Little Star | Cantus Theaterverlag
Familienmusical, Kindermusical/ Jugendmusical/ Schulmusical, Musical / Musiktheater, Rockmusical, Schulmusicals

Little Star

Einmal berühmt sein!

Autor: Uwe Heynitz
Musik: Uwe Heynitz
Orchestrierung: Band, Playback
Besetzung: Damen 13 / Herren 3
Dauer: 90–110 Min.
UA: September 2021, Hamburg
DE: 13.09.2021, Hamburg
Spielbar ab: 11–13 Jahre

Cantus Empfehlung: Little Star von Uwe Heynitz eignet sich wegen seiner vielen Girl-Groups und den charismatischen Sängern sehr gut für große Theatergruppen und Schulen mit einer breiten Altersstruktur.

Drei umwerfend schöne Girlgroups, zwei lässig-coole Sänger, ein fieser Produzent und ein kleiner Junge mit einem großen Traum – und alle verbindet die Hoffnung, auf der Bühne der RED ROCK ARENA zum Mega-Star zu werden.
Der kleine Finn verliebt sich Hals über Kopf in die schöne Sängerin Angel und ist auch verwegen genug, ihr das auch noch zu sagen – mitten auf der Bühne und vor dem ganzen Publikum!
Um den lästigen Kerl, der sich schwer abschütteln lässt, loszuwerden, erklärt Angel ihm, dass sie sich nur in Stars verlieben würde. Finn beschließt, Rockstar zu werden, um das Herz Angel’s zu gewinnen. Aber er hat die Rechnung ohne den fiesen Produzenten Master C. gemacht.

Besetzung/Rollen/Charakter

Dauer: 100 min
Spielbar ab: 10 Jahren

Bühnenbild/Inszenierung

Das Musical benötigt nur ein einziges Bühnenbild: Die RED ROCK ARENA (siehe Fotos).
Die Band spielt in diesem Bühnenbild. Auf einer Seitenbühne ist das kleine Zimmer von Anne dargestellt.

Ausführliche Synopsis

Music Celebration Day I in der Red Rock Arena.

Die beste Pop-Band des Jahres soll gewählt werden.
Die „Young Pearls“ performen den Song „Star“. Der kleine Finn verliebt sich Hals über Kopf in die schöne Sängerin Angel und ist auch verwegen genug, ihr das auch noch zu sagen. Um den lästigen Kerl, der sich schwer abschütteln lässt, los zu werden, erklärt Angel ihm, dass sie sich nur in Jungs verlieben würde, die besser und erfolgreicher wären als sie – und vor allem EIN STAR!
Finn beschließt, ein Star zu werden, um das Herz Angel‘s zu gewinnen.

Die Moderation des Music Celebration Day hat Jet übernommen, eine überaus geschäftstüchtige, gewinnsüchtige und sehr anstrengende Frau. Sie kündigt einen Superstar an: T.C.!

T.C. singt einen Song, der die Herzen aller Mädchen höherschlagen lässt. Anschließend fragt Finn ihn, was er machen muss, um ein Star zu werden. T.C. erklärt ihm, dass zum Starsein ganz viele Eigenschaften gehören, wie Können, Musikalität, Charisma und vor allem Glück. Finn ist sicher, dass es alle diese Eigenschaften hat bzw. erwerben kann.

Jet kündigt die Band Colibri, die aus ganz jungen Nachwuchs-Sängerinnen besteht, an. Sie performen den Song „Colibri“. Nach dem Song fragt Finn die Mädchen, ob er bei ihnen einsteigen kann. Die Mädchen fordern ihn auf, zu ihrer Probe zu kommen.

Jet kündigt die Band „Lost Roses“ an. Diese besteht aus großen, erfahrenen Sängerinnen, die eine perfekte Show. Nach ihrem Auftritt fragt Finn sie, was er machen muss, um ein Star zu werden. Die Mädchen sagen ihm, dass man vor allem gut aussehen und die richtigen Leute kennen muss.
Finn ist sich sicher, dass er es schaffen wird: Er wird ein Star und Angel wird ihn lieben!

