Schwan kleb an! | CANTUS Theaterverlag
Freilichtbühne, Kindertheater / Jugendtheater, Märchen, Puppentheater / Figurentheater, Weihnachtsmärchen

Schwan kleb an!

nach Motiven des Märchens „Die goldene Gans“ von Ludwig Bechstein - Eine Hommage an die Welt der Märchen und Volkslieder

Autor: Thomas Gehring
Orchestrierung: keine
Dauer: 60–80 Min.

Cantus Empfehlung: Spannung, Mystik und auch wer das Märchen kennt, weiß hier nicht, wie die Geschichte ausgeht. Ein Märchen mit aktuellem Bezug. Auch die Mächtigen haben erkannt, dass es schwierig ist einen Krieg zu führen. Einfacher ist es Abhängigkeiten zu schaffen und das Land auszuplündern. Auch die bösen Protagonisten sind letztendlich austauschbar. Dazu altbekannte, oft unterschätzte, Volkslieder, die in neuem Gewand, sprich neuem Text daherkommen und die Wirkung des Stückes noch unterstreichen.

Kurzbeschreibung

Jakob Anderswo ein böser Zauberer hat sich in das Herz des Königs gelogen, um die Schätze des Landes auszuplündern. Um zu seinem Ziel zu gelangen hat er die Königin in einen Schwan und die Kammerzofe in ein Stöckchen verwandelt. Die Prinzessin wird stumm und kann nicht mehr lachen. In dem Landmann Gottfried Hahn findet er unerwartet einen Gegenspieler, der mithilfe des Stöckchens und des Schwans die nicht gerade sehr liebenswürdigen Bewohner der Stadt Königstreu an sich klebt und damit den Zauber löst.

Besetzung/Rollen/Charakter

Personen der Handlung:

  • König Johann „der Genügsame“
  • Königin Adelgunde „die Freundliche“
  • Prinzessin Charlotte „die überaus Schöne“
  • Kammerzofe Hildensgard
  • Haushofmeister Jakob Anderswo
  • Gottfried Hahn
  • Mehrere Kinder
  • Gastwirt Friederich Tausendgeld
  • Amalia Tausendgeld seine Gattin
  • Polizist Willhelm Ungerecht
  • Mehrere Gäste, Gästinnen und Diverse
  • Alfons
  • Ein güldener Schwan
  • Ein Jäger
  • Herr Koblitschow

Bühnenbild/Inszenierung

Das Städtchen Königstreu. Wenn möglich ein freier Platz vor einem Gebäude, dort sind Tische und Stühle aufgestellt eine gutgehende Gastwirtschaft.

Dauer: ca. 70 Minuten

Ausführliche Synopsis

Jakob Anderswo der böse Zauberer hat sich im Namen des weit entfernt wohnenden Herrschers aus „Anacondia“ in das Herz des Königs gelogen. Doch es handelt sich keineswegs um eine Invasion die er beabsichtigt. Vielmehr möchte er das Land seiner Schätze berauben. So gibt es dort Gold, Silber, aber auch klares Wasser, welches er möglichst günstig in sein Land schaffen will.

Nur noch drei Personen können ihm gefährlich werden. Da ist zum einen die Kammerzofe Hildensgard die ihn ausspioniert, im Namen der zweiten Person, der Prinzessin Charlotte. Die Königin ihrerseits bekommt nur durch Zufall Wind von der ganzen Sache.

Um nun alle auszuschalten, verwandelt der böse Zauberer die Königin in einen Schwan, die Kammerzofe in ein sprechendes Stöckchen und damit der König nicht misstrauisch wird, bleibt die Prinzessin wie sie ist, nur kann sie sich weder regen noch sprechen und auch keinesfalls lachen.

Aber es ist ja so, ein solch starker Zauber kann nur gelingen, wenn es auch eine angemessene Art der Erlösung gibt. Diese kennt einzig und allein das Stöckchen, pardon die Kammerzofe natürlich.

Gottfried Hahn kommt in die Stadt, mit einem großen Karren Obst und Gemüse, welches er dort zu verkaufen gedenkt. Gleich zu Anfang findet er ein kleines feines Stöckchen, dass er einsteckt um dann nicht mehr daran zu denken.

Doch er wird von den Bewohnern der Stadt bestohlen und davongejagt.

Vollkommen verzweifelt, ohne Hab und Gut sitzt er nun am Rande der Stadt. Da kommt ihm das Stöckchen wieder in den Sinn und oh Wunder es kann auch noch sprechen.

So soll er einem Jäger einen goldenen Schwan entwenden, dann sollen Leute an dem Schwan festkleben, die Prinzessin soll erlöst sein und mit ihr der Schwan und das Stöckchen. So recht kann Gottfried mit der Geschichte nichts anfangen, doch da er gerade nichts Besseres zu tun hat beschließt er den Anweisungen Folge zu leisten.

Nach einiger Zeit bemerkt natürlich auch der böse Zauberer, dass da was im Gange ist. Da er den Gottfried als ausgesuchten Erlöser nicht verzaubern kann, versucht er ihm Geld und so allerhand anzubieten. Gottfried würde schon gerne irgendwie, doch er ist in seinen Handlungen so träge, dass er jedes Mal das Angebot verpasst.

Am Ende werden alle erlöst, wie das ja in vielen Märchen so ist.

Und der Zauberer?

Der ist plötzlich verschwunden und an seiner Stelle steht dort ein vornehmer Herr, der sich vielmals im Namen seines Landes Anacondia für die Entgleisung des bösen Abgesandten entschuldigt, und auf weitere Handelbeziehungen der beiden Länder hofft und Abhängigkeiten benennt.

Der Zauberer soll angeblich bestraft werden, wer’s glaubt. Der König möchte es auf jeden Fall.

Gottfried schnappt sich die schlaue Kammerzofe und verschwindet.

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