIDS schon aus der „Schneekönigin“ kennen, einer charismatischen Priesterin, der phantastischen Sängerin Diva und einer alten Frau, die sie irgendwie an jemanden erinnert.

Besetzungsliste

  • Salaphor (Anna) – Ein schönes und kluges Mädchen mit überirdischen Fähigkeiten
  • Die alte Frau – Eine alte Dame, die Salaphor auffällig ähnlich sieht
  • Steel – Ein sehr männlicher Taxifahrer mit Verstand und Muskeln
  • Siri – Seine neunmalkluge Tochter, ein charmanter Quälgeist
  • Maya – Ein kluge und schöne Priesterin
  • Jim Beam – Ein ausgeklinkter Alien und Selbstmordattentäter
  • Bourbon – Ein ausgeklinkter Alien und Selbstmordattentäter
  • Geena – Eine sehr gut aussehende, aber bitterböse Mutantin
  • Vehkli – Eine sehr gut aussehende, aber bitterböse Mutanten
  • Dana – Eine sehr gut aussehende, aber bitterböse Mutantin
  • Luzi – Eine sehr gut aussehende, aber bitterböse Mutantin
  • Diva – Eine außergewöhnliche Sängerin
  • Henri Fünkchen – Ein schwuler Showmoderator
  • Chantal – Seine schöne Assistentin
  • Tristesse – Seine andere schöne Assistentin
  • Bubél – Der schlechteste Zauberer der Welt
  • Pinki – Seine arme Assistentin
  • Valentine – Ein süßes singendes Rennkaninchen
  • Überboss – Ein gefährlich böser Machtmensch
  • Horath – Die Göttin der Musik und der Liebe

Orchestrierung

  • Band – Playback
  • E-Gitarre, Bass, Drums, Percussion, Klavier, 2-3 Keyboards
  • Big-Band (Alt-Saxophon, Tenor-Saxophon, Bariton-Saxophon, 2 Trompeten, Posaune)
  • Playback vorhanden

Ausführliche Synopsis

Das Raumschiffwrack

Zwei durchgeknallte Aliens von der Sippe der Maronen – sie heißen Jim Beam und Bourbon – rasen mit ihrem total ausleiertem Raumschiff auf die Erde zu. Am Raumschiff hängt eine Bombe.

Die Beiden sind Attentäter, die die Erde zerstören wollen. Sie freuen sich, denn sie erwarten , dass sie nach Beendigung ihres Auftrags mit tausenden sußer Marshmellows belohnt werden. Daß hat ihnen auf jeden Fall ihr Chef “Überboss” so erklärt. Dennoch: Sie müssen aufgehalten werden.


Anna’s Schlafzimmer

Das junge Mädchen Anna sitzt am Schreibtisch und schreibt. Urplötzlich ohne daß sie es gemerkt hat, steht eine alte Frau mitten in ihrem Zimmer. Anna erschrickt. „Wer sind sie? Und wie kommen Sie hier rein?“ Die alte Frau erklärt Anna, daß die Welt in großer Gefahr sei und nur gerettet werden könne, wenn alle 3 „Steine der Weisen“ – Gebilde von unsterblicher Kraft und Göttlichkeit – auf den ihnen zugewiesenen Platz im „Wüstentempel“ stehen würden. Sollten diese nicht innerhalb von 3 Tagen dort stehen, würden 2 außerirdische Attentäter in einem mit einer Bombe bewaffneten Raumschiff die Erde zerstören.