Finn bitte Jet, beim Music Celebration Day II auftreten zu dürfen. Jet ist zuerst skeptisch, dann aber stimmt sie zu, weil sie Finn auf der Bühne zur Belustigung des Publikums öffentlich scheitern sehen möchte.

Zu Hause offenbart Finn sich seiner Schwester Anna. Diese reagiert extrem negativ sagt ihm, dass das Spinnereien wäre, die ihn nur unglücklich machen würden. Hintergrund ihrer Position ist, dass sie selbst früher einmal bei den LOST ROSES gesungen hatte und ausgestiegen war, um „etwas Vernünftiges“ zu machen. Jetzt missgönnt sie Finn seinen möglichen Erfolg, und sie tut alles, im ihm diesen zu verwehren.

Finn besucht eine Probe der Band Colibri. Die Mädchen laden ihn ein, bei einem Song mitzumachen. Da er weder den Style noch die Moves beherrscht, endet das Ganze in einer Katastrophe. Die Mädchen lachen ihn aus.

Finn trifft T.C.. Dieser erklärt ihm, dass er vor allem anderen Eines bräuchte: Den absolut perfekten Song. Ein Song, der ihn sozusagen auf die Haut geschrieben ist, und den niemand anders als er singen kann. Auf die Frage, wo er diesen herbekommen könne, hat T.C. aber auch keine richtige Antwort.

Finn trifft sich mit den „Lost Roses“. Diese zeigen ihm Moves, Style und wie das Business funktioniert. Auf seine Frage, woher er den perfekten Song bekäme, reagieren sie irritert: So was gibt’s zu Hause… Das ist eine Anspielung auf Finn’s Schwester Anna, die früher bei den LOST ROSES gesungen hatte, und von der sie wissen, dass sie herausragende Songs schreiben kann.

Finn fragt Jet, ob sie einen Komponisten für seinen Song kenne. Sie sagt ihm – im vollkommenen Gegensatz zu T.C.s Ansicht – dass der die Wichtigkeit eines Songs für das Starsein vollkommen überbewertet sei und dass es darauf gar nicht ankomme. Wichtig sei, die richtigen Leute zu kennen.

Finn redet mit seiner Schwester. Diese will ihn scheitern sehen. Deshalb empfiehlt sie ihm, sich einen Song von dem erfolgreichen, aber untalentierten Songwriter Arne Pott schreiben zu lassen.

 

Music Celebration Day II in der Red Rock Arena.

Probe der “Young Pearls”. Sie performen einen Song, der das Publikum zum Toben bringt. Finn erklärt Angel, dass er heute auch auftreten werde und danach ein Star sein wird. Angel sagt ihm, dass sie mit ihm gehen wird, wenn er Erfolg hat.

Auftritt T.C..

Auftritt Colibri.

Auftritt Lost Roses.

Auftritt Young Pearls.

Jet kündigt den Auftritt eines „neuen Sterns am Himmel“ an: LITTLE STAR mit einem Song von Arne Pott
Finn tritt auf und versagt jämmerlich. Der Song ist mies, die Moves und das Charisma auch. Er wird ausgebuht.
Angel sagt ihm, dass sie nicht verstehen könne, wieso er ausgerechnet einen Song von Arne Pott gesungen hat und gibt ihm den Laufpass.

Am Ende ist er ganz allein auf der Bühne und vollkommen fertig. T.C. kommt dazu und versucht ihn aufzumuntern. Wieder kommt die Komponisten-Frage. T.C. erzählt ihm, dass er mal ein Mädchen kannte, das absolut wunderbare Songs schreiben konnte. Im Gespräch kommt heraus, dass es sich dabei um Finns Schwester Anne handelt.

Finn rennt nach Hause und bekniet Anne, für ihn einen Song zu schreiben. Anne lehnt kategorisch ab und kanzelt ihn ab. Sie will keine einzige Note für einen Loser schreiben. Finn verlässt total zerstört und demotiviert die Wohnung. Anne setzt sich ans Klavier, um sich von ihrer eigenen Gemeinheit abzulenken. Dabei klimpert sie etwas herum, und plötzlich entsteht ein wunderbarer Song. Sie erkennt, dass sie Finn für ihre eigene, falsche Entscheidung zu Unrecht verantwortlich gemacht hat und beschließt, den Song für Finn zu schreiben.

