Die Engel-Die Abtei-Die Erinnyen | © Monika Robak | Cantus Theaterverlag
Theater / Drama

Die Engel. Die Abtei. Die Erinnyen.

Drama

Autor: Rainer Vollath
Besetzung: Damen 5 / Herren 10
Dauer: 120–150 Min.

Cantus Empfehlung: Für Erwachsene und Jugendliche ab etwa 16 Jahren.

Thema des Dramas ist der Missbrauchsskandal in einer Abtei. Die Patres quälen, schlagen und vergewaltigen die Zöglinge so lange, bis die griechischen Rachegöttinnen eingreifen und die Täter in den Hades stoßen. Diese werden von den Engeln Gottes aber gerettet, sodass am Ende des Stücks in der Abtei die Ausgangssituation wiederhergestellt ist.

Besetzungsliste

  • Chor der Engel – in kitschigen Kostümen mit Flügeln
  • Luzifer – in Schwarz
  • Chor der Patres – in schwarzen Kutten
  • Pater Magnus, Pater Theophil und Pater Edelbert – in schrill-bunten und tuntigen Kutten
  • Chor der Zöglinge – in etwas altmodisch anmutenden Gewändern
  • Chor der Eltern – in teurer und moderner, aber klassischer Kleidung
  • Chor der Erinnyen – bestehend aus Alekto, Megära und Tisiphone, in historisch-antiken Tuchgewändern
  • Abt Adalbert und Prior Murus – in schwarzen Kutten
  • Visitator Victor – im purpurroten Gewand

Es spricht der jeweilige Chor entweder als Ganzes oder in Teilen. Er kann aber auch von einer einzelnen Figur übernommen werden. Wer wie was wann spricht, bleibt der Regie überlassen und muss nicht so praktiziert werden, wie im Text vorgegeben.

Ausführliche Synopsis

Das Drama umfasst sieben Szenen und weist Reminiszenzen an das Theater der Antike auf. Eigentlich Handelnde ist die Sprache.

Szene I In der ersten Szene erscheinen die Engel Gottes und loben die Abtei in den höchsten Tönen, dabei die Schattenseiten wie den Missbrauchsskandal unter den Teppich kehrend. Allein Luzifer unterminiert die Repliken der Engel und bringt die Wahrheit ans Licht. Daraufhin stoßen ihn die Engel von der Bühne.

Szene II Die Eltern überreden ihre Kinder, das Internat und die Schule der Abtei zu besuchen, da diese Institution einen sehr guten Ruf genieße und sehr elitär sei. Die Kinder, die dies nicht wollen, müssen sich dem Willen ihrer Eltern beugen.

Szene III Die Patres preisen den Zöglingen in der Abtei die Vorteile der Institution an.

Szene IV Hier nun erfolgt der eigentliche Missbrauch der Zöglinge durch die Patres. Die Zöglinge können die Situation in der Abtei nicht mehr ertragen, und werden lebensüberdrüssig.

Szene V Ehe sie sich aber das Leben nehmen, beschließen sie, ihren Eltern von dem Missbrauch zu erzählen. Diese wenden sich daraufhin an den Abt und den Prior der Abtei und fordern ein Ende des Missbrauchs sowie eine Suspendierung der betroffenen Patres.

Szene VI Die Erinnyen, die griechischen Rachegöttinnen, greifen ein. Eine Suspendierung der Patres reicht nicht aus. Sie sollen in die Hölle gestoßen werden und dort auf ewig verloren sein.

Szene VII Die Engel verhindern dies und stoßen stattdessen die Erinnyen in den Hades. Ein von Rom gesandter Visitator tritt auf und beteuert die Unschuld der Patres, des Abts und des Priors. Die alte Ordnung der Abtei wird wiederhergestellt. Der Abt und der Prior können in ihrem Amt, die Patres in der Abtei bleiben, ohne für ihre Taten zu sühnen.

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