Als Anna die alte Frau fragt, wer sie sei, antwortet diese, daß Anna die Antwort nicht glauben könne und wolle und wahrscheinlich auch gar nicht verstehen würde. Auf Anna’s Frage, woher sie von der drohenden Zerstörung wisse, antwortet die alte Frau, daß die Erde schon seit langem vom „Unfaßbar Bösen“ bedroht sei und es immer wieder Angriffe gegeben hätte, die alle mithilfe der Steine der Weisen abgewehrt worden seien. Die Steine der Weisen seien aber vor vielen Jahren von Plünderern gestohlen worden und in alle Winde zerstreut. Sie müssten nun gesucht und wieder in den Tempel zurück gebracht werden. Die bevorstehende Ankunft des Bösen erkenne man an dem tiefen, dunklen Brummen und dem roten Himmel. Dann erklärt die alte Frau, daß Anna nicht etwa ein normales Mädchen sei, sondern ein göttliches Wesen mit dem Namen Salaphor, und daß nur sie über die Kraft und Klugheit verfüge, die Steine zu finden. Die alte Frau erklärt, daß Anna gerade eben erst geboren worden sei, und daß die einzige Nahrung, die sie benötigt, Liebe sei. Ohne Liebe würde sie superschnell altern und sterben.

Plötzlich klopft es heftig an der Tür. Anna öffnet; vor der Tür stehen zwei Mutanten – Geena und Vehkli – , die so tun, als wären sie Anna’s Freundinnen. Aber Anna kann sich an keine Freundinnen erinnern, und die alte Frau warnt sie, daß das eine Falle sei. Zu spät. Die Mutanten dringen in Anna’s Zimmer ein, schlagen die alte Frau nieder und wollen gerade auch Anna töten, als der Taxifahrer Steel, der die alte Frau zu Anna’s Haus gebraucht hat, mit seiner Tochter Siri hereinkommt um nach dem Rechten und vor allem nach seiner Rechnung zu sehen. Mit seinem beherzten Eingreifen und losem Mundwerk retten Siri und er Anna und vertreiben die Mutanten.

Die alte Frau bitte ihn mit letzter Kraft, sich um Anna zu kümmern und ihre vor allem all seine Liebe zu schenken, damit sie nicht stirbt. Sie erzählt ihm auch, wer Anna wirklich ist und bitte ihn, sie zur Priesterin Maya zu bringen. Bevor sie ihm von der Situation der Erde erzählen kann, stirbt sie. Steel trägt Anna aus dem Zimmer.


Das Raumschiffwrack

Jim Beam und Bourbon rasen mit vielen Umwegen durch das Weltall und verfehlen manchmal nur knapp Sterne und Planeten, was das Ende ihrer Mission bedeuten würde. Ihr Videophon klingelt. Auf der Screen erscheint das Gesicht ihres Chefs. Überboss ist sauer, daß die beiden so viel Zeit vergeuden. Er erzählt, daß auf der Erde ein paar Stinker gemerkt haben könnten, daß die Attentäter im Anflug sind und daß man keine Zeit mehr vertrödeln dürfe.