 

Music Celebration Day III in der Red Rock Arena

Jet kündigt einen Auftritt von Colibri mit dem Gast LITTLE STAR an.
Auftritt Colibri & Finn
Finn adaptiert die Moves und den Style von Colibri und fährt damit einigermaßen gut, wenn auch nicht überragend. Nach dem Song kommt Angel und lobt Finn. Sie macht ihm Hoffnungen.

Auftritt Lost Angels & Finn
Auch bei den Lost Angels tritt Finn als Gaststar auf. Im Anschluss sagt ihm die etwas beunruhigte Angel, dass er das besser mache als erwartet. Die Wahrheit ist: Sie hat Angst vor Finn’s Erfolg.

Auftritt T.C. & Finn
Die beiden singen ein Duett. Angel kommt und küsst ihn intensiv, aber auch nervös. Finn ist jetzt ein STAR!

Jet moderiert an, dass man jetzt ja LITTLE STAR drei mal als Gaststar gesehen habe, er jetzt aber solo singen solle. Dann stehen Finn und Angel alleine auf der Bühne. Nur: Finn hat keinen Song. Arne Pott bietet ihm einen seiner neuen Songs an; Finn lehnt ab. Dann erscheint Anne und sagt ihm, dass sie einen Song für ihn geschrieben habe. Angel warnt ihn vor Anne und ihren bösen Absichten und rät ihm, des Song nicht zu singen. In Wahrheit hat sie Angst, dass Finn ihr ihrem Rang als Superstar ablaufen könne. Sie verlangt eine Entscheidung: Anne’s Song oder sie. Finn entscheidet sich für Angel, und die beiden gehen engumschlungen.

Anne steht alleine auf der Bühne mit einem Song in der Hand. Da ihn niemand singen will, entscheidet sie sich, ihn zu singen. Sie ist weder gestylt noch auf einen Auftritt vorbereitet.

Es wird der HAMMER.

Presse

Gelungene Rückkehr der Musical Kids: Nach eineinhalb Jahren Corona-Pause gab es in der Friedrich-Ebert-Halle jetzt die Rückkehr auf die große Bühne: Am 16. Und 17. September sorgte Little Star für große Begeisterung bei den Zuschauern.

Es war eine bunte musikalische Reise, auf die die Musical Kids Hamburg das Publikum am vergangenen Wochenende an zwei Abenden mit ihrem Stück „Little Star“ mitgenommen haben. Und dabei haben sie eindrucksvoll gezeigt, was viele Menschen in knapp 1,5 Jahren Corona-Pandemie so sehr vermisst haben. Die zauberhafte Kraft eines Musicalabends, bei dem die Zuschauer für mehr als 1,5 Stunden in eine andere Welt versinken können.

Die Musik stand wie bei kaum einem anderen Stück aus der Feder des Harburger Theaterchefs Uwe Heynitz bei „Little Star“ im Mittelpunkt. Da war es nur konsequent, dass dieses auch für die Musiker des Universe Sound Orchestras galt. Sie waren mit ihren Instrumenten in die Kulisse integriert und damit Teil der Bühne und somit auch Teil des Stücks. Ebenso wie das Publikum selbst, dass über eine Videoleinwand zu dramaturgisch wichtigen Buh-Rufen oder tosendem Applaus motiviert wurde. Wobei: Den tosenden Applaus gab es eh nach jedem Lied, nur für die Buh-Rufe waren Kommandos notwendig.  Mit insgesamt mehr als 500 Zuschauern an beiden Abenden haben die Musical Kids zwar noch nicht wieder zu alter Zuschauerstärke zurückgefunden. Aber es waren eben so viel Gäste, wie unter den aktuellen Corona-Bedingungen möglich und vertretbar waren. Und spätestens beim großen Finale, dürfte auch den Zuschauern in der letzten Reihe klar geworden sein: Die Musical Kids Hamburg sind genau dahin zurückgekehrt, wo sie hingehören. Auf die Bühne – mit viel Musik, Show und dem lauten Knall einer Konfettikanone zum Finale neben einer fast zwei Meter über den Köpfen der Zuschauer schwebenden Gitarristin.

Harburg Aktuell, 21.09.2021

Hörprobe

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