Schön. Schöner. Schinkel! | CANTUS Theaterverlag
Histotainment, Komödie / Sketche, Theater / Drama

Schön. Schöner. Schinkel!

Berliner Posse

Autor: Thomas Rau
Orchestrierung: keine
Besetzung: Damen 8 / Herren 1
Dauer: abendfüllend
UA: 14. April 2023, Berlin, Theater Verlängertes Wohnzimmer
DE: 14. April 2023, Berlin, Theater Verlängertes Wohnzimmer
Spielbar ab: 16–18 Jahre

Cantus Empfehlung: Unterhaltsames Histotainment mit aktuellen Bezügen und jede Menge Berliner Lokalkolorit. Für ein spielfreudiges Komödien-Ensemble.
Dies ist die erste Komödie über den Tausendsassa Karl Friedrich Schinkel, den coolen Designer des preußischen Königs. Eine pralle, bühnenwirksame Posse mit kabarettartigen Episoden und rasanten Szenenwechseln, bei der drei (oder mehr) Komödianten alle Register ziehen können. Bei allem Spaß erfährt man ganz nebenbei auch eine Menge über Schinkels Biografie und seine Bauten in Berlin und Preußen, gewissermaßen Bildungstheater “light”. Die Komödie eignet sich hervorragend für eine Bebilderung mittels Videoprojektion.

Kurzbeschreibung

In Preußen war er der total angesagte hippe Kreative: Karl Friedrich Schinkel. Wer damals in Preußen was auf sich hielt, ließ sich sein Haus vom trendigen Architekten des Königs bauen. Und wer sich das nicht leisten konnte, bestellte bei ihm doch wenigstens einen Sessel im Schinkel-Design.

Jetzt ist Preußens Mann für das Schöne wieder da! Nach über 200 Jahren ist er zurück im Berlin des 21. Jahrhunderts. Um der Stadt wieder genau das zu bringen, was Berlin heute so total abgeht: Stil und Schönheit. Ob das gelingt …?

Viel Vergnügen mit dem coolen Designer des preußischen Königs – und mit nicht weniger als acht Frauen aus Geschichte und Gegenwart.

Besetzung/Rollen/Charakter

Besetzung:

  • Damen/Anzahl: 8 Rollen / 2 – 8 Darstellerinnen
  • Herren/Anzahl: 1 Rolle

Rollen:

  • Karl Friedrich Schinkel
  • Susanne Schinkel
  • Putzfrau
  • Touristin
  • Professorin
  • Königin Luise
  • Königin der Nacht
  • Bausenatorin
  • Antike

Bühnenbild/Inszenierung

Ein Bild: Ein schlichter Raum in Berlin. Hinweis: Video-Projektion empfohlen!

Spielbar ab: junge Erwachsene

Ausführliche Synopsis

Karl Friedrich Schinkel, der Star-Architekt des preußischen Königs, kommt nach 200 Jahren zurück nach Berlin – begleitet von seiner Ehefrau Susanne, die sich riesig auf einen gemeinsamen Bummel durch das moderne Berlin freut. Doch daraus wird nichts, weil Schinkel einen königlichen Auftrag zu erfüllen hat. Per Brief hat ihn der preußische König beauftragt, Berlin wieder zu Schönheit zu verhelfen. Dafür ist der coole Designer des preußischen Königs genau der richtige Mann. Schließlich hat Schinkel vor 200 Jahren Berlin schon einmal zu architektonischem Glanz verholfen. Komisch kommt es Schinkel bloß vor, dass sich der König gar nicht blicken lässt …

Dafür trifft Schinkel nacheinander: Eine amerikanische Touristin, eine Putzfrau aus Spandau, die Bausenatorin, eine fachkundige Schinkel-Forscherin, Königin Luise aus Preußen und sogar die Königin der Nacht aus Mozarts Zauberflöte. Wobei jede Begegnung mit einem anderen weiblichen Wesen argwöhnisch beäugt wird von der stets eifersüchtigen Susanne.

Schließlich muss Schinkel erkennen, dass der Brief, der ihn nach Berlin lockte, eine Fälschung war und es in Berlin heute gar keinen preußischen König mehr gibt. Schinkel ist verständlicherweise stinksauer und hat viele Fragen: Was wird denn nun aus seinen großartigen Plänen für Berlin? Wer hat ihm den üblen Streich mit dem Brief gespielt? Und vor allem: warum? Diese Rätsel lösen sich erst am Ende mit Hilfe einer guten alten Bekannten von Karl Friedrich Schinkel …

Einen Bauauftrag bekommt Schinkel übrigens doch noch – durch Vermittlung der resoluten Putzfrau aus Spandau! Und kreativ wie Schinkel nun mal ist, entwirft er – sogar ganz ohne Auftrag – für Berlin noch rasch etwas Neues. Schinkel findet nämlich, dass das Siegeszeichen, das er einst für die Viktoria auf dem Brandenburger Tor entworfen hat, so gar nicht mehr zum Berlin von heute passt …

Selbstverständlich spielt auch die Stadt Berlin eine wichtige Rolle in diesem Stück – allerdings keine glänzende, sondern eine mit Drang zur Hässlichkeit. Doch Karl Friedrich Schinkel ist optimistisch: Eines Tages wird auch in Berlin Schönheit wieder gefragt sein ….

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