Eine Leiche kommt selten allein | © Alexas/Pixabay | Cantus Theaterverlag
Komödie / Sketche, Pandemiekompatible Theaterstücke

Eine Leiche kommt selten allein

Oder: Der Mann meiner Träume

Autor: Antonia Jaster
Orchestrierung: keine
Besetzung: Damen 1 / Herren 1
Dauer: abendfüllend

Cantus Empfehlung: Witzig, makaber und spannend und endlich: eine wunderbare Rolle für eine Frau! In Corona-Pandemie-Zeiten: Die einzige Szene in der die beiden Schauspieler gemeinsam auftreten ist die Szene 11. (Im Text gibt es daher zwei Versionen dieser Szene).

Eine witzig – makabere Kriminal – Komödie. Mary, eine atraktive Frau, mittleren Alters, ist seit Jahren verzweifelt auf der Suche nach dem Mann ihrer Träume. Aber immer wieder wird sie entäuscht. Keiner entspricht ihren anspruchsvollen Wünschen.

Um sich der verschiedenen Anwärter zu entledigen, greift sie wiederholt zu mörderischen Mitteln, vorzugsweise zu ihren selbstgemachten, bunten Arsenpralinen. Bis eines Tages ein Herr von der Kriminalpolizei auftaucht…

Besetzung/Rollen/Charakter

  • Kommissar Hans Koschnack
  • Maria Reichenbach-Hinterwiese, genannt Mary

Die Rolle der „Mary“ sollte von einer versierten und facettenreichen Komödiantin gespielt werden. Vorzugsweise eine professionelle Schauspielerin oder sehr erfahrene Amateurin.

Das Alter von Mary und dem Kommissar, sollte ähnlich sein, kann aber an das Alter der Schauspieler angepasst werden und muss dann natürlich dementsprechend im Text verändert werden (ideal wäre aber zwischen 35 und 60 Jahren).

Bühnenbild/Inszenierung

Wir befinden uns im Wohnzimmer von Frau Maria Reichenbach-Hinterwiese. An der Wand hängt, in edlem Rahmen, eine Ahnengalerie mit etwas düsteren Gesichtern, die sich alle ähneln. Davor ein Esstisch mit Tischdecke und zwei Stühlen. Auf dem Tisch liegt eine geöffnete Zeitung, verschiedene Papiere, ein Wischtuch und ein Staubwedel. Links davon, etwas nach vorne versetzt, ein Sofa mit einem Tischchen, darauf eine Vase mit einem Strauß rosa Tulpen. Auf der rechten Seite ein Beistelltisch mit Telefon und ein Berg alter Zeitungen, daneben ein Stuhl und eine Tür, die zum Bad führt. Gegenüber einer Tür, die zum Flur, zur Küche und zum Wohnungseingang führt, daneben ein länglicher Ganzkörperspiegel und die Hausbar.

Ausführliche Synopsis

Kommissar Koschnack von der Kriminalpolizei steht vor einem Rätsel: Seit einigen Wochen oder vielleicht sogar Monaten, verschwinden in der Gegend immer mehr Männer. Handelt es sich dabei etwa um eine Mordserie?

Mary, eine atraktive Frau, mittleren Alters, ist seit Jahren verzweifelt auf der Suche nach dem Mann ihrer Träume. Immer wieder macht sie sich grosse Hoffnung und immer wieder wird sie zu tiefst entäuscht. Keiner entspricht ihren anspruchsvollen Wünschen. Weder der elegante Sizilianer, noch der spirituelle Guru, auch nicht der gutaussehende Personaltrainer, geschweige denn der bodenständige Eduard. Um sich der verschiedenen Anwärter zu entledigen, greift sie wiederholt zu mörderischen Mitteln. Wie sich im Laufe des Stückes herausstellt, handelt es sich dabei um eine Familientradition. Das Publikum wird zum Mitwisser. Als eines Tages ein Herr von der Kriminalpolizei auftaucht, spitzt sich die Situation zu.  Ahnt der Kommisar etwa, dass Mary die Verantwortliche für das Verschwinden der Herren ist oder stand er nur zufällig im Regen vor ihrer Haustür?

Kennen Sie schon diese Theaterstücke?

Du weißt von nix!


Zartbitter


Unsere Mama ist der erste Rammler!


Gespräch mit einer Toten