Die göttliche Komödie | Cantus Theaterverlag
Histotainment, Komödie / Sketche

DIE GÖTTLICHE KOMÖDIE

Autor: Antonia Jaster
Instrumentierung: keine
Besetzung: Damen 7 / Herren 7
Dauer: 60–80 Min.
UA: 13. Mai 2016, Internationales Theaterfestival „ Mueca“ Puerto de la Cruz, Teneriffa, Spanien

Cantus Empfehlung: Klassische Legenden aus der griechischen Antike, schrill verpackt, lebendig, rasant, mit viel Rhythmus und einer kräftigen Prise Humor. Noch nie waren uns die Götter so nah. Zum ersten Mal bekommen wir Erdbewohner Einblick in das bewegte Leben auf den Höhen des Olymps.
Wir nehmen Teil an einer göttlichen Hochzeitsfeier, belauschen den Klatsch und Tratsch auf dem Olymp, begleiten Hermes auf seinen beflügelten Botengängen, lassen uns bezaubern von der Dichtkunst der Oreade „Echo“, lernen die Urlaubspläne von Göttern, Halbgöttern und Helden kennen, bewundern die schönste aller Meeresnymphen, bangen um den Zankapfel der Eris und werden Zeugen des ersten Schönheitswettbewerbs aller Zeiten.

Die griechischen Götter laden uns ein, einen bewegten, verrückten und spannenden Abend voller Komik auf dem Olymp zu erleben.

Die Komödie basiert auf verschiedenen klassischen und modernen Texten über die griechische Mythologie und deren Bearbeitungen. Sagen und Legenden der Antike vermischen sich zu einem dynamischen Theaterabend voller göttlichen Wahnsinns.

Besetzung/Rollen/Charakter

  • Hermes – (Römisch: Mercurius/ Merkur) Gott der Fruchtbarkeit, der Herden und der Weiden, der Gymnastik und der Rede; Beschützer der Diebe und der Kaufleute; Förderer von Handel und Verkehr; Götterbote und Begleiter der Toten in die Unterwelt. Symbole: Schuhe und Helm mit Flügeln.
  • Zeus – (Römisch: Jupiter) oberster Gott; Gott des Himmels, des Lichtes und des Blitzes. Symbole: Blitz, Adler, Eichenkrone, Zepter, bärtig.
  • Hera – (Römisch: Juno) Göttin der Ehe und der Familie; Gattin und Schwester des Zeus. Symbole: Zepter, Diadem, Schleier, Pfau, Schale.
  • Echo – eine Oreade (Bergnymphe). Nach ihr ist das bekannte Phänomen des Echos benannt.
  • Hesperia („Die Abendliche“) – Nymphe; eine der Hesperiden, der Hüterinnen der Goldenen Äpfel.
  • Thetis – eine Meeresnymphe. Sie war die Schönste der Nereïden, der zahlreichen Töchter des Meeresgottes Nereus. In einer Prophezeiung der Themis war vorausgesagt worden, dass der Sohn der Thetis stärker und mächtiger als sein Vater werden würde. Deshalb wollte keiner der Götter sie heiraten, und sie überließen ihr den sterblichen Peleus zum Mann.
  • Artemis – (Römisch: Diana) Göttin der Jagd, des Wachstums, der Geburt und der freien Natur; Zwillingsschwester des Apollon. Symbole: Pfeil, Bogen, Köcher, Hirsch, Hund.
  • Aphrodite – (Römisch: Venus) Göttin der Liebe und der Schönheit; Gattin des Ares. Symbole: Spiegel, leichte Bekleidung.
  • Athene – (Römisch: Minerva) Göttin der Weisheit; Schirmherrin von Kunst und Wissenschaft; Beschützerin der kämpfenden Helden; Tochter des Zeus. Symbole: Helm, Lanze, Schild, Ölbaum, Eule.
  • Peleus – Gemahl der Thetis und Vater des Achilleus.
  • Dionysos – (Römisch: Bacchus) Gott des Weines und der triebhaften Naturkraft. Symbole: Stab mit einem Pinienzapfen, Weinstock, Efeu.
  • Apollon – (Römisch: Apollo) Gott des Lichts, des Frühlings, der sittlichen Reinheit und Mäßigung, der Musik, des Gesangs, der Dichtkunst und der Weissagung; Beschützer der Herden; Helfer im Krieg. Symbole: Bogen, Leier, Lorbeer.
  • Poseidon – (Römisch: Neptun) Gott der Gewässer, vor allem des Meeres; Erreger der Erdbeben; Bruder des Zeus. Symbole: Dreizack, Fisch, Delphin.
  • Paris –Sohn des trojanischen Königs Priamos und der Hekabe, der bei Hirten aufwächst. Indem er Helena entführt, löst er den Trojanischen Krieg aus.
  • Eris – (Römisch: Discordia, „Zwietracht“) ist die Göttin der Zwietracht und des Streites. Symbole: Der goldene Zankapfel.

Anmerkung:

Eris und Echo können von derselben Schauspielerin gespielt werden; Neptun und Paris von demselben Schauspieler. Die Altersunterschiede der Schauspieler zwischen Enkeln und Kindern des Zeus sind nicht relevant, da es sich um Götter, Halbgötter und Sterbliche handelt. Nur die Nymphen und Paris sollten eventuell jünger als die Göttinnen und Götter sein oder erscheinen.

Bühnenbild/Inszenierung

Wir befinden uns auf dem Olymp. Das Bühnenbild erinnert an einen griechischen Tempel. In der hinteren Mitte der Bühne sehen wir, erhöht, auf einem Podest mit mehreren Stufen den Thron des Zeus, ihm links zu Füßen ein prächtiges Sitzkissen für seine Gemahlin Hera. Rechts und links vom Thron auf dem Boden griechische Bänke in Form eines Halbkreises. Überall griechische Säulen, Kissen, Vorhänge und Decken. In der Mitte der Bühne führt ein Laufsteg einige Meter ins Publikum. Am Ende des Laufstegs befindet sich eine Treppe, die in den Mittelgang des Zuschauerraums führt.

Besetzung

  • Damen/Anzahl: 7 bis 8
  • Herren/Anzahl: 7

Dauer: 60 Minuten
Spielbar ab: sofort

Ausführliche Synopsis

Wir befinden uns auf dem Olymp, in den gesegneten Hallen der Götter aller Götter, Hera und Zeus. Hera hat es nicht leicht mit ihrem Mann, da er, wie allen bekannt ist, eine Schwäche für alles Weibliche hat. Als nun auch noch die Nymphe Thetis dem Gottvater Zeus den Kopf verdreht, erinnert sich Hera einer Weissagung des Orakels von Delphi, die da lautet: „Thetis’ erster Sohn wird seinem Vater überlegen sein“. Dies schreckt den Göttervater ab, sich weiter um die weiblichen Reize der Nymphe zu bemühen, und er lässt sofort einen sterblichen Erdenbewohner suchen, um ihn mit Thetis zu verheiraten.

Eine große Hochzeit mit den berühmtesten Gästen der Götterwelt wird mit griechischem Tanz und göttlichen Delikatessen gefeiert, als plötzlich Eris, die Göttin der Zwietracht, erscheint, empört darüber, dass sie nicht eingeladen wurde. Aus Rache lässt sie ihren goldenen Zankapfel mit der Aufschrift „Für die Schönste“ zurück. Der Streit um den goldenen Apfel verdirbt nicht nur die Hochzeitsfeierlichkeiten, sondern provoziert auch den ersten Schönheitswettbewerb der Geschichte.

 

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