
Schneeweißchen und Rosenrot
Autor: Wolfgang WelterBesetzung: Damen 4 / Herren 3
Dauer: abendfüllend
Spielbar ab: 11–13 Jahre
Cantus Empfehlung: Die hier vorliegende Fassung ist ein typischer Märchenstoff aus der Sammlung der Gebrüder Grimm. Alles Bösartige und Dramatische wurde gemildert und kindgerecht neu gefasst. Die Musik gibt dem Ganzen einen heiteren Charakter. Auch der Schluss hat ein versöhnliches Ende für alle Beteiligten.
Kurzbeschreibung
Theaterfassung des bekannten Märchenstoffes der Gebrüder Grimm, frei neu erzählt mit abenteuerlichen Wendungen und friedlichem Ende.
Bühnenbild/Inszenierung
- Autor: Wolfgang Welter nach Gebrüder Grimm
- Spielbar ab: 12 Jahre
Besetzung/Rollen/Charakter
Für 7 Darsteller:
- Erzähler / Erzählerin: Führt durch die Geschichte, spricht direkt zum Publikum und verbindet die Szenen.
- Schneeweißchen: Die ruhige Schwester, sie ist aufmerksam, klug und hilfsbereit. Sie handelt überlegt und sieht zuerst das Gute in jedem Menschen.
- Rosenrot: Die lebhafte Schwester, mutig, neugierig und voller Lebensfreude. Sie spricht oft schneller, als sie denkt, aber ihr Herz ist immer am richtigen Platz.
- Mutter: Warmherzig, bodenständig und mit trockenem Humor.
- Bär / Prinz: Der Bär ist zunächst geheimnisvoll, freundlich und etwas unbeholfen. Im Finale zeigt sich seine wahre Gestalt.
- Zwerg: Der Zwerg kann auch von einem Mädchen gespielt werden. Die komische Rolle des Stücks. Der Zwerg ist manchmal auch böse, sonst voller Eigenarten: stolz, eigensinnig, ständig besorgt um seinen Schatz und seinen Bart.
- Bruder des Prinzen: Naturverbunden, freundlich.
Ausführliche Synopsis
Eine Mutter hat zwei Töchter, Schneeweißchen und Rosenrot. Schneeweißchen ist still und gern zu Hause, hingegen pflückt Rosenrot lieber Blumen im Wald.
Eines Winters sucht Abend für Abend ein Bär bei ihnen Obdach, und die Kinder, obwohl sie sich zuerst fürchten, fassen Zutrauen und spielen mit ihm. Wenn es ihm zu arg wird, brummt er.
Im Frühjahr muss der Bär wieder fort, um seine Schätze vor den Zwergen zu schützen. Später treffen die Mädchen im Wald dreimal einen Zwerg, der mit seinem Bart an einem gefällten Baum, dann an einer Angelschnur festhängt, dann will ihn ein Greifvogel forttragen. Sie helfen ihm jedes Mal, doch er ist undankbar und schimpft.
Als sie den Bären erkennen, verwandelt er sich in einen Königssohn, dem, so erfahren sie, der Zwerg seine Schätze gestohlen und ihn verwünscht hatte.
Schneeweißchen heiratet den Königssohn und Rosenrot dessen Bruder.



