DAS VERLORENE KOENIGREICH | ©S. Hermann - F. Richter/Pixabay | Cantus Theaterverlag
Freilichttheater, Histotainment, Theater / Drama

DAS VERLORENE KÖNIGREICH

Autor: Markus Lägeler
Orchestrierung: keine
Besetzung: Damen 8 / Herren 8
Dauer: 120–150 Min.

Cantus Empfehlung: Das Stück „Das verlorene Königreich“ zeigt die Situation der ehemaligen italienischen Königsfamilie, wie sie gewesen sein könnte. Es sind Parallelen zu einem ganz normalen bürgerlichen Leben erkennbar mit Sorgen und Nöten des Alltags. Das Stück macht auf die verworrenen Umstände und Abhängigkeiten aufmerksam, die kaum eine Lösungsfindung zulassen. Es wird ebenfalls deutlich, wie schnell ein glanzvolles Leben scheitern kann, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern. Die Folgen sind oftmals schmerzlich und ungerecht – und trotzdem wird versucht, immer das Beste zu ermöglichen.

Die ehemalige italienische Königsfamilie kommt 1949 zum Familientreffen im Hotel Majestic in Cannes zusammen. Italien wurde 1946 per Referendum zur Republik und die Königsfamilie wurde nicht mehr gebraucht. König Vittorio Emanuele III starb 1947 im Exil in Ägypten – seine Frau Elena ist heimatlos und die fünf Kinder in alle Welt verstreut. Wie soll es weitergehen? Ohne Heimat und Perspektive? Auch der Familienrat bringt keine Lösung – alle Mitglieder haben ihre eigenen Sorgen und Nöte.

Besetzung/Rollen/Charakter

8 Männer, 8 Frauen. Mitglieder der Königsfamilie und Hotelbedienstete.

Bühnenbild/Inszenierung

Das gesamte Stück spielt auf der Terrasse des Hotel Majestic in Cannes in südlichem und gehobenem Ambiente.

Besetzung:

  • Damen/Anzahl: 8: Elena, Iolanda, Marie José, Giovanna, Francesca, Lydia, Claire, Cecile
  • Herren/Anzahl: 8: Moritz, Heinrich, Umberto II, Vittorio Emanuele, Simeon, Filiberto, Adalberto, Claude

Dauer: ca. 130 Minuten

 

Ausführliche Synopsis

Szene 1: Die Hotelbediensteten Claude, Claire und Cecile bereiten die Terrasse des Hotels für die königlichen Gäste vor.

Szene 2: Elena und Francesca sind die ersten der Familie, die sich auf der Terrasse einfinden. Die beiden unterhalten sich über die Familie – und mit den beiden Jungs Vittorio und Simeon.

Szene 3: Es gesellen sich Umberto sowie Giovanna hinzu. Die beiden Jungs verziehen sich an den Pool.

Szene 4: Die restlichen Familienmitglieder kommen hinzu und diskutieren die allgemeine Situation.

Szene 5: Die Familie beschäftigt die Frage, wo der tote Vater Vittorio Emanuele bestattet werden soll. In Ägypten kann er schließlich nicht bleiben.

Szene 6: Lydia unterhält sich mit den Jungs Vittorio und Simeon am Pool. Die beiden erzählen Lydia von ihren unterschiedlichen Leben.

Szene 7: Mittlerweile geht es um das Erbe des Vaters. Jeder erhält seinen Teil, nur Umberto nicht. Was er natürlich für unmöglich erachtet.

Szene 8: Das Hotelpersonal räumt die Terrasse auf und unterhält sich über die königlichen Gäste.

Szene 9: Die Brüder Moritz und Heinrich unterhalten sich auf dem Balkon.

Szene 10: Lydia und Francesca kommen auf die Terrasse. Francesca erzählt von ihrem Leben.

Szene 11: Iolanda und Giovanna und teilen ihr Leid, nicht in der Heimat leben zu können.

Szene 12: Umberto und Filiberto reden über die politische Situation in Italien und das Familienvermögen.

Szene 13: Marie José klagt Adalberto ihr Leid mit Umberto. Er ist ihr nach 19 Ehejahren immer noch fremd.

Szene 14: Die Familienmitglieder finden sich alle wieder auf der Terrasse ein, außer Elena.

Szene 15: Es wird weiter diskutiert, wie die Zukunft gestaltet werden kann. Vor allem für Elena. Diese stellt am Ende jedoch fest, dass sie keine Heimat mehr hat – und auch keine Familie mehr.

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