Gullivers Reisen | ©Prawny/Pixabay | Cantus Theaterverlag
Familienmusical, Freilichtbühne, Kindermusical/ Jugendmusical/ Schulmusical, Kindertheater / Jugendtheater, Märchen, Puppentheater / Figurentheater, Schulmusicals, Weihnachtsmärchen

GULLIVERS REISEN

Theater mit Musik

Autor: Udo Becker
Orchestrierung: Playback
Besetzung: Damen 3 / Herren 4
Dauer: 90–110 Min.

Cantus Empfehlung: GULLIVERS REISEN – in dieser Kindertheaterfassung ein Werk gegen Rassismus, denn Freundschaft passiert hier - unabhängig von Kultur und/oder körperlicher Erscheinung.

GULLIVERS REISEN besitzt in dieser Fassung eine humanistische Botschaft: Freundschaft passiert – unabhängig von Kultur und/oder körperlicher Erscheinung. Es ist das Wichtigste, gleichberechtigt füreinander da zu sein. So bleibt das Fremde nicht fremd: Wenn man sich auf eine andere Kultur einlässt, anderen hilft oder selber Hilfe annimmt – dann werden aus Fremden Freunde. Wenn man reist, soll das Exotische nicht exotisch bleiben – sondern wir wollen es verstehen. Und das klappt nur, wenn man, wie Lemuel Gulliver, vorurteilsfrei und hilfsbereit ist.

Besetzung/Rollen/Charakter

Im Kindertheaterstück GULLIVERS REISEN können die Rollen unabhängig vom Geschlecht der Darsteller*innen gespielt werden.

  • Lemuel Gulliver: Ein junger Arzt, vom Reisefieber besessen, freundlich, vorurteilsfrei, offen
  • Mary Burton: Lemuel und Mary verlieben sich und werden ein Paar, beide auf Augenhöhe
  • Dr. Bates: Manchmal Chef und immer Freund von Lemuel
  • Kapitän Prichard: Kapitän des Schiffes ANTILOPE, gibt Lemuel einen Job als Schiffsarzt
  • Staatssekretär Reldresal: Wird in Lilliput ein guter Freund von Lemuel
  • General Bolgolam: Nicht kommunikativ fähig, lässt nur seine eigene
  • Finanzminister Flimnap: Als Finanzminister empfindet er es zu aufwendig, Lemuels Leben dort in Lilliput zu ermöglichen
  • Kaiser von Lilliput: Ein Kaiser eben
  • Kaiserin von Lilliput: Ein wenig zickig
  • Glumdalclitch: Das freundliche Riesenmädchen
  • Bauer: Geldgierig
  • Bäuerin: Empfindet Lemuel als überflüssig
  • König von Brobdingnag: Schnell gelangweilt
  • Königin von Brobdingnag: Empfindet Lemuel als überflüssig
  • Zwerg: Absolut eifersüchtig auf den Zwergenwinzling Lemuel

Bühnenbild/Inszenierung

Teile:

  • Teil 1: Eine Reise nach Lilliput &
  • Teil 2: Eine Reise nach Brobdingnag

Dauer: 90 Minuten
Spielbar ab: 6 plus

Ausführliche Synopsis

In dieser Kindertheaterfassung von Udo Becker ist GULLIVERS REISEN schon im 18. Jahrhundert gegen Rassismus aktiv.

Der junge, vom Reisefieber geplagte, Lemuel Gulliver entscheidet sich, das Angebot anzunehmen, als Arzt auf einem Schiff in die Südsee zu segeln. Doch nach einem Schiffsunglück landet er auf die Insel Lilliput, wo nur Zwerge leben und er anfangs ein angsteinflößender Riese ist. Doch schon bald lernt man die friedvolle Ader Lemuels kennen, was allerdings nicht allen recht ist. Obwohl, zur Hilfe aufgefordert, er einen Krieg durch eine Flottenentführung verhindert und später die Königin und andere Personen durch das Löschen des brennenden Palastes rettet, wird beschlossen, ihn zu beseitigen, weil sein Lebensunterhalt auf Dauer zu aufwendig ist. Mittlerweile mit dem Staatssekretär Reldresal angefreundet, warnt der Lemuel und hat alles zu seiner Flucht vorbereitet, was ihm das Leben rettet.

Auf einer zweiten Reise landet Lemuel nach einem Unwetter und dem damit verbundenen Schiffsschaden, wodurch das Boot weit ab vom Kurs abgetrieben war, auf die Insel und Reich Brobdingnag. Dort war er mit ein paar Matrosen an Land gegangen, um nach Proviant und Wasser zu suchen. Als er zurückkommt, sieht er die anderen Matrosen mit dem Beiboot am Schiff angekommen, das schon wieder repariert ist, die Segel hisst und vor einem turmhohen Riesen fliehen kann, der auf sie zukommt. Lemuel wird von dem Riesenmädchen Glumdalclitch entdeckt und erfährt, dass in diesem Land nur Riesen leben und er ein Zwergwinzling für sie ist. Sie nimmt ihn mit nach Hause und beide freunden sich an. Als ihr Vater ihn an den König verkaufen möchte, stimmt sie dieser Trennung nicht zu, also werden beide an den Hof abgegeben, Lemuel zur Unterhaltung und Glumdalclitch als Hausgehilfin. Der eigentliche Unterhaltungszwerg ist sehr eifersüchtig auf ihn und möchte Lemuel am liebsten sofort beseitigen. Doch Glumdalclitch passt auf ihn auf, doch als Lemuel einmal am Strand spazieren geht, schnappt ihn ein großer Vogel und entführt ihn von der Insel. Wie man später erfährt, lässt er ihn irgendwann ins Meer fallen, aber Lemuel hat Glück, er wird entdeckt und mit nach Hause genommen. Ach ja, zwischen den Reisen hatten Lemuel und Mary geheiratet.

Als er wieder am Hafen erscheint, sieht er seine Frau dort, die, wie er später erfährt, jeden Tag auf ihn gewartet hat. Heute übrigens mit Kinderwagen, denn Lemuel ist Vater geworden. Trotz Reisefieber, wird er erst einmal sein Leben als Ehemann, Vater und – Schriftsteller genießen. Für wie lange? Man wird sehen.


Einzigartig weil:

GULLIVERS REISEN besitzt in dieser Fassung eine humanistische Botschaft: Freundschaft passiert – unabhängig von Kultur und/oder körperlicher Erscheinung. Es ist das Wichtigste, gleichberechtigt füreinander da zu sein. So bleibt das Fremde nicht fremd: Wenn man sich auf eine andere Kultur einlässt, anderen hilft oder selber Hilfe annimmt – dann werden aus Fremden Freunde. Wenn man reist, soll das Exotische nicht exotisch bleiben – sondern wir wollen es verstehen. Und das klappt nur, wenn man, wie Lemuel Gulliver, vorurteilsfrei und hilfsbereit ist.

Hörprobe

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