Der erste Stein

In einer Kirche. Die Priesterin Maya betet gerade, als Siri und Steel mit Anna auf dem Arm in die Kirche stürzen. Siri will Maya gerade erklären, wer Anna ist, als Maya unterbricht. Sie weiß Bescheid und macht sich daran, Anna aus der Bewusstlosigkeit zu wecken. Als Steel und Siri sich davonmachen wollen, hält Maya sie auf und erklärt, daß Anna nicht Anna, sondern Salaphor heiße und daß sie seine Hilfe und vor allem Steel’s Liebe benötige. Steel glaubt das zwar nicht, aber er erklärt sich bereit, Maya beim Aufwecken Salaphors zu helfen. Maya erklärt, daß Salaphor, wenn sie aufwacht, wie ein Baby sein werde, da sie gerade neu geboren sei. Aber sie könne unwahrscheinlich schnell lernen. Steel legt Salaphor auf den Altar und Maya beginnt mit dem Auferweckungsritual. Urplötzlich ist Salaphor wach. Schnell und verängstigt jagt sie durch die Kirche, und nur durch Siri’s Eingreifen (sie hat erkannt, daß Salaphor Hilfe benötigt) und Maya’s Behutsamkeit gewinnt sie Vertrauen zu den drei Menschen. Maya kündigt an, daß Salaphor nun lernen müsse. Sie setzt diese vor einen Bildschirm, auf dem in rasender Geschwindigkeit das Wissen der Menschheit abgebildet wird. Fast zu spät bemerken Maya und Steel, daß Salaphor plötzlich nicht mehr auf den Schirm schaut, sondern weinend und immer schwächer werdend am Boden liegt. Sie verlangsamen die Bildfolge und sehen, daß Salaphor von Kriegen und Greueltaten der Menschen erfahren hat. Maya erklärt Steel, daß nur er Salaphor retten kann, indem er ihr seine Liebe gibt. Nach kurzem Zögern und einigen Erklärungen an Siri kümmert sich Steel liebevoll um Salaphor, woraufhin diese sichtbar an Kraft gewinnt und zu sich kommt. Jetzt ist sie – was auch ihr selbst bewußt ist – Salaphor, ein göttliches Wesen von höchster Schönheit, Kraft und Klugheit, dem nur der Entzug von Liebe gefährlich werden kann. Für diese Liebe ist ab sofort Steel zuständig, was dem harten Kerl durchaus ein bißchen lästig ist. Die vier beschließen, die 3 Steine der Weisen zu suchen. Sie beginnen nach den Steinen zu suchen und stellen erstaunt fest: Der erste Stein ist ein Teil des Altars! Als Salaphor aufwacht und das Rätsel liest, ist ihr die Lösung sofort klar. Dann erklärt sie den anderen, daß der zweite Stein sich im Besitz der Sängerin Diva befände. Da Siri weiß, daß Diva am Abend ein Konzert in der Blue Galaxy geben wird, nehmen die vier den Stein aus dem Altar und machen sich auf den Weg dorthin. Kurz nachdem sie dir Kirche verlassen haben, erscheinen die Mutanten und schlagen voller Wut die Kirche in Klump.


Raumschiffwrack

Im Raumschiff der Selbstmordattentäter. Überboss ruft an. Er ist wieder stinksauer und erzählt den beiden Knallköpfen, daß die Mutanten es nicht geschafft haben, Salaphor zu töten und dass sie nun auf dem Weg in die Blue Galaxy sind. Er kündigt an, sich ebenfalls dorthin zu begeben, weil er dem Verstand seiner Mutanten nicht traut.


Der zweite Stein

In der Blue Galaxy. Der glamouröse Showmaster Henri Fünkchen und seine beiden superschönen Begleiterinnen Chantal und Tristesse eröffnen die große Show. Diese beginnt mit der Darbietung des Zauberers Bubél und seiner Assistentin Pinki. Bubél gelingt nichts und Pinki alles. Das Publikum buht. Pinki zaubert das singende Rennkaninchen Valentine herbei. Währenddessen erklären Maya und Steel Henri Fünkchen, warum sie dringend Diva sehen müssten. In diesem Moment tauchen auf die Mutanten auf, bedrohen Henri und seine Begleiterinnen, so daß dieser sich schnell auf die Seite Maya’s schlägt. Bevor Steel Diva ansprechen kann, hat sie ihren Auftritt in der Show. Noch während ihres wahrhaft umwerfenden Gesangsvortrags spricht Steel sie an, ihm wegen des Steins zu helfen. Die hinzugekommenen Mutanten und Überboss töten Diva, die im Sterben ihren Stein an Maya gibt. Überboss prahlt damit, daß er den dritten Stein besitzt und beschimpft seine Mutanten so sehr, daß diese ihn aus Wut töten, Maya den dritten Stein übergeben und auf die Seite der Guten wechseln. Alle machen sich auf den Weg zum Wüstentempel.


