Monsterkampf im Wartezimmer - der etwas andere Struwwelpeter | ©pencil parker/Pixabay | Cantus Theaterverlag
Familienmusical, Kindertheater / Jugendtheater

Monsterkampf im Wartezimmer

der etwas andere Struwwelpeter

Autor: Birgit Schulz-vom Heede
Orchestrierung: keine
Besetzung: Damen 5 / Herren 5
Dauer: 60–80 Min.
UA: 2000, 21244 Bucholz
DE: 2000, 21244 Bucholz
Spielbar ab: 14–15 Jahre

Cantus Empfehlung: Der oft angefeindete Kinderbuchklassiker mal anders betrachtet. Tatsächlich sind Erscheinungen wie ADHS, Autismus und Bulimie keine neuzeitlichen Phänomene, sondern waren schon vor fast 200 Jahren Thema in der Erziehung. Getreu dem Motto des Autors H.C.Andersen die Kinder unterhalten zu wollen und den Erwachsenen etwas für den Geist zu geben: „Nicht alles ist gleich eine Katastrophe. Manchmal helfen schon offene Worte und der Kontakt zu Leidensgenossen.“ Im Monsterkampf halten die Kinder den Eltern ein Spiegel vor. Man könnte auch sagen: Kinder spielen für Erwachsene.

Besetzung/Rollen/Charakter

Familien Zappelphilipp:
Vater Manager Typ hektisch, nervös,
Mutter ausgleichend,
Sohn Philipp, freundlich, lebendig und neugierig

Familie Daumenlutscher:
Vater desinteressiert, der ewige Junge
Mutter autoritär, genervt von Mann und Tochter
Tochter Connie Nägel und Haare kauend, verschüchtert, destruktiv

Familie Suppenkasper:
alleinerziehende Mutter mit großen Minderwertigkeitsgefühlen
Tochter Katrin, vielseitig interessiert , belesen, selbstbewusst

Peter Hofmann:
Struwwelpeter als Späthippie, loyal, fröhlich, ausgleichend

Bühnenbild/Inszenierung

  • Deko Wartezimmer
  • Stühle, Zeitschriftentisch, Kleiderständer, Spielkiste mit Rollen, Bausteine.
  • An den Wänden und an der Tür großformatige Bilder aus dem Buch Struwwelpeter
  • Dauer: 60 bis 70 Minuten
  • Spielbar ab: 14 Jahre

Ausführliche Synopsis

Der Spielort ist das Wartezimmer eines Kinderpsychologen.

Dort treffen sich drei Familien, die Probleme mit ihren Kindern haben.
Der lebhafte Phillip, bei dem ADHS vermutet wird.
Die introvertierte Conny, mit Verdacht auf Autismus.
Und die selbstbewusste Katrin, bei der die Eltern eine Essstörung vermuten.

Obwohl alle einen Termin haben, scheint sich die Behandlung zu verzögern.
Da taucht ein merkwürdig aussehender Typ namens Peter im Wartezimmer auf, der mit den Kindern ein Spiel beginnt.

Auf ihrer phantasievollen Reise durchs All, um die Mondprinzessin zu befreien, entlarven die Kinderastronauten gemeinsam mit Peter ein Schreimonster, ein Knallmonster und ein Würgemonster.

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