Zehn satirische Szenen erzählen Goethes „Faust“ nicht einfach nach, sondern befragen das berühmteste deutsche Drama neu. Mal als Gerichtsdrama, mal als Kasperletheater, mal als italienische Farce, mal absurd, mal leise, mal gepfeffert. Die Sammlung ist als Baukasten konzipiert: Jeder Sketch ist für sich spielbar. Alle Minidramen sind miteinander frei zu kombinieren; im Ganzen gespielt ergeben sie einen kompletten Faust-Abend mit Augenzwinkern. Die Szenen sind dialogstark, klar gebaut und spielpraktisch, mit wenigen Rollen, geringem Bühnenaufwand und viel Freiheit für die Inszenierung.
Ein herrlich frischer Zugang zum größten deutschen Drama: Komisch, satirisch, spielerisch – nie belehrend, nie ehrfürchtig. Tragisch? Nein. Klassisch? Im Kern. Vergnüglich? Und wie. Man muss Goethe nicht kennen, um diese Szenen zu genießen – aber man könnte danach Lust bekommen, ihn neu zu lesen.
Mehr von den faustdicken Mini-Dramen Da lacht Mephisto finden sie in den Theatertexten des CANTUS Theaterverlags.
