Schultheater


Genre: Schultheater
Besetzung
Damen 
Herren 
10 Theatertexte gefunden
AFRIKA

AFRIKA

- der verheißungsvolle Kontinent

A: Markus Lägeler
D: 6 / H: 6 | 120–150 Min.

Cantus Empfehlung: AFRIKA – der verheißungsvolle Kontinent ist ein Stück, das Zwischenmenschliches vor dem Hintergrund eines fantastischen Abenteuers zeigt. Neben sämtlichen Reibereien kommen die Schönheiten Afrikas zur vollen Entfaltung und machen Lust, selbst dabei zu sein. Die einzigartigen Erlebnisse einer Safari und wundervolle Tierbegegnungen werden mit der Reisegruppe miterlebt und hinterlassen einen bleibenden Eindruck von Afrika. Der Duft der Freiheit und des Abenteuers wird spürbar. Und auch die Erkenntnis, dass viel Unbedeutendes zu großer Unzufriedenheit führen kann, dass hohe Erwartungen und Wünsche oftmals große Enttäuschungen nach sich ziehen und dass oftmals die kleinen Dinge die Freuden des Lebens ausmachen.

Kurzbeschreibung Das Stück AFRIKA spielt irgendwo in Afrika. Eine buntgemischte Reisegruppe ist unterwegs, die Schönheiten des verheißungsvollen Kontinents zu erkunden. Zwischenmenschliches lässt natürlich nicht lange auf sich warten und unerfüllte Erwartungen und Wünsche bestimmen schnell die gesamte Stimmung. Doch gemeinsame Erlebnisse auf der Safari lassen so manche Enttäuschung verblassen oder

Das Sterben der Bienen

Das Sterben der Bienen

A: Hans Gert Walter
D: 9 / H: 9 | 60–80 Min. | 11–13 Jahre

Cantus Empfehlung: In Zeiten des Klimawandels, des Abholzens riesiger Waldflächen und des Artensterbens ist das Stück „Das Sterben der Bienen“ hochaktuell. Mit viel Humor und Fantasie, aber auch sehr gefühlvoll und eindringlich, erlebt man, in welche Bedrängnis Tier und Natur gebracht werden, wenn der Mensch mehr und mehr in ihren Lebensraum eindringt. Auf sehr unterhaltsame, aber auch lehrreiche Art und Weise erhält der Zuschauer einen tiefen Einblick in die faszinierende Welt der Honigbiene und deren hochorganisierte Staatenbildung, die Evolutionsgeschichte der Bienen und ihre enorme ökologische Bedeutung für unsere Umwelt. Somit ist das Stück auch ein Appell, sich für Naturschutz, Nachhaltigkeit und Artenerhaltung einzusetzen.

Beim Bienenvolk ist mächtig was los. Doch eines Tages kommen Bauarbeiter mit Sägen und Spaten…. Im Mittelpunkt dieses Stückes steht ein wunderschöner, großer Lindenbaum. Das Stück erzählt von einem Trump, der im Schatten des Baumes die Ruhe genießt, von einer Schulklasse, die unter dem Baum „Naturunterricht“ erhält, von Eisbär und

Der ersehnte Mann

Der ersehnte Mann

A: Helga Castellanos
D: 4 / H: 4 | 90–110 Min. | 16–18 Jahre

Cantus Empfehlung: Unglaublich in der heutigen Zeit: Aber das amüsante Stück kommt ohne Mord und Totschlag aus.
Ohne Sex, Gewalt und schlüpfrige Anzüglichkeiten.

Trotzdem müssen alle Federn lassen: Klatschweiber, ein herrischer Ehemann, eine lustige Witwe, der Doktor, ein sturer Bürger, drei Hunde und der Dorfdichter. Ihm muss der Postbote helfen, wenn er nicht mehr weiter weiß.

Für alle, die sich mal wieder nach einem kritisch-ironisch-intelligentem Stück sehnen.
Sie werden amüsiert und diskussionsfreudig den Saal verlassen.

