Das Virus | Cantus Theaterverlag
Komödie / Sketche, Theater / Drama

Das Virus

Tragikomödie

Autor: Mario Gmür
Besetzung: Damen 7 / Herren 6
Dauer: 90–110 Min.

Cantus Empfehlung: In drastischer Weise wird das Intrigen- und Ränkespiel eines Machtmenschen dargestellt. Das Stück zeichnet ein Charakterbild von Molierescher Art und ist eine Untergangskomödie wie Dürrenmatts Welttheater. Die Szenen sind lustig-komisch und grauenerregend zu gleich. Realitätsabbild und Satire mischen sich zu einem gesellschaftspolitisch relevanten Bühnenwerk. Vor dreißig Jahren verfasst, trägt es mit der Thematisierung der Impfstoff-Thematik und der um diese sich wirbelnden Aufgeregtheit der Medienöffentlichkeit prophetische Züge. Für Schauspielerinnen und Schauspieler hält es Traumrollen bereit.

1992 wurde das Theaterstück mit dem damaligen Titel «Alphaeinsprotein» geschrieben, in welchem es um die Entwicklung/Entdeckung eines Impfstoffes gegen Viren geht. Es spielt im Milieu von Krankenhaus und Forschung. Es geht um Machtspiele und Intrigen, auch um die Rolle der sensationslüsternen Medien.

Besetzung/Rollen/Charakter

Personen:

  • Professor Jules Frust, Medizinprofessor und Spitaldirektor
  • Frau Professor (seine Frau)
  • Herr Glückspilz, Assistenzarzt
  • Doktor Khan, Assistenzarzt aus Pakistan
  • Doktor Hahn, Oberarzt
  • Frau Irniger, Spitalfotografin (Freundin von Hahn)
  • Professor Zabrowski, Medizinprofessor der Firma Zenix
  • Spitalschwester Elisa, aus Sansalusien
  • Spitalschwester Renate
  • Herr Oeschger, Spitalabwart
  • Mutter (Mutter von Frau Professor Frust)
  • Frau Direktor Hühnerwadel, Patientin von Frust
  • Frau Professor Zarenkrumm, Patientin von Frust

Dauer: ca. 100 Minuten

Spielbar ab: sofort

Ausführliche Synopsis

Der ehrgeizige und machtgierige Medizinprofessor erfährt nach der Rückkehr von einem halbjährigen Auslandaufenthalt, dass sein Assistenzarzt während seiner Abwesenheit einen Impfstoff gegen alle Viren entwickelt hat. Mit Intrigen reißt er alle Rechte am sensationellen Erfolg an sich. Er gilt schon als sicherer Nobelpreisanwärter und wird, ebenso wie die erfolgreich behandelten Mäuse und Affen weltweit als Jahrhundertstar gefeiert. Mit der Industrie schloss er lukrative Verträge ab.  Als die geimpften Tiere kurz vor der Nobelpreisvergabe erste Nebenwirkungen mit tödlichem Ausgang entwickeln, verheimlicht er dies, um die Ehrung nicht zu gefährden. Seine ahnungslose Ehefrau lässt sich noch gegen eine Erkältungskrankheit impfen. Das tragische Ende ist nicht aufzuhalten.

 

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