Der Tempel

Im Tempel. Maya erklärt, was passieren muss. Im Tempel sind 3 Säulen aufgebaut, auf die die Steine gelegt werden. Exakt zur Mittagszeit sollen Sonnenstrahlen ein Kreuz aus Strahlen bilden und die Macht der Steine vereinen, die so das Unfassbare Böse aufhalten sollen. Um die Steine zu aktivieren, muss für jeden Stein ein Satz gesprochen werden. Niemand weiß, wie diese Sätze lauten. Da erscheint wie durch ein Wunder Bubél’: Zum ersten Mal in seinem Leben gelingt ihm ein Zaubertrick und man sieht: Die Sätze sind auf den Steinen eingraviert. Salaphor legt sich mit ausgebreiteten Armen und Beinen zwischen die Steine. Sie ist fast schon tot. Siri stellt sich hinter die erste Säule und liest den ersten Satz vor: „Ich bin die Wahrheit. Es kann nur Leben geben, wenn es Wahrheit gibt.“ Der erste Stein beginnt zu erwachen und Strahlen auszusenden. In diesem Moment erscheint am Himmel das Raumschiff der Selbstmordattentäter. Sie wollen die Bombe auslösen, finden aber den Schalter nicht. Nacheinander betätigen sie einen Schalter nach dem anderen und seltsame Dinge passieren mit dem Raumschiff. Es wird eng fuür die Menschen. Maya stellt sich hinter die zweite Säule und sagt: „Ich bin die Musik. Es kann nur Leben geben, wenn es Musik gibt.“ Der zweite Stein beginnt zu erwachen und Strahlen auszusenden. Steel stellt sich hinter die dritte Säule und sagt: „Ich bin die Liebe. Es kann nur Leben geben, wenn es Liebe gibt.“ Nichts passiert. Alle werden panisch. Die Attentäter entdecken einen roten Knopf, der sicherlich die Bombe auslösen wird. Da erklärt Maya Steel, daß es nicht nützt, nur von Liebe zu reden. Man muss die Liebe aktiv betreiben, eben lieben. Nur so lasse sich das Böse bekämpfen. Steel umarmt Salaphor und sagt ihr, daß er mit ihr überall hinginge und daß er für sie sterben würde. Da erwacht der dritte Stein. Es ist Mittag. Die Strahlen der Sonne vereinen sich mit den Strahlen der Steine zu einem großen Strahl, der direkt von Salaphor in das Raumschiff jagt. Die Attentäter lasen die Bombe fallen, aber diese explodiert nicht. Ohne große Enttäuschung machen sich die Attentäter vom Acker. Das rote Himmelslicht und der tiefe Ton verschwinden.


Salaphor’s Veranda

Musik. Auf einer Schaukel sitzen Salaphor, Siri und Steel. Sie sind älter geworden. Der Vorhang geht zu und wieder auf. Immer noch sitzen Salaphor und Steel auf der Schaukel. Sie sind sehr viel älter geworden. Der Vorhang geht zu und wieder auf. Die greise Salaphor sitzt auf der Schaukel. Vor ihr steht der Grabstein Steel’s. Der Himmel färbt sich rot, und ein tiefer Ton ist zu vernehmen.

Der Vorhang geht auf und Salaphor betritt Anna’s Schlafzimmer.


Anna’s Schlafzimmer

Anna sitzt am Schreibtisch und schreibt. Urplötzlich ohne dass sie es gemerkt hat, steht eine alte Frau mitten in ihrem Zimmer. Anna erschrickt. „Wer sind sie? Und wie kommen Sie hier rein?“

Ende

Pressestimmen

Die Zuschauer in den ausverkauften Abendvorstellungen am Mittwoch und Donnerstag wurden nicht enttäuscht. Gekonnt hatten die Musical Kids die kindgerechnete Inszenierung von Uwe Heynitz des oscarprämierten Films so auf die Bühne gebracht, dass man auch als Erwachsener seine Freude daran hatte.
Harburg Aktuell, 12. Februar 2016

Hörprobe

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