Der ersehnte Mann ist ein immer freudestrahlender Postbote, der nicht nein sagen kann. Er kommt entweder viel zu spät oder viel zu früh oder überhaupt nicht. Er weiß alles von allen Leuten und mischt sich überall in alles ein. Alle warten jeden Tag verzweifelt auf ihn, auch die Hunde. Und

Der Seeigel namens Pandemius

Der Seeigel namens Pandemius

A: Marina Loose
D: 5 / H: 2 | 60–80 Min. | 5–7 Jahre

Cantus Empfehlung: Solche Krisen wie die Pandemie können immer wieder in der Gesellschaft passieren. Deshalb ist und bleibt das Thema Pandemie gefragt und notwendig. Es sind auch die Rollen, die sehr prägnant sind. Außerdem gibt es im Theaterstück viel Humor, es gibt auch viele spannende Momente. Und schließlich macht die Stimme der Radiosprecherin, die das Theaterstück begleitet, es zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Stimme mit ihren Inzidenzen hebt hervor, wie prekär die Lage der Menschen ist. Und auf der anderen Seite sind es Kinder, die trotz allen negativen Statistiken, viel Mut zeigen.

Viren sind in Umlauf. Kinder leiden unter den strengen Regeln gegen die Viren. Die ältere Tochter der Familie Anna versucht vernünftig zu bleiben. Die Jüngere, Lara, sucht ihre Rettung im Tanz. Der Zweitklässler Lars verbringt viel Zeit mit dem Essen. Und ihre Mutter gerät erschöpft ins Krankenhaus, wo bereits ihr

Die Mission  

Die Mission

Friedrich Spee und die Hexenprozesse

A: Eckhard Wurm
D: 7 / H: 18 | 120–150 Min. | 14–15 Jahre

Cantus Empfehlung: Friedrich Spee ist heutzutage, wenn überhaupt, nur noch bekannt als Verfasser von Kirchenliedern und religiöser Erbauungslyrik. Sein selbstloser Einsatz gegen den Hexenwahn ist heute leider weitgehend vergessen. Dabei ist seine furchtlose Haltung nach wie vor - und gerade heute wieder - von großer Aktualität.

Kurzbeschreibung Friedrich Spee, 1591 – 1635, war ein katholischer Theologe, der dem Jesuitenorden angehörte. In seinen bekanntesten Werk, der „Cautio Criminalis“ von 1631, kritisierte er die Hexenprozesse und trug damit maßgeblich zum Ende des Hexenwahns in Deutschland bei. Diesem mutigen Mann ist dies Stück gewidmet. Das vorliegende Stück basiert auf

Hamlet

Hamlet

Frei nach Shakespeare

A: Hans Gert Walter
D: 4 / H: 18 | 60–80 Min. | 14–15 Jahre

Cantus Empfehlung: Shakespeares drei Stunden langes Schauspiel wird hier als rasant gekürzte, spannende und moderne Fassung dargeboten. Es mischen sich turbulente Szenen in historischer Kulisse mit Ereignissen, die im hier und heute angesiedelt sind. Auch wenn der berühmte Satz „Sein oder nicht sein“ fällt – es ist nicht ganz Shakespeares Tragödie, sondern ein Hamlet sehr frei nach Shakespeare. So tritt beispielsweise Shakespeare selbst immer wieder auf und formuliert Sätze aus seinem eigenen Hamlet. Gegen Ende treten zwei Agenten eines Fernsehsenders auf, die aus dem Drama einem Fernsehknüller machen wollen.

Unheil kündigt sich an, als den Wachsoldaten eines Schlosses in Dänemark um Mitternacht ein Geist erscheint. In der Erscheinung erkennen sie den König, den vor kurzer Zeit ein plötzlicher Tod dahingerafft hat. Dies ist der Auftakt der Geschichte des Prinzen Hamlet. Der Auftrag, den Mord an seinem Vater zu rächen,

HYDE PARK

HYDE PARK

A: Markus Lägeler
D: 6 / H: 6 | 60–80 Min.

Cantus Empfehlung: HYDE PARK ist ein Stück, das sehr einfach umgesetzt werden kann und auf die verschiedensten Themen aufmerksam macht. Dies kann für die eigene Meinungsbildung eine Unterstützung sein, da verschiedene Blickwinkel und Perspektiven möglich sind und zur Diskussion anregen. Die Protagonisten können mit zwölf Darstellern gespielt werden oder nur mit zwei – daher ist dieses Stück in der Besetzung sehr flexibel und benötigt auch kein Bühnenbild. Thematisch ist dieses Stück sehr gut für Jugendliche und junge Erwachsene geeignet, die auf dem Weg in ein selbständiges Leben sind und mit den unterschiedlichsten Herausforderungen der Welt und Gesellschaft konfrontiert werden.

Kurzbeschreibung Das Stück HYDE PARK spielt an Speakers’ Corner im Londoner Hyde Park. Die unterschiedlichsten Menschen mit verschiedensten Hintergründen tragen ihre Themen vor und möchten auf Probleme der Welt und Gesellschaft aufmerksam machen. Durch die Vielfalt der Themen werden vielfältige Blicke und Perspektiven geschaffen, die zum Nachdenken anregen und die

Jeder von uns

Jeder von uns

A: Christine Bretz
D: 16 / H: 2 | 90–110 Min. | 14–15 Jahre

Cantus Empfehlung: Das Stück ist eine Komödie, das ernste Themen auf sehr unterhaltsame Weise zur Sprache bringt. Die Schülerinnen der beiden verschiedenen Cliquen sind unterschiedliche Personen, können aber von denselben Darstellerinnen gespielt werden. Da es in der jeweils anderen Gruppe einen charakterlichen Gegenpart gibt, schlüpfen sie in zwei gegensätzliche Rollen, die sich am Schluss des Stücks bei der Suche nach Sayed und Michel sogar begegnen. In dieser Begegnung zeigen sie ihre Gegensätzlichkeit, weisen darauf hin, was dazwischenliegt und es wird klar, dass in jedem von uns ähnliche Gegensätze zu Hause sind. Jeder von uns könnte jede von ihnen sein. Denn die Vorurteile der Figuren, die in den Verdächtigungen sichtbar werden und denen sich das Publikum nicht entziehen kann, stecken genauso in jedem von uns, wie der Wunsch um eine bessere Welt. Die Themen, um welche die Gespräche der Protagonist*Innen kreisen, wurden von Jugendlichen vorgeschlagen und mit ihnen erarbeitet, sodass das Theaterstück sehr nah an ihnen bleibt, da es für sie entstanden ist.

Zickenkrieg auf Klassenfahrt: 10 Mädchen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und eine Lehrerin, die ihre Schüler verwechselt. Eine Halskette wurde geklaut und zwei Schüler verschwinden. Es herrscht Aufregung und niemand denkt mehr an Museumsbesuche, denn es gibt wichtigere Dinge und jede Menge Gesprächsstoff: Warum sind Sayed, der Mitschüler aus

Letzter Aufruf

Letzter Aufruf

A: Hans Gert Walter
D: 11 / H: 7 | 30–50 Min. | 11–13 Jahre

Cantus Empfehlung: Der letzte Aufruf: humorvoll und locker spiegelt das Theaterstück die für Reisende unerträgliche Situation wider, wenn man in der Halle eines Flughafens sitzt und wartet, weil der Flug auf unbestimmte Zeit verschoben ist. So nutzt ein Nonnenchor die Wartezeit, um schnell noch einmal für den Auftritt auf Mallorca zu proben, ein Skihaserl in voller Montur sorgt für große Verwunderung bei den übrigen Wartenden, eine Gruppe junger Männer übt schon mal für den Ballermann. Auch ein Fernsehteam ist vor Ort und berichtet live von den Zuständen am Flughafen Düsseldorf. Somit ist das Stück hochaktuell, reizvoll und inspirierend.

Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Urlaubern sitzt auf ihren Koffern in der Abfertigungshalle eines Flughafens und wartet auf den Abflug nach Mallorca. Ihr Flug verzögert sich auf unbestimmte Zeit und die Geduld der Reisenden wird auf eine harte Probe gestellt. Die gemeinsame Wartezeit führt auf amüsante Weise zu skurrilen Gesprächen

MEIN FREUND MAX

MEIN FREUND MAX

A: Jürgen Heimlich
D: 1 / H: 3 | 60–80 Min. | 14–15 Jahre

Cantus Empfehlung: Dieses Stück ist ein Zeitdokument und hätte ohne die Corona-Pandemie nie entstehen können, wie sich am Ende auch zeigt. Es verdeutlicht, dass Menschen die Veränderung sein können, die sie sich wünschen.

Arthur ist gleich zu Beginn der Corona-Pandemie arbeitslos geworden. Er ist verzweifelt. Und in seiner Verzweiflung taucht Max auf, ein imaginärer Freund. Arthur beginnt sich zu verwandeln. Erst schleichend, dann immer mehr. Und am Ende ist er über seinen Schatten gesprungen, und Max kann sich zurückziehen. Bühnenbild/Inszenierung Dauer: 45 bis